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Erwarte mich

Gedicht
von hier klicken BInspired.

Bei den Fenstern mit den grünen Klappläden,
bei den Frauen mit dem wiegenden Gang,
in den Gassen bei den Birken und Akazien,
den Bänken im Schatten, den Häusern in Blau.

Beim Schnalzen der Männer auf den Straßen,
bei den Kindern oben auf den Wagen mit Heu,
in den Schürzen bei den Marillen aus den Gärten,
bei den Pflaumen vom Feld, erwarte mich

dort, wo die Panflöte innig von der Heimat erzählt.

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.de/209493.text

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Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Néniel Kommentar von hier klicken Néniel (12.07.2008)    diesen Kommentar melden
Liebe Anne,

wer würde bei diesen wunderbaren Bildern dein LyrICH nicht erwarten? Ich würde dich erwarten, und der Panflöte ganz aufmerksam lauschen. Mein Lieblingssatz aus deiner Bildercollage, dort, wo die Panflöte innig von der Heimat erzählt. Das Beste kommt am Schluss.

Herzlich grüße ich dich,
Ive :)

hier klicken BInspired meinte dazu am 16.07.2008: die panflöte hörte ich in letzter zeit tatsächlich oft erzählen. vielen dank, liebe ive, für dein lauschen, den schönen kommentar und für die empfehlung. herzliche grüße auch in deinen nachmittag, anne :)

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Schreiberlehrling Kommentar von hier klicken Schreiberlehrling (16.07.2008)    diesen Kommentar melden
...und du bist romantisch. das ist echt schön, und ich freu mich auf den herbst... lg
hier klicken BInspired meinte dazu am 16.07.2008: ich bin auch romantisch, und freue mich mich dieses jahr besonders auf den herbst: ja. dankesehr für deinen kommentar. liebe grüße zurück, anne

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wupperzeit Kommentar von hier klicken wupperzeit (16.07.2008)    diesen Kommentar melden
Romantisch, wunderbare Bilder, das stimmt natürlich, und diese Bilder strahlen eine fast altmodische Stille aus und übertragen diese auf den Leser, es wird ihm eine Pause gegönnt vom täglichen Lärm um alles und damit nichts, und das ist es ja wohl auch, was gute Lyrik ausmacht, so wie dieses Gedicht, Andreas
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rickmartindalejunior Kommentar von hier klicken rickmartindalejunior (01.09.2008)    diesen Kommentar melden
dein gedicht hat etwas peter-alexander-haftes, etwas folkloristisches, etwas, dass es eigentlich nicht mehr gibt. trotzdem verliert es seltsamerweise dadurch nicht an qualität.
gruß

hier klicken BInspired meinte dazu am 01.08.2011: Danke für deine Einschätzung. Lg, Anne

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Kommentar von Killer (20) (05.09.2008)    diesen Kommentar melden
hier wieder die heimat als schlusssatz. das ist dein konzept, und das ist gut so; konzepte sind kraftpakete. dein icherzähler ist sehr umgebungsverbunden, gibt nicht viel inneres preis, und das rührt daher, dass seine umgebung ihm sehr vertraut ist. kenne ich selbst so nicht, verstehe es aber durch dieses gedicht. insofern danke für den einblick
hier klicken BInspired meinte dazu am 07.09.2008: ein konzept befolge ich in diesem sinne nicht, aber ja: die heimat als thema beschäftigt mich, auch. über den ich-erzähler denke ich, er gibt sich gerade preis durch die umgebung, die er beispielsweise beschreibt. danke für deinen kommentar, und grüße: anne

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Dieter Wal Kommentar von hier klicken Dieter Wal (31.07.2011)    diesen Kommentar melden
Erinnert mich an einen Vers aus dem biblischen Hohelied ("Bei den ... beschwöre ich euch, dass ihr die Liebe nicht weckt, bis es ihr selbst gefällt!").

Deine häufiger verwendete Technik der Aufzählung wirkt hier wohl durch Verssetzung strukturiert, was dem Text zugute kommt.

Ein paar Bilder ließen mich an eine Anthologie Siebenbürgisch-deutscher Lyrik denken. Hg. András Balogh, Budapest 1994.

Beschworen wird Heimat und Liebe im Spätsommer. Hervorragend.

hier klicken BInspired meinte dazu am 01.08.2011: Es freut mich, dass du beim Lesen tatsächlich an die siebenbürgisch-deutsche Anthologie denken musstest - auch wenn diese mir noch unbekannt ist, meinen wir aber dasselbe Stück Land. Vielen Dank für deinen Kommentar! Lg

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Kommentar von Bragi (39) (31.07.2011)    diesen Kommentar melden
Na, hoffentlich hatte der "Auserwählte" auch Papier und Bleistift zur Hand zum mitschreiben.... :-))
hier klicken BInspired meinte dazu am 01.08.2011: In diesem Fall reicht es völlig, dass ich Papier und Bleistift zur Hand hatte. ;) Danke!

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zum Zwecke des Urheberschutzes registriert bei der VG Wort
  
BInspired
Veröffentlicht am 07.07.2008, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 07.07.2008). Dieser Text wurde bereits 1130 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.02.2012.
Lieblingstext von:
hier klicken Dieter Wal.

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