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Kein Thema

Sonntagskolumnen

Die Kolumne des Teams " keinThema.de"

Donnerstag, 01. Dezember 2011, 22:09:
I want to believe- Ein uneinlösbares Versprechen.
von  bookishasearlgrey

Berlin, 3:30.


"Guck mal, da drüben hab ich auch mal gewohnt. So vor zwei Jahren. Dann gabs ne Mieterhöhung, und ich konnts mir nich mehr leisten.
War n cooles Haus. Da brennt jetzt auch natürlich noch Licht.
Das ist dieser schräge Deutschlehrer im obersten Stock, der im Literaturforum für HobbyschreiberInnen nachts die Sau rauslässt, um tagsüber brav Rechtschreibfehler zu korrigieren. Bin da auch angemeldet, so aus Langeweile. Hab ihn an seinem Avatar erkannt, das is nämlich sein Akte- X Poster. Siehste, da! I want to believe. Hahahaha.
Nebenan wohnt da dieser Typ aus der WG. Das ist dieser freundliche Blonde, der Dir morgens an der Ampel immer "Grüß Gott" sagt. Vielleicht kommt er aus Süddeutschland. Weißt Du, der ist Cineast, hab ich mal auf einer Party von denen gemerkt. Hat sogar schon selbst Filme gedreht! Und schafft beim Privatfernsehen. Also beschafft vor allem, zum Beispiel 200 BHs, oder Hotelzimmer. Was der da erzählt! Er kennt auch so eine Studentin, mit der hab ich ab und zu im Hausflur geschnackt. Die braucht drei (!) Semester länger, um ihre Radiosendung produzieren zu können. Montags seh ich sie immer früh, da hat sie bei dieser Lehrbeauftragten, die bei schlechten Tageszeitungen schreibt und mit guten Seminaren in der Minderheit ist. Die sieht da echt immer ziemlich erbärmlich aus, Augenringe, so voll verquollen, denn sie muss ne Stunde früher raus, um nen Platz zu kriegen. Einmal musste sie sogar bis zum nächsten Semester warten, war leider schon voll! Noch ein Pflichtmodul später! Also, ich könnt das ja nicht aushalten... Hatte da immer Glück. Aber im Master soll das ja anders werden. Ach, wird schon.
Die trägt dann manchmal zum Einkaufen so eine Tasche, mit so einem großen, hässlichen Firmenlogo. Die hat ihre Mutter ihr beim letzten Besuch mitgebracht, die ist nämlich Büroangestellte. Die verschreibt sich voll ihrer Firmenphilosophie, weil sie bei Weihnachtsfeiern so tolle Werbegeschenke erhält. Das is so n richtiges Gemeinschaftsgefühl, da. Hat se mir lustig erzählt, von ihrer Mutti. Der neue Freund von der, der ist och richtig niedlich. Da bin ich neidisch. Hab den in der Friedrichstraße gesehen, Naturkosmetik verkaufen. Bloß, der sieht so hip aus, da verkauft sich das Zeug ja fast von allein!

Eh, weißte was? Was ist denn das für ein Haus hier. Da drüben wars echt viel cooler. Einfach 9 to 5 macht da keiner. Die tun alle eben, was sie tun möchten, mit leuchtenden Augen. Und sind dafür bereit, Dinge zu opfern. Weil alles irgendwann besser wird. Find ich gut. Vom Universal- Tellerwäscher (kennste das Lied von den Sternen noch?) zum bürgerlichen Bohéme. Bei den Weihnachtsgeschenken kürzer treten? Kein Problem! Scheißkonsum! Für die große Liebe in eine andere Stadt ziehen? Warum nicht, bitte keine Abhängigkeiten. Na, wenn man da nen besseren Job hat?
Sich beschweren, weil man abends nach der Arbeit nach Moschus-Vanille-Erdbeer stinkt? Gibt Schlimmres, Mensch! Du arbeitest in Mitte, Baby!
Ich werd Dir jetzt zu meta und abgespaced und so?
Ach, weißte, ich will mich mit 50 bloß nicht fragen, warum ich meine Berufung nicht zum Beruf gemacht habe. Jeder kann doch irgendwas gut, oder? Muss man nur wissen, was.
Die Generation unserer Eltern war doch so von allem getrieben, jetzt können wir doch endlich mal. Geht uns doch immer gut. Wurde ja immer alles irgendwie. In der Schule hab ich aufs Abitur gewartet, und jetzt Studium, voll geil. Hab ja im Master noch Zeit, mir Gedanken zu machen, was ich mal werden will.
Irgendwas tut sich ja immer auf, nich?
Kommentare zu dieser Teamkolumne

Kommentar von  tausendschön, 04.12.2011diesen Kommentar melden
daß da kein zweites gänsefüßchen ist, um den monolog zu begrenzen, berunruhigt mich. der setzt sich nämlich gerade innerlich fort. dieses permanente schlechte gewissen, wenn man heute das tut, was einem freude bereitet, daß man morgen dafür die rechnung präsentiert bekommt, anstatt daß alles mindestens genauso schön bleibt. als wär da so ein abwägen: entweder, ich werd unfrei und plane und handle nach plan statt nach lust, oder ich werd so einer, der sich in solchen dingen freier fühlt und dabei nicht anders können wird als sich abzufinden mit seinem teilbeknackten leben mit moschus-vanille-erdbeer-geruch.
da muß doch noch ne andere möglichkeit sein!
danke für diese kolumne!
Dieter_Rotmund
Kommentar von  Dieter_Rotmund, 04.12.2011diesen Kommentar melden
Gefällt mir ganz gut: Der Ich-Erzähler, ein naiver
G8-Abturient, der in sehr unsympathsicher Weise über seine Umwelt urteilt, noch dazu morgens um halbvier im achso wahnsinning schicken Berlin.
Falls das so nicht gemeint war: Das ist mir egal. Ich lese das so und nicht anders.
Kommentar von  tausendschön, 04.12.2011diesen Kommentar melden
ich habe gerüchteweise gehört, daß dieter rotmund ein pseudonym von harald martenstein ist! aber erzählt es nicht weiter!
bookishasearlgrey
Kommentar von  bookishasearlgrey, 04.12.2011diesen Kommentar melden
Ich wünschte, ich könnte diese beiden Kommentare empfehlen!


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