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Die Seite von ecco wurde bereits 5.469 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.03.2010. diese Seite melden |
| ecco wurde 1985 geboren. Sie ist von Beruf schwarzweiß und z.Zt. tätig als dazwischen. ecco kommt aus Belgien. Ihre Muttersprache ist Deutsch. Über sich selbst schreibt sie: Ich glaube, das Leben hat wirklich nichts von einem Tanz, sondern gleicht mehr einem Boxkampf.- - * * Keine Sorge. Diesen Selbstvorstellungstext werde ich in Kürze löschen. * * Die beste Medizin gegen die Angst vor einem Konzert, ist zu üben. Das Studium hier verlangt eine abartige Selbstdisziplin. * Panik ! Panik, Panik, Panik. Die sich dank Medikamenten in einer ausgeglichenen Trägheit verläuft. Aus jeder Begegnung ziehe ich noch ein Gedicht, aber kein Leben. Momentan bin ich sogar zu frustriert, um zu üben, ist ja auch egal, dass ich in knapp zwei Wochen ein Konzert habe, wuhha.. Oh Gott, oh Gott. Mal überlegen: Es läuft noch nicht auswendig und einige Stellen muss ich noch auf Tempo bringen. Das wäre auch alles halb so schlimm, wenn da nicht ständig diese innere Leere wäre. Ich hasse Musiker. Es ist mir noch nie passiert, dass mir ein Musiker sagt: Ok, scheiß aufs Konzert (ok, das sollte auch wirklich kein Musiker sagen), auf die Prüfung (das eigentlich ebenfalls nicht). Du bist mir wichtiger. Aber: Ich hab ja jetzt so was von die Schnauze voll. Vielleicht ist es auch einfach die Tatsache, dass ich weiß, dass ich auch jederzeit ohne Klavier leben könnte, sodass ich kein Verständnis mehr aufbringen kann und will, auch wenn ich selbst ja oft nicht anders war und sagte: Kann dich nicht sehen, kann nicht mit dir zusammen sein, du lenkst mich ab, ich muss üben. Aber irgendwie bin ich für mich zu der Erkenntnis gekommen, dass es das nicht wert ist. Zudem ist heute einer dieser Tage, an dem es mich sogar zu sehr ängstigt, das Haus zu verlassen. Ich schreibe: "Je suis aussi bien avec toi, mais comme ca, tu me fais facile de dire qu'on laisse." Ich bin seit September hier und das einzige, was ich von Brüssel weiß, ist, dass es nach Pisse stinkt und einem ständig nur Kummer bereitet. Es ist so schwer, hier ausgegelichen zu sein. Mir fehlt die Natur! :( ... Am Wochenende schneide ich mir die Arme,da ist die Puste endgültig raus, (fast jedes), aber das verläuft sich so in einer Leere. Nach außen hin bin ich dann wieder verantwortungsvoll, freundlich, verständnisvoll, während ich innerlich in Scherben gehe, aber dieses innerlich spüre ich kaum noch, ich merke es nur in gewissen Ausrastern, sobald ich allein bin oder schlagartig heftigen Depressionen, die dazu führen, dass ich stundenlang die Dusche anstarre und mir ausmale, mich dort hineinzuhocken und zu sterben. Dabei bin ich eigentlich nicht depressiv, also in dem Sinne, dass meine Grundlebenseinstellung dauerhaft depressiv wäre. Ich denke, kaum ein Mensch, der mich ein bisschen im wirklichen Leben kennt, würde sagen, ich sei depressiv. Ich komme sowieso auch wieder ohne Antidepressiva zurecht. Das letzte Mal musste ich sie nehmen, als ich wochenlang das Haus nicht verlassen habe oder als ich über Wochen in eigenartigen Stimmungen war, die mich plötzlich und unvermittelt zum Weinen brachte, haha. Natürlich muss es dafür irgendeinen ausschlaggebenden Gedanken geben, ich weiß auch nicht. Ich nehme nur noch die Medikamente gegen die Angst. Da ist nur so ein unkontrollierbarer Reflex, sich selbst zu schaden, weil es so anstrengend ist, an der Oberfläche des Lebens zu bleiben und man aber ständig an der Oberfläche sein muss, um nicht zu ertrinken. Ich möchte sagen: Ich habe kein Verständnis mehr, ich bin nicht freundlich und ich kann dir nicht helfen, weil ich mir nicht ein mal selbst helfen kann. Aber ich möchte immer mit dir zusammen sein, weil ich Angst habe, dass ich mir etwas