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und.so.| Ida hat das Leben als Strohfeuer entlarvt. Sie spürt ihr Herz.Ein kleiner Schmetterling in der Brust, der sich flatternd dem Wind entgegenwirft. Und der Welt, der fremden. Aus dem Schlaf gerissen, aus dem Traum. Kein Morgen wie jeder andere. 7300 Versuche und es wurde Licht. Tatsächlich.Plötzlich und gnadenlos. Als sie, zum ersten Mal, mit geöffneten Augen da steht, begreift Ida: Entsetzen ist keine Starre.Entsetzen ist ein Taumel. Die Wand lehnt sich bleich an ihre schmalen Schultern, die Zehen, schwarzlackiert, in den Teppich gekrallt, eine kleine Velourinsel wider der aufziehenden Kälte. Im Spätherbst ist das Universum leer. Auch Ida zittert wie Espenlaub, panisch weist sie den Atem von sich. Kleine Wölkchen. Oder Schafe. Die Herde zerstreut sich, Ida bleibt allein zurück und das ist die Angst, denn: stählerne Großstadthimmel lügen nicht. Gestern war sie ein Mädchen mit einer Gitarre, sie spielte den Blues, ihr Fluchtpunkt lag in Simons Augen, in den Farben einer Einsamkeit. Liebe ist mehr als der illuminierter Schauplatz eines absurden Theaterstücks, auf die Rückseite ihrer Netzhaut geschabt. Ein schönes, wunderschönes Lied schickt sie in die Welt hinaus, ganz zu schweigen.Von allem. Denn: „Wer Sturm sät, wird Trümmer ernten.“ |
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