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Jugend und mehr – oder weniger

Die Kolumne des Teams " Montagsteam"

Sonntag, 31. März 2013, 20:59:
Irrtum!
von  Skala

Eigentlich sollte es ja nicht allzu schwer sein, etwas über Irrtümer zu schreiben, oder nicht? Dachte ich zumindest als ich sagte, es sei kein Problem, die Ostermontagskolumne für unseren neuen Themenblock zu verfassen. Das war der erste Irrtum.

Aufhängen wollte ich die ganze Kolumne an einem Buch, das mein Vater vor Jahr(zehnt)en mal zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, „Das Ei des Kolumbus und andere Irrtümer“. Das sich eigentlich auf unserem Dachboden befinden sollte.

Das war der zweite Irrtum. Dort fanden sich so viele Bücher, dass ich irgendwann das Suchen aufgab. Woraufhin meine Mutter dann meinte „Ach, irgendeins von diesen Büchern hat auch mal beim Stohrümmkeswichteln (=Schrottwichteln) den Besitzer gewechselt.“

Wie auch immer, die Sache mit dem Buch hatte sich erledigt. Aber wozu gibt es Internet? Einmal „populäre Irrtümer“ gegoogelt und… Google ließ mich im Stich. Über die meisten der ach so populären Irrtümer, die auf diversen Internetseiten wortgewaltig richtig gestellt wurden, von Mozarts Vornamen über krampfbedingt eingeklemmte Geschlechtsteile bis hin zur Biene Maja, die eigentlich verkrüppelte Wespe Maja heißen müsste, hatte ich irgendwann schon einmal etwas gelesen, gehört oder Reportagen gesehen. Und die meisten Irrtümer, die mir vorher nicht als solche bewusst waren, erschienen mir nicht wirklich weltbewegend. Ist es nicht völlig wurscht, ob Churchill den Statistik-Spruch geklopft hat, oder irgendjemand, der sich auch schon seit Jahrzehnten die Radieschen von unten beguckt? Jemand hat’s gesagt und gut ist.

Ich kam mir also recht smart vor, als ich mich so durch die Irrtümer der Welt klickte. Auch  dieser kleine aber spaßige Test bestätigte mir: „Nicht schlecht! Sie haben eine gesunde Skepsis gegenüber medizinischen Halb- und Unwahrheiten, die sich als Allgemeinwissen tarnen.“ Wer den Test selbst machen möchte – nur zu. Er lädt zum Schummeln ein, nur am Rande. Dazu, einfach die logischste und vernünftigste Antwort anzuklicken. Ich selbst habe mir Mühe gegeben, wirklich das anzuklicken, was ich selbst glaube, aber wahrscheinlich hätte eine meiner Freundinnen, die der Meinung ist, sie würde unheimlich erfolgreich abnehmen, indem sie nach drei Uhr nachmittags nichts mehr isst, das gleiche Testergebnis wie meine Wenigkeit, die ihr ziemlich ehrlich gesagt hat, dass sie doch irgendwie einen Knall hat, was das Thema Abspecken angeht (ich beziehe mich auf Testfrage 13, zu einem Ernährungstrend, dem doch erschreckend viele Menschen in meinem Bekanntenkreis frönen). Das Testergebnis war also mein Irrtum Nummer drei, wenn auch vielleicht nicht gerade in Bezug auf meine Wenigkeit, da ich doch nicht alles unbesehen glaube, was man mir als bare Münze verkauft (wie etwa die Aussage selbiger Freundin, die felsenfest behauptete, ab einer gewissen Anzahl Kopien würde sie in ihrer Uni nur 0,00002 Cent pro Kopie bezahlen, was für mich – nicht Mathe-LKler und auch kein Ingenieurswesensstudent – schon nach „Ganz großer Irrtum!“ schrie).

Andererseits… wie mir diese kleine Rekapitulation gewisser Diskussionen, der kleine aber spaßige Test und meine – eher dürftige – Recherchearbeit zu den populären Irrtümern unserer Gesellschaft zeigten, wäre es ohne diese Irrtümer – egal, ob man jetzt dran glaubt oder nicht – sterbenslangweilig, denn wie bitte sollte ich sonst andere mit meiner Klugscheißerei auf die Palme bringen, oder im Gegenzug mich selbst durch die Besserwisserei anderer, die den populären Irrtümern, denen ich aufgesessen bin – da gibt es bestimmt mehr als genug – auf die Palme bringen lassen? Eben.

