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keingeistphilosofie:geschlechterText von ungesagt.
manchmal,wenn du vor mir sitzt, stelle ich mir vor wie dein kopf explodiert. ich zähle von zehn bis eins. aber es passiert nichts. ich habe keine chance gegen deine geschosse. und wenn du schon hundertmal gestorben bist in meinem kopf, sitzt du immer noch munter am tisch und plauderst über dies und jenes. und ich hocke da. wie eine welke pflanze im topf.
dann wird mir manchmal klar, warum ich mich mit männern am besten im bett verstehe: weil sie dann still sind. und warum ich mich mit frauen überhaupt nicht verstehe: weil ich nicht mit ihnen ins bett gehe.
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URL dieses Textes: www.keinVerlag.de/186406.text
Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Kommentar von wupperzeit (01.01.2008)
 Vor langer Zeit habe ich einmal einen Text gelesen, in dem der Protagonist für seine Abneigung gegen Gedichte, die sich reimen, und für seine Sympathie für Umweltverschmutzung gelobt wurde…Das ist natürlich eine zynische Einstellung, zumindest die der Umweltverschmutzung gegenüber, die den gereimten Gedichten gegenüber: nicht immer, nur manchmal, oder: oft. Und Zynismus entsteht aus Trauer, wenn er nicht auf albernem Selbsthass oder Menschenhass beruht, aus der Trauer, die resigniert hat, zu oft…
Und wie oft der Zynismus eben ausgesprochene oder gedachte, gefühlte Wahrheit ist, aus resignierter Trauer, ich wiederhole mich da gerne…
Mir gefällt Dein Text, Andreas
Muninn (35) meinte dazu am 02.01.2008:
"Zyniker: Ein Schurke, dessen falsche Sehweise die Dinge sieht, wie sie sind, nicht wie sie sein sollten." (Ambrose Bierce: Wörterbuch des Teufels) ;-)
...und Deine Meinung zu diesem Kommentar?
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Kommentar von Data-LAB (37) (14.01.2008)
 ich mag diesen text. ich finde aber *wie eine welke pflanze im topf.* macht zu klein, höre das als schwachpunkt raus. es soll sicherlich auch genau das darstellen, sicher, aber...klingt zu simpel... jaja, was ich nur höre... Sag Deine Meinung zu diesem Kommentar!
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Kommentar von Naoko (23) (09.10.2009)
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