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metaphorische Freundschaft

Gedicht zum Thema Freundschaft
von hier klicken paradoxa.

metaphorische Freundschaft

Symetrische differenz
unvollkommen Perfektionistisch
Mal erosion Und defaltion
doch Die bonheur
Fuchs und prinz

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.de/59831.text

Anmerkung von paradoxa: für den riesengroßen wupper/andreaswicht ;)

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

wupperzeit Kommentar von hier klicken wupperzeit (21.04.2005)    diesen Kommentar melden
Es darf eine Differenz geben in Freundschaften, sei sie räumlich, zum Beispiel, sei sie eine Altersdifferenz, zum Beispiel, sie muss auch nicht unbedingt symmetrisch sein, sich nicht symmetrisch äußern, in Deinem sehr schönen Gedicht beschreibst Du ihr Erscheinungsbild aber als symmetrisch übertragbar, auch wenn sie unvollkommen ist, diese Symmetrie. Oder der Perfektionismus? Jedenfalls scheint er wichtig zu sein in Deinem Text, ich vermute: einer der beschriebenen Freunde strebt zum Perfektionismus, bleibt aber unvollkommen dabei. – Ich würde das auch weiterhin der Interpretation des Lesers überlassen, ob die Symmetrie oder der Perfektionismus unvollkommen bleiben, mir jedenfalls gefällt dieser Spielraum. – Was erosiert und defaltiert wird bleibt ebenso offen für das Verständnis des Lesers: die Symmetrie, der Perfektionismus, was mir am Besten gefallen würde: die Unvollkommenheit. - Die beiden letzten Zeilen bilden den Höhepunkt des Gedichtes, es wird das Wesen der Freundschaft beschrieben, dieser Freundschaft dargestellt, da sie sich direkt auf „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint- Exupery beziehen, zitiere ich einmal daraus, um den Begriff der „Bonheur“ zu erklären, so wie ich ihn verstanden habe: „Wenn Du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, umso glücklicher werde ich mich fühlen. Um vier Uhr werde ich mich schon aufregen und beunruhigen; ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist.“ Jedenfalls sind die Stunden, die man mit Freunden verbringt, glückliche Stunden, ich stimme Dir da gerne zu. – Der Fuchs muss gezähmt werden, der Prinz muss sich dem Fuchs vertraut machen, damit er so einzigartig wird und damit wichtig, damit er das Gold des Weizens geschenkt bekommen kann. – Es ist ein wunderschönes Gedicht, weil es abstrakt ist und gefühlvoll, weil ich mir vorstellen kann: Du wolltest Gefühle damit ausdrücken, und Dein Freund hat diese Gefühle verstanden, hoffentlich, und sich darüber gefreut, ich wünsche Dir viele Bonheures und viel Gold des Weizens, Andreas
(Kommentar korrigiert am 21.04.2005)
(Kommentar korrigiert am 21.04.2005)

hier klicken paradoxa meinte dazu am 25.04.2005: freundschaften ohne distanzen wären doch langweilig, oder? wenn beide personen gleich wären, das gleiche denken würden, die gleichen entscheidungen treffen würden, wenn sie identisch wären, na ja zum glück ist es noch nicht so gekommen. es gibt freundschaften mit kleinen differenzen und freundschaften mit großen differenzen, sei es regen oder sonnenschein. perfektion, ist für mich immer ein zwiespältiges schwert, ich verstehe es auch nicht so ganz wieso menschen immer nach perfektion streben, kann man denn nicht einmal etwas unvollkommen lassen, vielleicht ist es so unvollkommen doch viel vollkommener, wer weis. das ist wie mit der symetrie, man sucht immer dinge die gleich sind, absolut symetrisch, aber die findet man nicht, leider/zum glück. aber das ist nur eine von vielen ansichten von mir, vor allem auch im bezug auf das gedicht. das mit den kleinen prinzen hast du schön herrausgefunden :) mein lieblingskapitel dort ist das mit dem fuchs, nicht nur weil dort das berühmte zitat (man sieht nur mit dem herzen gut, das wesentliche ist für die augen unsichtbar) steht, sondern z.b. weil der fuchs eigentlich der erste freund des kleinen prinzen ist, weil sie sich als erstes wirklich kennenlernen, etc. so das war jetzt viel lärm um nichts, eigentlich will ich diese gedicht nicht interpretiert haben, denn es ist so mehrdeutig, dass man sicher immer etwas vergisst und es soll auch so sein, denn bei freundschaften entdeckt man doch auch immer etwas neues am anderen. ich freu mich trotzdem das du dir die mühe gemacht hast und so viel darüber geschrieben hast, vor allem bei diesem gedicht freue ich mich über deinen kommentar, dankeschön, für den kommentar, dafür, dass du dir so viel mühe gemacht hast, einfach alles zusammen. ich wünsch dir auch viele bonheures, biene