antue, sobald ich alleine bin. Stattdessen sage ich: 'Ich kann dich sehr gut verstehen und es ist kein Problem für mich. Aber ich schlage vor, wir lassen das einfach.' Man darf ja nicht zugeben, dass man eigentlich ein so kaputtes, völlig instabiles Wesen ist. Irgendwann glaubt man sogar selbst, dass man eigentlich unverwundbar sei. Aime-la cette fille, petit con, aime la, car elle pourra peut-être enfin te faire aimer la vie. Diese fortdauernde Maladie im Herzen... Larmes des yeux, les malheurs des malheureux,Malheurs sans intérêt et larmes sans couleurs,Il ne demande rien, il n'est pas insensible,Il est triste en prison et triste s'il est libre. Wo die Sprache nicht weiter kann, fängt die Musik an. . Man be- und entgegnet Menschen sich. . "Wir haben alle mehrere Gesichter. (Manch einer behauptet sogar, das hässlichere sei das Wahrere.) In der Entstellung sucht die Kunst das Wahre aufzuzeigen, das auf den ersten Blick Unsichtbare." (Zitat: Mein KLAVIERLEHRER, mit dem ich heute das Beethovenkonzert gespielt habe.!) . (Er selbst zeigt allerdings immer nur eines. Ich denke, er besitzt diese unglaubliche Emotionalität, bzw: Musikalität, eine gewisse Kapazität sich in alle Emotionen hineinzufühlen, in jede Musik..., ohne jedoch selbst so zu sein; und das ist die spürbare Distanz, eine ihm eigentümliche, in seinem ganzen Wesen verhaftete, die ihn jedoch nicht davon abhält, das, was es zu sagen gibt, zu sagen. Er würde aber niemals selbst zu Grunde gehen. Er würde niemals selbst leiden. Er ist der Maestro, der gewissermaßen 'Erhabene'. Ich denke, erst, seit ich weiß, dass neben seiner Erhabenheit auch diese tiefe Kapazität ins Begreifen aller Emotionen liegt, kann ich ihm begegnen und vertrauen. Zuvor hielt ich seine Menschlichkeit für fahl und aufgesetzt. Jetzt begreife ich, dass er vielleicht so wirklich ganz in irgendwelchen abstrakten Begriffen von Gefühlen lebt, die hauptsächlich in Noten vorzufinden sind, dass er aber eben auch, wie jeder Mensch, von Gefühlen lebt. Die anfängliche Antipathie beiderseits ist gewichen, seit ich ihm meine Bewunderung für sein Konzert spüren ließ, tatsächlich: seit ich ihn spielen hörte und so ergriffen war, dass ich zu atmen vergaß und dieser kurze Moment, als er den Orchesterpart spielte und ich den Klavierpart des Konzertes war so schön, dass ich mir wünschte, es würde nie mehr aufhören. Keine Alltäglichkeiten mehr. Kein Hadern, Zweifeln. Nur diese Musik, nur diese wundervollen Klänge! Ich fühlte mich auf ein mal so sicher, es war so richtig mit der Musik.) . ER: "I know another Edition, there's no cresc. written. But now you didn't make." ICH: "Because YOU didn't make." ER: "Could you play this again! This is just a very egoistical question. AH! These harmonies are like ... like.. sugar!" ICH DENKE, ICH WERDE AUSWANDERN, weil zurückgehen ja noch schwerer ist, als fortzugehen. Man muss schon ein Meer sein, um einen schmutzigen Strom aufnehmen zu können, ohne unrein zu werden.Zarathustra Ich besitze neben meiner Angst so viel Gelassenheit, dass ich sie einfach nicht ernst nehmen kann. . [und selbst die steine auf meinem herzen sind voller innerer grenzen.] ecco hat bei uns bereits 94 Texte veröffentlicht. In ihren Texten beschäftigt sie sich mit den Themen . Möchtest Du wissen, was ecco gerne liest? Dann schau doch mal in ihre Favoriten oder in die Liste ihrer Lieblingsbücher! Oder wirf mal einen Blick in die Liste der von ecco abgegebenen Kommentare! Übrigens: Zuletzt (also am 10.03.2010) hat ecco mit dem bade von styraxx gelesen und kommentiert... |
abschalten?) KoKa schrieb am 01.02.2010: "
Zum größten Teil tolle gefühlvolle Texte. Inspiration braucht diese Autorin, und ich hoffe diesem Eintrag folgen welche. Was kann inspirierender sein, als ein Kompliment? Weiter so. KoKa"
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