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Anatol Knotek - DAS WORT als Material VISUELLER POESIE

Essay zum Thema Literatur
von hier klicken LudwigJanssen.

Der Künstler Anatol aus Wien nennt seine Kunst "Visuelle Poesie" und erhebt das Wort aus dessen Funktionalität in die Visualisation dessen, was Ausdruck des Wortes ist, Wirkung, Bilder, die das Wort evoziert.

Sicherlich trifft das nicht immer auf Resonanz (Schwingungsgleichheit), doch selbst dann eröffnet sich die Chance, vertraute Denk(Strick-)Muster zu hinterfragen (aufzuribbeln) und einen roten Faden neu zu finden oder gar einen neuen Faden, daraus Erdenkliches zu fügen neuer Vorstellung.

Mich persönlich berührt das vor Allem, weil ich über das, was ich Piktolyrik nenne, vertraute Zeichen aus den ihnen zugewiesenen Käfigen der Legebatterien von Bedeutungs- und Lehranstalten befreie und sie in der Bildnis fremden Lesens aussetze, ihnen Gelegenheit gebe, auf ganz andere, eigene Weise wieder wOrt zu werden, beDeutung, wildes Wort.

Vor-Stellung.

Anatol stellt vertraute Worte vor, fügt sie und die ihnen in Handschriften verliehene Weichheit des Schwungs - somit das gestaltende Element des Zusammenwirkens von Hand und Psyche zu Bildern.

Literatur, zumindest ihr maßgebliches Agens, das Wort, trifft auf und schmiegt sich an und in Bildende Kunst.

Visuelle Poesie, konkrete Poesie, Spiel macht Ernst mit dem, was ein Wort aus(denDingen)macht und die Dinge zu Wort.

Ludwig Janssen © 7.11.2009

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.de/254479.text

Anmerkung von LudwigJanssen:  externer Link zu einer beeindruckenden Seite im Netz:

Der Künstler Anatol aus Wien nennt seine Kunst "Visuelle Poesie" und erhebt das Wort aus dessen Funktionalität in die Visualisation dessen, was Ausdruck des Wortes ist, Wirkung, Bilder, die das Wort evoziert.


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Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Eilika_el_Haldhyn Kommentar von hier klicken Eilika_el_Haldhyn (07.11.2009)    diesen Kommentar melden
Ich hab mir die Seite angesehen. Faszinierend, Bilder aus Worten im wahrsten Sinne des Wortes. Wie hast du ihn entdeckt? LG Angelika
hier klicken LudwigJanssen meinte dazu am 07.11.2009: Auf Twitter über eine Empfehlung von @inadaequat - das ist der dortige Account des Wiener Literatur- und Radiokunst Publishers  externer Link zu

inadaequat

= literatur und radiokunst
= salon littéraire (weblinks zum)
= und den dortigen autoren

= ein ungemein kreativer und liebenswerter kopf hinter und zum ganzen :)



Wir followen Anatol und Anatol followed uns (d. h. ist Abonnent unserer Tweets = Kurznachrichten mit Links zu Beiträgen kVs und iNfos zu kV.)

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DanceWith1Life Kommentar von hier klicken DanceWith1Life (07.11.2009)    diesen Kommentar melden
ich auch, was soll das viele Blut?
hier klicken LudwigJanssen meinte dazu am 07.11.2009: Hm? schieb mal 'n Link nach ...
hier klicken DanceWith1Life antwortete darauf am 07.11.2009: da bist du schneller wenn du alle Bilder auf seiner Seite durchschaust, er hat für meinen Geschmack sehr eindringliche gestalterische Aussagen und Textumsetzungsideen, aber dann immer wieder Blut. Also ich bin da empfindlich, ist mir schon im TV zu viel.
hier klicken LudwigJanssen schrieb daraufhin am 07.11.2009: ach so, mhm, du meinst solche Sachen wie zum Beispiel die Visualisierung von "Wunde"?

PS - soll ich deine Frage via Twitter weitergeben? Von mir aus als Statement aus kV, aber ist schließlich Kommentar und Anregung.

... ich machs. :)
hier klicken DanceWith1Life äußerte darauf am 07.11.2009: "Wunde" ist noch das verständlichste Bild, nachvollziehbare Umsetzung einer "unaussprechlichen" "Verletzung" oder wie auch immer interpretiert, es sind aber andere dabei, die für mich diese "kommunikative Nachvollziehbarkeit" scheinbar unabsichtlich übertreten, nein, wenn ich mich mit dem Künstler darüber unterhalten will, tu ich dies selber, die Frage war an Dich gerichtet, deine Gedanken zu dieser Seite des Künstlers sind im Essay nicht erwähnt.

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LudwigJanssen
Veröffentlicht am 07.11.2009. Dieser Text wurde bereits 1380 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.02.2012.
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