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daniela Kommentar von hier klicken daniela (29.10.2005)    diesen Kommentar melden
Ich mag den Text, auch wenn ich ihn erst mit den Kommentaren von dir und Andreas darunter verstanden zu haben scheine...Und ich mag deine Stimme, sehr nett, sehr angenehm.....Ich möchte noch kurz!! etwas zum Thema Symmetrie,Perfektion uind Vollkommenheit sagen: In der Natur findet man eine Schnecke, sie ist nicht symmetrisch, wirkt vollkommen, auch wenn sie nciht perfekt ist,aber sie ist dennoch nicht vollkopmmen, nur ein Abbild der symmetrisch, perfekten Schnecke, die keinen Anfang hat....Dennoch ist die Schnecke in der Natur ein Wunder, so wie auch die Sonnenblumen, scheinbar vollkommene Muster, Wunder sind, so wie alles was sonst Schöpfung dieses großen Geheimnisses (so könnte man den indianischen Begriff Gott, wakan tanka, wörtlich übersetzen) ist. Was dagegen der Mensch geschaffen hat, ist mehr Zerstörung als sonst etwas, nur wenige Erfindungen harmonieren mit dem Rest des Geschaffenen...So ist also für uns die unvollendete, unvollkommene Perfektion in der Natur, so bewundernswert, weil wir darin jene Kraft erkennen, wahrnehmen können, die mehr ist als alle Wudner uaf der welt zusammen...
hier klicken paradoxa meinte dazu am 29.10.2005: danke für das kompliment :) na ja aber in wirklichkeit hör ich mich auch etwas anders an, hier ist es etwas verzerrt find ich. vollkommenheit ist nichts schönes, wir streben zwar danach alles so perfekt zu machen wie möglich, aber schaffen es zum glück nie, wir sind halt nur menschen und geschöpfe gottes, nich perfekt, aber normalerweise liebenswürdig ;) wo du grad bei sonnenblumen und schnecken bist, früher galt der goldene schnitt als das perfekte maß in der kunst, also das harmonischte verhältnis von zwei dingen aufeinander. das phänomen des goldenen schnitts sieht man andauernd in der natur, z.b. das verhältnis vom ganzen arm zum oberarm/unterarm, genauso ist es aber auch bei der schnecke und vor allem auch bei pflanzen zu beobachten, nur ist es nie genau diese goldene schnitt, die natur rechnet nicht nach, aber immer annähernd, und das ist doch dann auch das schöne, das nichts genau stimmt und deswegen einzigartig ist, aber trotzdem auf seine weise wundervoll und so gut wie vollkommen. perfektion ist zwar etwas gutes, aber halt nur wenn mans nicht übertreibt, den sonst geht das schöne verloren.

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Kommentar von N.I.C.H.T.S (20) (04.11.2005)    diesen Kommentar melden
ein schöner text, besonders deine betonte stimme dazu, das wirkt sehr.. ein gutes system deiner worte. herzlichst N.
hier klicken paradoxa meinte dazu am 04.11.2005: anke für den kommentar und das lob =) liebe grüße, biene

p.s.: darf ich was fragen? ist dein nick eine abkürzung oder wieso hast du punkte gemacht?
N.I.C.H.T.S (20) antwortete darauf am 04.11.2005: für mich ist das eher ein optischer effekt. dabei kann das nichts auch als eine existentielle erfahrung gedeutet werden. man könnte es auch mathematisch in verbindung bringen. die leere menge.. ein behältnis, das nichts enthält oder ein punkt von singularität. so und ähnlich... ja. :)
hier klicken paradoxa schrieb daraufhin am 05.11.2005: na ja nichts und ein punkt ist schon ein unterschied, ein punkt ist zwar unendlich klein, aber trotzdem ist er da, aber bei nichts, ist halt nichts, eine leere menge, auch wenn der punkt nur ein unendlichstel großer ist als nichts. achja danke für die antwort :)

