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KlammGedicht von Kindermund.
Weit sind wir gegangen
und es ist uns
zu leicht gefallen
Die Augen noch geschlossen
vor den Schrecken der letzten Nacht
Hand in Hand
liefen wir weit
Die Sonne auf den Schultern
des anderen nur tastend
Augen noch verklebt
Der Weg fiel uns zu leicht.
Erist in der Dämmerung
wagten wir die Augen zu öffnen
und wunderten uns
wo die Wunder des Tages waren.
Sie sollten uns vor der Nacht beschützen.
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URL dieses Textes: www.keinVerlag.de/229384.text
Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Kommentar von wupperzeit (03.02.2009)
 Die Tage müssen leicht sein, auch: zu leicht, denn die Nächte bleiben immer, was sie sind: kalt und dunkel, und man hofft immer darauf, man nähme ein wenig Wärme mit hinein, und diese Hoffnung nennt man: Liebe, - oder nicht?
Mir hat Dein Gedicht sehr gut gefallen, Andreas
Kindermund meinte dazu am 13.02.2009:
Ein interessanter Gedanke von dir... Was genau man hier in diesem Bild Liebe nennt, das ist schwer zusagen. Wenn aber die Tage zu leicht sind, dann gehen sie rum und es bleibt nichts mehr für die Nächte.
Vielen Dank für deinen Kommentar.
Liebe Grüße
Jule
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