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tausendschön
Veröffentlicht am 11.05.2006. Dieser Text wurde bereits 1374 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.09.2010.
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cast away

Gedicht zum Thema Wandel
von hier klicken tausendschön.

zwei weltenmeere
haben uns auf wellen
zueinander getragen

wasser geschluckt, gelacht
haben wir
salz in wunden kribbeln
und heilen gespürt

wir ließen uns treiben
dann und wann
an ferne strände spülen

wir haben muscheln gesammelt
und wieder verloren
einerlei,

das meer nimmt alles mit
ganz einerlei, wilson
ganz einerlei

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.de/104059.text

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Guardian Kommentar von hier klicken Guardian (14.05.2006)    diesen Kommentar melden
das fatalistische spricht mich an, ebenso: die überlegenheit und der klang beim leisen lesen. gefällt. sehr.
hier klicken tausendschön meinte dazu am 19.05.2006: :-)
yay! danke!

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wupperzeit Kommentar von hier klicken wupperzeit (15.11.2006)    diesen Kommentar melden
Ein schönes, melancholisches Gedicht, es beschreibt etwas, was unerklärbar ist, wie ich finde, und deshalb nur beschrieben werden kann: den Zauber der Liebe, der Begegnung überhaupt, den so genannten Zauber. Dass in jeder Begegnung schon der Abschied liegt, und dass nichts bleibt, außer diesem : Wenn die Liebenden sterben, die Liebe stirbt nicht, wie es sinngemäß in dem großen Gedicht von Dylan Thomas heißt. Es ist ein Schmerz, und als Trost bleibt der melancholische Rückblick, sonst nichts, später auch auf den Schmerz selbst. Dein Gedicht hat mir sehr gut gefallen, es ist Lyrik, wie ich sie liebe, Andreas
(Kommentar korrigiert am 15.11.2006)

hier klicken TheManOnTheMoon meinte dazu am 27.07.2008: In mir weckt es auch das Gefühl, dass Dinge ersetzbar sind, aber niemals die Zeit, die man mit ihnen verbindet. Ein Wilsen ist ersetzbar, aber es wird nie der sein, mit dem man all das durchgemacht hat. Eine neue Liebe, wird nie wie die sein, die vergangen ist, aber dennoch wird sie wieder in einem etwas erwecken.

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Melancholic. Kommentar von hier klicken Melancholic. (25.08.2009)    diesen Kommentar melden
Das Gedicht ist wirklich schoen und mir gefaellt diese melancholische Stimmung sehr und folgendes besonders:

salz in wunden kribbeln
und heilen gespürt


Gaensehaut!

Kennst du den Film cast away mit Tom Hanks? (: Muss daran denken, wenn ich dein Gedicht lese. Der Film hat mir gefallen.

Samtgruß, Mela.
(Kommentar korrigiert am 25.08.2009)

hier klicken tausendschön meinte dazu am 28.08.2009: oh, danke schön für deinen kommentar.
ja, auf den film spiele ich an im titel, und was wilson betrifft. wilson ist doch der ball, der aufs meer hinaustreibt...
(Antwort korrigiert am 28.08.2009)

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Kommentar von parkplatzbison (29) (13.03.2010)    diesen Kommentar melden
heeeey einer meiner liebsten filme!! und wilson rox! leider im o:zeon verschollen, aber sein gesicht war, wie soll ich sagen, markant. reden ist silber, schweigen gold, weisheit ein volleyball. hach
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managarm Kommentar von hier klicken managarm (01.08.2010)    diesen Kommentar melden
Die letzte Strophe zeugt von einer Gelassenheit, die ich für beachtlich halte. Die Erkenntnis dieses "Einerlei", die nicht mit Resignation gleichzusetzen ist, müssen sich viele Menschen mühselig erwerben oder sie bleibt ihnen verborgen.
Wiederum beachtlich!
Frank

hier klicken tausendschön meinte dazu am 03.08.2010: ein dank für deine kommentare, die empfehlungen und so...
sarah

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