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Ich will endlich Erkenntnis

Text zum Thema Existenz
von hier klicken ArFeiniel.

All das Vergessen schmerzt so sehr, dass nur die Illusion,
die Hoffnung, der Glaube daran, dass alles, was hätte sein können,
irgendwie, irgendwo ist, mich am Leben hält.
Die Zeit, in der wir ziehen, reißt uns mit, und unsere Reise zieht
an uns vorbei. Was vergessen, ist fort. Die Erinnerung lebt nicht.
Das Sein ist eine Illusion. Wenn wir gehen, sind wir weg und
können nie wieder zurück.
Unwiederbringbar verloren, jeder Moment; bleibt im Kollektiv
doch etwas zurück, verliert trotzdem jeder sein Selbst.
Nicht einmal wir selber wissen, wie unser Leben war.
Es bleibt nur ein Pool von Gefühlen, die Sehnsucht und
die Schönheit des Falls... des fals, des es könnte, des es würde wollen;
und der Schmerz darüber, nicht erkannt zu werden.
Nicht einmal von uns selbst.

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.de/105055.text

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Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Kommentar von augsburg.de (57) (22.05.2006)    diesen Kommentar melden
hallo ArFeiniel
ich hab deinen text heute gesehen, gelesen (und mir ausgedruckt und mehrmals zum hause gelesen und danach
ich nahm deinen "All das Vergessen" mir ganz ernst!
(ja warum
(ja mit thema existenz beschäftige mich seit
(...selber hab i versucht darüber zu schreiben aber i fands
fast unmöglich
(und hier im kv (und überhaupt) literarisches um/über diese thema
(ja so lange kommentare schreib i normalerweise nicht und
(und i fürchte dass i kann nicht
ja aber hauptsache ist das dir ist VOLL GELUNGEN LITERARISCH
(und bin i mir sicher dass der Uli auch so meinung ist ja er hat es wahrscheinlich des von dir noch nicht gelesen)
SICH ÄUSERN ÜBER SO SCHWERE THEMA
ABSOLUT GELUNGENE UND EMPFEHLENSWERT TEXT
(Kommentar korrigiert am 25.05.2006)

hier klicken ArFeiniel meinte dazu am 23.05.2006: ..ALSO. ich finde es ganz wunder..schön,
dass du dich so intensiv mit meinem Text befasst hast,erstmal.
Und vielen Dank für deinen langen lieben Kommentar.
Deine Bestätigung ist mir viel wert.
Text hat sich selbst geschrieben im
" schreiben ist wie kotzen" stil.Bin daneben gesessen,hab verwundert zugeguckt.
Meine Muse will mich dringend küssen,also auf bald und schönste Zeiten.suey
augsburg.de (57) antwortete darauf am 23.05.2006: .."All das Vergessen" les i immer wieder UND auf dem bildschirm und jzweimal hab i mir ausgedruckt.. und immer wieder..
(ja i beobachte mich dabei klar
(aber bin i mir sicher dass i deine gedicht sehe lese so auch..
hier klicken ArFeiniel schrieb daraufhin am 26.05.2006: Ganz oft les ich diesen Text.
und denk nach. _und i glaub auch,
I habs geschrieben ganz ohne nachdenken und erst danach angefangen,
zu verstehen,was i damit mein.
Und jetzt ist es so.. _mein Text, ganz wichtig einfach
(und i hab auch immer noch nicht alles verstanden)aber wahr is es glaub ich,
zumindest für mich.
VorFreudelachichtrotzdem.Samsara.Suey
augsburg.de (57) äußerte darauf am 26.05.2006: ja Suey ja super! (i les es auch jetz gerade
und i hab so ja.. dass..
aber immer dieselbe kraft! ja
und wie hast es geschrieben DAS ALLES STIMMT
hast es einfach praktisch zugelassen ja optimale konstelation im text und..
"..und erst danach angefangen, zu verstehen,was i damit mein."
ja ok auch
Und jetzt ist es so.. _mein Text, ganz wichtig einfach" ja super!
ja- absolut richtig!
"VorFreudelachichtrotzdem." ja was sonst
ja weisst du i schreibes auch so dass i möglichst oft lese was i geschrieben hab (ja ergibt sich so
und nochm. zurück zum deine text ja
freut michs auch lesen auch WEIL ALLES STIMMT!
und ja findes nicht was nicht
ja toll wie du auch meinung schreibst.
jovan

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Mootz Kommentar von hier klicken Mootz (21.06.2006)    diesen Kommentar melden
Bin grade wieder auf deinen Text gestoßen...hat mir wieder diesen wahrheitsschauer über den rücken gejagt. hast ja live miterleben dürfen wie er mich schon beim ersten lesen verzaubert hat...bin unheimlich stolz dass ich die erste sein durfte! :) du versüßt mir meine arbeitszeit! hab dich lieb, mela
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wupperzeit Kommentar von hier klicken wupperzeit (20.07.2007)    diesen Kommentar melden
Ein Text, der nicht mehr loslässt, wie es so schön heißt, wenn man einmal von der poetischen Melancholie und der dunklen Resignation der Worte gefangen genommen wurde, freiwillig, wie sich sehr wohl versteht, und, wie in meinem Fall: immer wieder. Es gibt ganz wenige Texte, deren innere Trauer so glaubhaft ist, so glaubhaft dargestellt ist, die Trauer über die Vergeblichkeit dieses Alles und Nichts, der Trost, der in der Schönheit dieser Trauer liegt, und nur dort, nur dort: im Leben, es ist ja nichts anderes, Andreas
hier klicken ArFeiniel meinte dazu am 28.07.2007: "wo seht ihr hin, ihr sitzt doch drauf"__ Danke.

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ZornDerFinsternis Kommentar von hier klicken ZornDerFinsternis (25.07.2011)    diesen Kommentar melden
Wahnsinnig... und wahrhaftig. Ich falle zwischen deinen Zeilen und will an jeder einzelnen ertrinken. Mich an jedem deiner Worte schneiden, um zu wissen, dass sie wirklich sind - schwarz und weiß.
Große Klasse!!!! Alles Liebe, Anni

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Kommentar von hier klicken Caty (25.07.2011)    diesen Kommentar melden
Herrlich fatalistisch! Wir sind alle in der Hand eines unbekannten großen Geistes, der uns verwehrt, uns selber zu begreifen. Dass du dafür eine Verantwortung hast, dein Leben zu begreifen, kommt dir nicht in den Sinn. Natürlich, es ist schwer, Zusammenhänge zu begreifen, wenn man noch nicht mal die Fakten kennt und sich wie Klein-Hänschen nur wundern kann. Und dass dann alles wie ein Rätsel erscheint, das auf uns zukommt wie ein D-Zug in voller Fahrt - ist das erstaunlich? Dieser Text ist meiner Meinung nach von Grund auf ein feiger Text, der sich noch dazu "poetisch" gibt, und das ist doppelt verwerflich. Gruß, Caty
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Veröffentlicht am 20.05.2006, 8 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.04.2008). Dieser Text wurde bereits 2744 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.02.2012.
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