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Füllertintentanz Kommentar von hier klicken Füllertintentanz (10.04.2006)    diesen Kommentar melden
Hi Paradoxa:) Ich finde Dein Gedicht klasse, vor allem, weil ich ja die Kommentare lesen konnte... nun kann ich mir die "Defaltion" als Neologismus in Verbindung mit "erosion" vorstellen... erklärst Du mir es trotzdem?:) Liebe Grüße von Sandra
hier klicken paradoxa meinte dazu am 12.04.2006: hi sry das ich jetzt erst antworte, hab/-t viel zu tun und danke für deinen lieben und netten kommentar inkl. dem lob. erosion und deflation gehören zusammen, nicht nur vom klang. erosion kennt man aus der geographie, en hügel wird durch natürlcihe bedinungen abgetragen wird, d.h. durch regen, wind, tiere etc. die natur kann auf diese weise sekbst die größten berge "zerstören", er wird umgeformt, er wird andrs, ob er nun besser oder schlechter ist, schöner oder hässlicher, das weis man nicht oder besser gesagt muss das jeder für sich selbst entscheiden. bei menschen ist es auch nicht ubmedingt anders, die umwelteinflüsse formen uns, aber wie wir mit ihnen umgehen ist unsere sache, oft ist es schwer, aber man muss mit ihnen klar kommen, es geht immer richtung ungewisseheit, das einzige an das man sich fest halten kann sind erfahrungen und die menschen, die für einen da sind, die menschen die versuchen einem zu helfen, in dem gedicht gehts speziell um freunde, oder besser gesagt einen bestimmten ;) das es um freunde geht merkt man auch, denn nicht die leute die man von anfang an hat, das fundament des berges ist das was ihn hält, sondern dinge die mit der zeit kommen, bäume, sträuscher, usw. sie wachsen und gedeihen, einige gehne, andere kommen und manche sind nur ein kurzer begleiter, andere begleiten einen fast eine ganzwe ewigkeit. so jetzt noch zur deflation, deflation ist erstmal zur erklärung, das alles billiger wird, der wert des geldes steigt, also das gegenteil von inflation. wenn etwas mehr wird heist das doch eigentlich das es seltener wird, den je alltäglicher etwas ist desto weniger ist es wert, ein reiskorn kann man nicht mit einem hummer vergleichen, soll man auch nicht. doch so mehr der wert steigt, desto weniger gibt es, das glück und das gute wir teurer, man glaubt es gar nicht, die dinge die uns angeblich glücklich machen, die uns eine freude bereiten sind rar. und da wir menschen sind und menschen sich normalerweise nicht umbednigt mit dem zweitbesten abgeben oder zumindest mit irgendetwas, das nur zweite wahl ist nicht zufrieden sind, versuchen wir nach diesen raritäten zu streben, dadurch wird wird aber die deflation eigentlich noch mehr in gang gesetzt, denn so mehr man etwas kennenlernt desto besser kennt man es und man kann seinen wert besser einschätzen. man lernt auf was man sich verlassen kann und auf wen, mit der zeit, mit der deflation. vieles wird teurer und deswegen leistet man sich nicht so viel, doch so findet man freunde, denn sie sind um jeden preis für einen da und haben auch den höchsten preis, ohne das man ihn zahlen muss.
ich hoff das reicht mal fürs erste und sit nicht zu konfus.
liebe grüße, biene

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paradoxa
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Veröffentlicht am 19.04.2005, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 12.03.2006). Dieser Text wurde bereits 2085 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 05.02.2012.
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