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erdrückendes badewasserAnekdote zum Thema Abhängigkeit von paradoxa.
ich lag in der badewanne, abends, nachts, und hatte keinen schwamm, darum nahm ich die fingernägel
< Sie war siebzehn, noch nicht erwachsen und auch nicht fast >
ich musste in den nächsten stunden noch zwei schleifeninvarianten suchen, beweisen und ein dynamisch rekursives programm zur bestimmung der quadratur des kreises schreiben – und konnte nur daran denken wie es ist sich den ganzen schmutz einmal von der blanken haut zu kratzen
< Manchmal war sie wie ein kleines Kind, das keine Klettverschlüsse hatte >
wie schön es war den dreck unter den fingernägeln zu sehen und ihn dort zu entfernen, offensichtlich und leicht wie ein ölfleck auf der straße
< Viel wusste sie nicht über die große weite Welt, nur wie man denkt, dass war ihr Vorteil >
in ruhe zu liegen, das war irgendwie anders als sonst, zumindest für mich. und schon war nächstes wochenende wieder in meinen gedanken, ich war weg, das folgende auch, an einem anderen ort und danach kam schon wieder eine woche voller proben auf mich zu
< Sie machte sich kaputt, viele sagten ihr das, doch nur wenige dachten dabei an sie >
später werde ich das einmal anders machen. ich werde mir eine dusche bauen und tagelang unter ihr stehen
< Gestern hatte sie noch daran gedacht alles hinzuschmeißen, alles was sie vom Steppenwolf unterschied >
dann muss ich nicht mehr so oft baden und nach der Eimerdusche werde ich ein fussbad machen, bis sie aufgeweicht sind
< Sie wollte wieder ein Mensch sein und wusste auch wie es ging, doch Mut war nur ihre äußere Stärke >
ich stieg aus der wanne, nahm ein handtuch und trocknete mich ab, spürte dass die frotte sich echt anfühlte und legte das handtuch ehrfürchtig weg.
< Würde sie es jemanls wieder benutzen? >
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Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Kommentar von Candice (03.07.2007)
 hi, ich war ersteinmal überrascht,dass doch etwas wieder mal von dir kommt, aber nichtsdestotrotz habe ich mich gefreut. Ich lese das ganze aber eher wie eine Art Tagebuch, und das was in < > steht spricht den leser auch mehr an, und die art zu schreiben ist irgenwie anders als sonst und nun noch ein paar kleine sachen: ist das Handtusch absicht? da hast zweimal so da sethn, in der letzten zeile hast du bei jemals einen dreher drin und fussbad hast du fuassbad geschrieben.. so liebe grüße Nicci
paradoxa meinte dazu am 03.07.2007:
so fehler verbessert, thx fürs finden ;) das "ich" sollte eigentlich einen inneren monolog führen und das in ist etwas wie ein erzähler der erläuternde kommentare gibt, der aber immer subtiler wird
danke für den kommentar, ciao
biene
daniela antwortete darauf am 07.08.2007:
so, dann kommt Tant Dani und sagt: Badewantsch, hä und was ist ein Frotte?,...doch sonst habe ich nichts zu meckern, mir gefällt´s, ist so anders, so gar nicht paradox und doch irgendwie wirr, aber auch logisch, also dann doch pradox,..da drin gibt es so ein paar Sätze, die sind einfach echt fein,....lieben Gruß, seit langem mal wieder, busserl, Dani
paradoxa schrieb daraufhin am 11.08.2007:
es war handtsch nicht badewantsch, aber ich habs jetzt berichtigt ^^ außerdem wars die frotte, also der stoff aus dem handtücher sind ^^ *tante dani nachmach* was ist den pradox ;)
danke für den kommentar,
biene
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