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aNna17
Veröffentlicht am 07.08.2005, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 07.08.2005). Dieser Text wurde bereits 926 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.03.2010.
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Rippenbohrend

Text
von hier klicken aNna17.

Ich meine, eigentlich ist es ja gewohnt.
Sitze auf diesem Stein und schaue.
Stehe, sitze, renne.
Orangenen Laternen nachschauend.
Nie war mir wirklich klar, was ich da durch die Luft werfe.
Kein Handyklingeln.
Ich hatte halt keine Lust. Immer soll.
Aber nur.
Und pustend beneide ich.
Es war das Gleichgültige.
Aber heute.
Zum ersten Mal spüre ich die
aufgeriebene Haut- die
Steinchen in meinem Schuh.

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.de/70972.text

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Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

zackenbarsch† Kommentar von hier klicken zackenbarsch† (07.08.2005)    diesen Kommentar melden
Ich bin einfach hin und weg, liebe Nastja. Was du mit der Sprache machst, haut mich glatt vom Hocker. Typisch aNna17! Sehr schön.
Herzliche Grüße, Friedhelm

hier klicken aNna17 meinte dazu am 07.08.2005: Ach du!!!!
Dankeschön.. :)

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Kommentar von diskutant (24) (07.08.2005)    diesen Kommentar melden
Große Symbolik. Ich ahne zu verstehen. In diesem Schühchen sammelt sich wohl ganz unverhofft, was das Herz noch nicht zu tragen vermag, der Kopf aber schon längst zu wissen glaubt. Mit jedem Schritt ein erlebendes, aufreibendes Fühlen, das das Herzlein stimuliert und die Seele zur Ganzheit führen möchte.

Daniel
(Kommentar korrigiert am 07.08.2005)

hier klicken aNna17 meinte dazu am 07.08.2005: Führen möchte..Richtig.
Das Herzlein würde am Liebsten gar nichts tragen. Nur für sich klopfen.
Ich danke dir.. :)

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Kommentar von mueller (39) (07.08.2005)    diesen Kommentar melden
Für mich sind es die Steinchen im Schuh meines Lebens, und sie stören... Ich weiß nicht, ob Du es so gemeint hast, aber dieses Bild gefällt mir - und auch die anderen in diesem Text. Ja, es ist gut, dass es diese Zeilen gibt. Sie gefallen mir. Liebe Grüße, Tom
hier klicken aNna17 meinte dazu am 07.08.2005: Wirklich. Danke.

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kalaila Kommentar von hier klicken kalaila (07.08.2005)    diesen Kommentar melden
Auf den Punkt, und das in deinem ganz eignen Stil. Das ist was, das stört im Zweifelsfall ist es das Leben, oder die Gefühle. Das ist stark und tief. tut weh. Wunsch und Weg.
Toll gemacht!
lg, myri*

hier klicken aNna17 meinte dazu am 07.08.2005: Was dachtest du, welche Tode ich starb? Gestern.
Ich danke dir für.
Ana.

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Kommentar von hier klicken Gedankenscherbe (17.08.2005)    diesen Kommentar melden
Wie immer abstrakt und einmalig!! Deine Schreibweise ist einfach unverfehlbar und wird meiner Meinung nach immer besser! Liebe Grüße, Gedankenscherbe
hier klicken aNna17 meinte dazu am 17.08.2005: Dank dir.

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wupperzeit Kommentar von hier klicken wupperzeit (22.08.2005)    diesen Kommentar melden
Wie dahingeplaudert klingt dieses Gedicht, aber was hinter dem Plauderton der äußeren Form liegt, hinter dieser ironisch verwendeten Form der Leichtigkeit, hinter der zynisch gebrauchten Form des Harmlosen: Eine Bestandsaufnahme der eigenen Existenz in vierzehn Zeilen, und, da dieser Text abstrakt ist: eine Analyse des Lebens in wenigen Worten, um einmal diesen pathetischen Ausdruck zu verwenden. Auf einem Stein sitzen und die Steinchen im Schuh spüren, das ist in dieser Verbindung eine wunderbare Metapher. Es klingt wie warnend, die Anderen warnend aber auch sich selbst: „Entschuldigt bitte, oder entschuldigt nicht, dass ich das erst heute bemerke, was mir gleichgültig schien war es nicht, was ich sollte wollte ich nicht, und beneidet habe ich Euch pustend, verschnaufend. Heut nicht, ich habe keine Lust, heute, heute nicht und morgen vielleicht auch nicht, und dann übermorgen wahrscheinlich auch nicht, und es kann sein: nie wieder. Denn mein Herz schlägt rippenbohrend, ich habe Euch das jetzt einmal gesagt, ich sage das nie wieder, es war mir alles zu viel, ich bin verwundet, und das ist mir nicht mehr egal…“ Andere quatschen da Bibliotheken oder Kommentarseiten voll, Du sagst es in wenigen Worten, abstrakt, wie gesagt, es ist jedes Wort nachempfindbar und nachvollziehbar, das hat mich beeindruckt und hat mir sehr gefallen, Andreas
(Kommentar korrigiert am 22.08.2005)

hier klicken aNna17 meinte dazu am 22.08.2005: Wow. Nichts vergessen und sogar die Kleinigkeiten. ..Wow...
(; Ich danke dir. Ehrlich.

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MisceloneuM Kommentar von hier klicken MisceloneuM (27.08.2005)    diesen Kommentar melden
Wieder sehr schöne Zeilen. Bei einigen Zeilen bekomme ich Gänsehaut. Ich fühle mich an meine Jugend erinnert.
hier klicken aNna17 meinte dazu am 27.08.2005: Huch. Dank dir.

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Kommentar von diskutant (24) (09.09.2007)    diesen Kommentar melden
:)
hier klicken aNna17 meinte dazu am 10.09.2007: Wie wäre es, wenn du mich einfach streichst? Ich ertrage deine Anwesenheit nicht.
diskutant (24) antwortete darauf am 10.09.2007: Warum denn das? Ich dachte nur mal wieder an diesen Text. Ist das Verfallsdatum der Entschuldigung bereits erreicht? Hm? No struggle here.
hier klicken aNna17 schrieb daraufhin am 11.09.2007: Ich habe einfach keine Lust auf dich oder etwas von dir. Das hat nichts mit Entschuldigung zu tun.
diskutant (24) äußerte darauf am 11.09.2007: ok

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