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Micchan
Veröffentlicht am 20.05.2008. Dieser Text wurde bereits 676 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.09.2010.
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Über die Natur.

Tagebuch zum Thema Natur
von hier klicken Micchan.

Ich schreibe nicht mehr
denn was gibt es noch zu sagen
über das Blau der Himmel und Meere
das Grün der Wiesen und Wälder
die schwarze Pest
und das Gold der Felder und des süßen Honigs.

Ich weiß nicht, wer den Himmel grün und die Felder blau gemacht hat
und warum die See träge
ihre dunkelroten Wellen schlägt

Es langweilt mich, tagein auf zartblauen Wegen zu fahren.
Tagaus streben die Butterblumen am Straßenrand
wie eh und je.

Nichts verändert sich!
Worüber noch schreiben!
die grünen Wiesen scheinen so
absonderlich heute morgen.

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Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

wupperzeit Kommentar von hier klicken wupperzeit (24.05.2008)    diesen Kommentar melden
Hin und wieder, sporadisch, sozusagen, taucht hier eine junge Kollegin (wieder) auf, veröffentlicht einen Text, der doch dann immer wieder zum Allerbesten gehört; - nun ja, was hilft das Jammern, dass es nie mehr gibt. Und darüber, dass ich höllisch erschrocken bin nach der ersten Zeile, - lyrisches Ich, ich weiß.

Das Erstaunliche, Faszinierende, das auch: Ewige an der Natur ist doch, dass sie uns immer nur eine Momentaufnahme anbietet, auch wenn eine Wiese jeden Tag gleich aussieht, so erscheint sie doch anders in jedem Tageslicht, in jeder Witterung, und wir überblicken doch nicht, was da gewachsen und verdorben und so wieder gewachsen und verdorben ist über Nacht und Tag. Wir sind selbst eine Momentaufnahme der Natur, und überblicken das nicht.

Und wenn alles gesagt und geschrieben ist, so muss man das Wichtige noch einmal sagen, noch einmal schreiben, weil auch immer neue Worte und Gedanken wachsen über Tag und Nacht, Grashalme von uns Momentaufnahmen, soll man es so nennen, nicht mehr, aber: auch nicht weniger:

"die grünen Wiesen scheinen so
absonderlich heute morgen",

mir hat Dein Gedicht sehr gut gefallen, Andreas
(Kommentar korrigiert am 24.05.2008)

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Sternenpferd Kommentar von hier klicken Sternenpferd (17.12.2009)    diesen Kommentar melden
alles verändert sich ständig und die farben malst DU (wenn du willst, wie du willst)

melancholisch, nachdenklich gut *find*

lg m.

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