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Kindermund.| eins. Nachdem du mir die Seidentränen ohne hinzusehen aus den Augen gesogen hast, verließ ich deinen Schatten, wortlos. Fort, hinfort: ich habe eine Stadt, deren Straßen ich nun kenne und in deren Gassen meine Trauer rinnt. zwei. Ein Faden Seide lag noch in meinen Augen, als aus deinem Schatten ein Licht wurde, das mich holen kam, ein regloser Traum von einem seidenen Baldachin. Mit leeren Händen musstest du gehen. Die letzte Faser Seide, sie reichte kaum für ein Tuch, nur das musst du versprechen mit dir zu nehmen, damit ich es nie wieder sehen muss. Denn meine Augen sind nun kalt. drei Selbst meine Stadt ist nun grau und kalt meine Habseligkeiten brauche ich nicht mehr ohne sie passiere ich das Tor, das mir nun ein fremdes ist. Außerhalb meiner Mauern werde ich einen Ort finden, an dem es warm sein wird und ich werde es hinein betten können, mein perlmuttfarben Herz damit es schlafe und träume träume |
www.keinVerlag.de/195962.text| Anmerkung von Kindermund: Geschrieben zum Lied "Gloomy Sunday" Vielen Dank an Alex für die Vertonung :) |
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