Einbahnstraße

Gedicht zum Thema Ansichtssache

von  Isaban

Es ist nicht, weil ich nicht glaube,
es ist nur, weil ich nicht weiß,
gibt es für den Scheiß im Leben
ganz zum Schluss den großen Preis.

Es ist auch, weil ich mich frage,
steh ich bald, steh ich als Greis
vor dem allerletzten Richter,
geht’s um Goodwill oder Fleiß?

Außerdem hab ich Bedenken,
ob die Sünden, die ich trage,
abgebüßt sind mit drei Amen
und ob ich die Gegend mag,

wenn ich schließlich drüben bin;
auf dem Ticket steht ganz deutlich:
Nie zurück, nur einmal hin.

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Kommentare zu diesem Text

Echo (34)
(20.03.18)
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 Isaban meinte dazu am 26.03.18:
Vom Tag der Zeugung an, ja.

Liebe Grüße

Sabine
Stelzie (55)
(20.03.18)
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 Isaban antwortete darauf am 26.03.18:
Wir befinden uns jeden Tag unseres Lebens auf dieser Einbahnstraße, das geht gleich nach der allerersten Zellteilung los. ;)
Aber schließt uns das wirklich zusammen?

Liebe Grüße

Sabine

 irakulani (20.03.18)
Was mich noch bedenklicher stimmt: es gibt keine Reiserücktrittsversicherung für das Ticket und man kann die Kosten nicht mal von der Steuer absetzen.

L.G. Ira

 Isaban schrieb daraufhin am 26.03.18:
Und das Ganze wird auch noch in Sippenhaft besteuert! ;)

Liebe Grüße

Sabine

 AZU20 (20.03.18)
Wenn es das alles gibt (?). LG

 Isaban äußerte darauf am 26.03.18:
Und wenn nicht, sind wir mal wieder dem Kleingedruckten aufgesessen, hm? Ach, wäre die Hoffnung eine Sonnenblume, was wären wir für Gärtner! LG

 Blutmond_Sangaluno (23.03.18)
Und manchmal hat man Glück, manchmal geht es am Ende der Straße noch einmal um die Kurve und die Hoffnung kehrt zurück.

Lg
Blutmond

 Isaban ergänzte dazu am 26.03.18:
Na ja, ganz am Ende ist das so eine Sache. ;)

Liebe Grüße

Sabine
Cathleen (56)
(24.03.18)
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 Isaban meinte dazu am 26.03.18:
Ich weiß nicht, ob die Vorstellung des Wiedergeborenwerdens mir nicht sogar noch ein bisschen mehr Angst macht, als die des ewigen Nichts, das mich erwarten könnte. Mir gefällt die Vorstellung, nach meinem Ableben verbrannt zu werden um dann in Ascheform am Fuße eines großen Baumes verstreut/begraben zu werden, so dass das, was von mir übrig ist, in die Erde und vielleicht in die Wurzeln eingehen kann und so dem Kreislauf wieder zugefügt wird, dem es mal entnommen wurde - aber jedem das Seine. Wenn dich die Vorstellung der Wiedergeburt tröstet, dann ist es eine gute Vorstellung. Wir können ja alle nur hoffen und wünschen, wissen werden wir nie.

LG Sabine
Cathleen (56) meinte dazu am 26.03.18:
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