Und bevor diese Kolumne noch ausufert: So einfach lassen sich doch 600 Worte über Irrtümer zusammenschwafeln, womit sich mein Irrtum Nummer Eins letzten Endes doch als ein glatter Irrtum entpuppt… In dem Sinne: Frohe Ostern, und um gleich ein wenig Aufklärungsarbeit zu leisten: Nein, den Hasen mit dem Loch in der Kiepe gibt es nicht, aber lasst euch die verlorenen Eier trotzdem schmecken, die sind nämlich doch nicht so schlecht für den Cholesterinspiegel, wie man immer denkt… Apropos Cholesterinspiegel… nein, vergessen wir das und lassen es uns einfach schmecken. Auch abends.
Kommentare zu dieser Teamkolumne

wupperzeit
Kommentar von  wupperzeit, 01.04.2013diesen Kommentar melden
Irrtümer, schrieb Kästner, haben ihren Wert. Jedoch nur hier und da, ergänzte er: Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Es ist übrigens ein Irrtum zu glauben, man dürfe Kästner frei und öffentlich zitieren, seine Erben mögen das überhaupt nicht. Deshalb meine ein wenig komplizierte Methode der Wiedergabe, die ich, vermutlich irrtümlich, für elegant halte.

Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass man einen Menschen mit nichts mehr kränken kann, als ihm einen Irrtum nachzuweisen … Ist Ihnen eigentlich noch nie aufgefallen, dass Sie immer im Recht sind, schrieb Tucholsky einmal, und erhielt zur Antwort: Was erlauben Sie sich, ich irre mich ständig … Und Tucholsky merkte dazu an: So rechthaberisch sind manche Menschen …

Mir fällt gerade ein, dass es doch etwas gibt, womit man seine lieben Mitmenschen mehr ärgern kann: Indem man ihnen vorwirft, oder gar nachweist, dass sie keinen Humor haben. Nenne sie doof, grausam, hässlich, - aber keinen Humor zu haben, das zu akzeptieren, dazu fehlt ihnen: der Humor.

Eine gute Kolumne also, intelligent geschrieben, unterhaltsam, humorvoll usw. Wenn ich mich nicht irre.
Kommentar von  Skala, 01.04.2013diesen Kommentar melden
@Asvika: Ich muss sagen, bei ein, zwei Fragen musste ich echt die Zähne zusammenbeißen um nicht dass Gefragte anzuklicken. Ich glaube, die Hornissenfrage war so eine. Aber ich bin nur so eine Olle von der Geisteswissenschaftlichen. Im Gegensatz zu der zitierten Bekannten. Das beruhigt mich. ;) Glückwunsch zum Doktor, by the way. :D

@Andreas: Dein Kommentar schreit nach quasi nach Gastkolumne, finde ich... :D Danke dir! Und nein, ich kann voller Inbrunst und Überzeugung behaupten: Du irrst nicht.
;)
wupperzeit
Kommentar von  wupperzeit, 02.04.2013diesen Kommentar melden
Ich habe meinen Kommentar jetzt noch einige Male gelesen, auf der Suche nach dem Schrei nach einer Gastkolumne, und… Aber gut, wenn du meinst.

Immer gerne.
Kommentar von  Skala, 03.04.2013diesen Kommentar melden
Die Kommentare sind immer so schön themenbezogen. Deswegen. :)
wupperzeit
Kommentar von  wupperzeit, 03.04.2013diesen Kommentar melden
Ich lese immer die Überschrift und den ersten Satz, damit ich weiß, worum es geht. Dann noch den letzten, so erfahre ich: Meinung des Autoren. Und schaue, wer das Ganze geschrieben hat. Das genügt. Ich habe das Thema, die Meinung, und weiß, wer der Autor ist.

Der Rest ist Formsache: Entweder so gnadenlos loben, dass man es gerade noch für möglich hält, oder dito: Möglichst primitiv verreißen. Dabei wiederum so viel wie möglich über sich selbst schreiben. Wie der Kölner vor dem Aquarium: So den ganzen Tag unter Wasser, das wäre nichts für mich.

Kleine Zugabe, vielleicht bei einer Jugendkolumne: sich möglichst penetrant anschleimen, um selbst für diese Sekunde des Schleimens noch einmal als jung zu gelten, oder dem Autoren väterlich die Wange tätscheln: Wird schon, Kindchen …

Oder man macht den Hengst: Alles Scheiße, diese Jugend, weil jung, - und Hengst deshalb, weil man auf diesem einzigen Argument so lange herumreiten kann, bis die Autoren so alt geworden sind, dass die erstgenannten Kriterien und Methoden funktionieren. Wenn sie über diese Kommentare nicht unnatürlich rapide altern, also ewig …

Dir auch ein Smiley.
Kommentar von  Skala, 05.04.2013diesen Kommentar melden
Hahahaha! Da sind sie wieder, die Kommentar-wasweißich's. Der Kommentar-Hengst, jaja... :D


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