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Rudolf gehört zu den Autoren, die innerhalb der letzten 6 Wochen für den Erhalt von keinVerlag.de Geld gespendet haben.

zum Steckbrief von Rudolf Rudolf


Status  Autor, angemeldet seit 28.10.2009. Rudolf ist zur Zeit offline offline; zuletzt online am 04.02.2012, 00:16. Letzte Veröffentlichung am 17.12.2011. Kontaktmöglichkeiten  Kontaktmöglichkeiten: hier klicken Kontaktformular hier klicken Gästebuch - Mehr über Rudolf erfährst Du in seinem hier klicken Steckbrief und auf seiner hier klicken Homepage.
Diese Seite: hier klicken www.keinVerlag.de/rudolf.kv
Rudolf
Rudolf wurde 1961 geboren. Er ist von Beruf Physiker und z.Zt. tätig als IT-Berater. Rudolf kommt aus Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Seine Muttersprache ist Deutsch. Über sich selbst schreibt er:

Beim Surfen durch die Weiten des Internets stolperte ich über keinVerlag.de.

Das ist ein Portal für Leute, die gerne schreiben und keinen Verlag finden – oder brauchen – – oder wollen – – – oder haben – – – – oder, was weiß ich (?). Lesen kann jeder Vorbeisurfende, aber um selbst Texte zu posten, Kommentare abzulassen oder mehr über die AutorInnen zu erfahren, muss man sich registrieren.

Ich registrierte mich. Weil mich interessierte, was passierte, wenn man einen Text veröffentlichte, nahm ich einen alten Blog-Eintrag von mir und stellte ihn in keinVerlag.de ein. Schwupp, da war ich Autor.

Eigentlich bin ich gar kein Autor sondern Leser.

Als solcher stellte ich auch gleich ein paar meiner Lieblingsbücher ein. Mir fiel natürlich sofort auf, dass es keine Möglichkeit gab, die Bücher zu listen, die ich hasste.

Meine Ekelbücher sind für mein Profil logischerweise genauso wichtig wie meine Lieblingsbücher.

An erster Stelle steht „Der Tod im Reisfeld – Dreißig Jahre Krieg in Indochina“ von Peter Scholl-Latour. Mein Gott, was habe ich das Buch gehasst – und hasse es noch. Mein Exemplar vergammelt auf dem Dachboden; verleihen oder verschenken kann man so etwas nicht und verbrennen ist aus der Mode gekommen. Ich Doof habe es nur gekauft, weil es wochenlang beim Spiegel auf Platz eins stand. Beim Lesen habe ich mich dann die ganze Zeit aufgeregt, wie es so ein Quatsch bis auf Platz eins schaffen kann. Spät begriff ich, dass es eine self-fulfilling prophecy gewesen sein könnte - weil es auf Platz eins stand, kaufte es jeder und darum stand es auf Platz eins. Toll, und ich fiel darauf rein.

Blöderweise lese ich Bücher fast immer zu Ende, auch wenn sie mir nicht gefallen. Wer sich die Arbeit mit dem Schreiben macht, hat es grundsätzlich verdient, dass sich jemand die Arbeit mit dem Lesen macht. Peter Scholl-Latour hat es aber nicht verdient.

Platz zwei geht klar an „Effi Briest“ von Theodor Fontane. Das Buch war so langweilig, dass ich es nur viertelseitenweise lesen konnte und dann jedes Mal völlig entkräftet weglegen musste. Ich erinnere mich dunkel, dass ich Idiot das Buch günstig in einem DDR-Buchladen gekauft habe. Mir hätte bei den leeren Bücherregalen gleich aufgehen müssen, dass mit dem einzigen Buch, das es reichlich zu kaufen gab, etwas nicht stimmen konnte. Na ja, das ist ein weites Feld.

Platz drei geht an die „Buddenbrooks“ von Thomas Mann. Der Mann hätte von mir nie-, nie-, niemals den Nobelpreis bekommen. Ich habe das Buch nur gelesen, weil ein guter Freund davon schwärmte. Meinem guten Freund habe ich auch schon ein paar passende Worte dazu gesagt. Wir sind aber immer noch gute Freunde.

Auf Platz vier folgt „Little Dorrit“ von Charles Dickens. Erstens ist es langatmig und zweitens mag ich diese viktorianische Zeit nicht. Sie wurde von Dickens so erschütternd gut beschrieben, dass ich mich beim Lesen die ganze Zeit aufgeregt habe, wie Menschen in der damaligen Gesellschaft mit Menschen umgingen. Gequält legte ich das Buch weg und las es nicht zu Ende. Die Handlung stimmte mich depressiv. Lesen muss schließlich Spaß machen!

Platz fünf geht an „Ulysses“ von James Joyce. Ich habe mittlerweile drei Anläufe genommen, jedes Mal zwischen Seite 80 und 120 geht der Text in sinnfreie Buchstabensuppe über; ein weiteres der wenigen Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe. Noch immer würde ich es gerne lesen. Vielleicht sollte ich erstmal Englisch lernen.

Ich hätte noch mehr Kandidaten zum Beispiel aus meinem Deutschunterricht; da es sich hierbei allerdings auch um spät- oder postpubertäre Probleme mit meinem Deutschlehrer (Spitzname Schlunz) handeln kann, will ich es bei der Fünferliste belassen. Die ist lang genug, zumal ich lieber lese als schreibe.

Rudolf hat bei uns bereits 51 Texte veröffentlicht. In seinen Texten aus 13 verschiedenen Genres (u.a. hier klicken Gedanken (7), hier klicken Gebete (3), hier klicken Briefe (3), hier klicken Kurzprosatexte (2) und hier klicken Kalendergeschichten (1)) beschäftigt er sich mit den Themen hier klicken Zeit (4), hier klicken Religion (4), hier klicken Friedhof (3), hier klicken Tiere (2) und hier klicken Gott (2) (um nur die häufigsten zu nennen) sowie vielen weiteren Themen. Der Text, der ihm davon am wichtigsten ist, ist hier klicken Von Henriette.
Des weiteren hat Rudolf auch schon hier klicken 5 Buchbesprechungen bei keinVerlag.de veröffentlicht.

Möchtest Du wissen, was Rudolf gerne liest? Dann schau doch mal in seine hier klicken Favoriten oder in die hier klicken Liste seiner Lieblingsbücher! Oder wirf mal einen Blick in die hier klicken Liste der von Rudolf abgegebenen Kommentare! Übrigens: Zuletzt (also am 19.01.2012) hat Rudolf hier klicken Teil 1, Rückblick: Die ersten neun Jahre. von hier klicken Phantasie gelesen und kommentiert...
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Mitglied der Liste [1-Euro-Dauerspender] Mitglied der Liste [Rechtschreibung: Korrekt!]

Meinungen anderer Autoren zu Rudolf und seinen Texten:
hier klicken rätselhaft schrieb am 02.04.2011: " ich finde Rudolf sollte man lesen, sehr inspirierend." - Antwort von Rudolf am 04.04.2011: "Oh, ein neuer Orden von einer rätselhaften Autorin. Ich will ihn mit Stolz tragen und bedanke mich ganz herzlich."
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