Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Kommentar von Alazán (29.01.2007)
 Ich könnte tagelang predigen, diskutieren kotzen oder heulen ^^ aber ich belasse es dabei, sämtliche szenen abzulehnen. Jede Szene ist etwas Extremes, einfarbiges mit beschränktem Horizont und verursacht schlichtweg Intolleranz und sinnlose Regeln wie z.B. dass man sich seine Freunde nicht nach eigenen Kriterien aussuchen darf, wie in deinem Text.
All jene die eben nicht nur "Freizeitgothics" sind sondern sich als die wahren verteidiger des echten und einzigen gothics bezeichnen, die sind doch langweilig und zu sonst nichts zu gebrauchen ausser wenn man ein feuerzeug in sargform statt von der hopper-marke "miss sexy" sucht. das ist mine extrem-neutrale meinung, zu der ich so geprägt wurde im laufe der Zeit. Dazu einige interessante Hintergrund infos:
Habe mal breakdance getanzt, ebenso Hip-Hop - Ich mag noch heute ein klein wenig Raggae, und mochte mal Gothic. Ich war in den letzten zwei Jahren auf genau 40 Gothic / Rock / Punk / Hardcore / Alternative Konzerten innerhalb des Ruhrpotts und spielte mal in einer Coverrock-Band, in einer Folk-Band, in einer Power-Metalband, in einem Querflöten-Quintett uvm.
In meiner Freizeit lief ich einst gerne sowohl mit schwarzem Ledermantel als auch mit Baggy-Hosen und Markenhemden rum. Keiner konnte mich irgendeiner Szene zuordnen und so war es gewollt - heute mach ich es mir einfacher und laufe einfach normal rum in Jeans und Longsleeave ;-).
Das ändert nichts daran dass meine Lieblingsbands z.B. Fidget, Thursday, Underoath, Jimmy Eat World und früher mal (wie in deinem Profil vermerkt) Breaking Benjamin heissen. Ich hasse nur einfach eben diese Szene-Bildung
Sorry, dass ich nun doch gepredigt habe - es gibt einige Themen die mir die Zunge bzw. die Hände lockern ;-D
der Text ist sehr gut geschrieben, hab ihn gern zuende gelesen
vlG
Philipp
Selene meinte dazu am 30.01.2007:
Wow, das nenn ich mal nen Kommentar, ich glaube das ist der mit abstand längste, den ich je von dir bekommen habe.
Danke dir erstmal fürs lesen und kommentieren:)
Leider Gottes denkt nicht jeder so tolerant wie du, dieses sich gewollte nicht in eine Szene zuordnen, schaffen viele nicht bzw. ist nicht immer möglich.
Nun ja, ich würde von mir jetzt auch nicht unbedingt sagen, dass ich so die "hardcore" Gothik bin, aber viele von den (ich nenn sie jetzt mal blöd so) "anderen Gesinnungsgruppen" und auch Freunde von mir aus der Szene sehen mich z.T. als solche an. Aber wehe wenn ich dann mal mit nem pinken (pink=die Unfarbe für Goths) Top ankomme. Dann ist der Schock groß.
Mir geht diese (sorry wegen der Wortwahl) Scheiße mit diesem ganzen: "Ich bin Gothik/Hip-Hopper/Raver/Gabba/Punk (etc.), also bist du mein Freund wenn du Gothik/Hip-Hopper/Raver/Gabba/Punk (etc.) bist" und "alle anderen sind eh doof" ziemlich, ziemlich auf den Geist.
Immerhin gibt es tolerantere Leute, ich denke die gibts in jeden Grüppchen, aber oftmal ist halt eben diese Ablehnung des "fremden" da...
Jesses, jetzt habe ich auch gepredigt, obwohl mein Text ja doch son bissel für sich selbst gesprochen hat;)
So danke dir nochmals für deinen Kommentar (du kennst/magst/mochtest auch Breaking Benjamin? Hey, endlich mal jemand, der die kennt :))*strahl*)
Viele liebe Grüße, Selene
Alazán antwortete darauf am 30.01.2007:
Im Moment bin ich auf einem Sigur Ros Trip :-) so ganz Alternativer Post-Folk mit Ambient, Klassik und Hardcore Elementen aus Island :-D such nach ihnen bei Youtube!
vlG
Philipp
_Totenlicht_ (29) schrieb daraufhin am 03.06.2007:
das ausfürhrliche darstellen eines klischees als erklärung darzustellen ist durchaus amüsant zu betrachten, aber im verlauf stellte sich wohl heraus, dass es eine meinung ist, alazàn. deine individualität in allen ehren (was kleidung, musik- und tanzgeschmack betrifft), aber deine argumentation ist gemengter einheitsbrei und beweist mehr als deutlich, dass du im grunde blind durch das tal der ahnungslosen stolperst - dich selbst nur am rand bewegst, bewegt hast. wer einen "goth" über die farbe schwarz oder scherzartikel aller sargfeuerzeuge definiert, ist dem sinn und sein so entfernt, wie eine frau dem prostatakrebs.
.
ich besitze nur stiefel: und schon bin ich ein militarist! ~schmunzelt~
.
die vielfältigkeit deiner interessen ist durchaus lobenswert, aber anderen vielfältigtkeit aufgrund eines "zusammengehörigkeitsgefühls" abzusprechen ist schon nicht mehr intollerant, sondern einfältig.
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ich habe dich hier eigentlich als intelligenten und offen menschen wahrgenommen, alazàn, und dann legst du eine (von dir selbst so genannte ) prägung als sachlage aus. wobei eine prägung dich schon einer gruppe zuordnet, die der sozial angepassten. (was nicht ohne eine gewisse ironie ist.).
mit freundlichen grüßen, ein licht.
(Antwort korrigiert am 03.06.2007)
Alazán äußerte darauf am 03.06.2007:
Liebes Totenlicht
Natürlich ist mein Kommentar gegen das Extreme Ausleben von Szenen lediglich auf extreme Klischees beschränkt: wie soll man sich sonst ausdrücken? Du weißt genauso gut, dass 95 % aller, die sich speziell einer Szene zuschreiben und Sargfeuerzeuge besitzen noch lange nicht mit Herz & Seele bei der Sache sind, und verstehen, was sie da eigentlich verkörpern (möchten). Oder glaubst du von jedem, der ein Anarchie-Shirt trägt, dass er wirklick bei all seiner Individualität und unter Einwirkung seiner gegebenen Vernunft gegen jegliche Staatsf
orm ist? Oder spielt da vllt. eher etwas anderes eine Rolle? ...
Die 5 %, die mit Leib und Seele hinter dem stehen, was sie sind und die es mir auch anders begründen können als durch abgelutschte Floskeln wie "Life is Pain so I wear black", denen gestehe ich gesunde Individualität voll zu. Diese 5 % verstehen aber auch genau, weswegen mein uralter Kommentar sich so einfältig gegen die restlichen 95 % richtete.
Als Beweis geh auf ein Festival (egal welcher Art) und schau dir die Leute dort an. Wie wenige da kennen wenigstens die Texte der Band oder des Rappers und deren Aussage?
Ich entschuldige mich aber an dieser Stelle noch einmal an alle Individuellen SzeneMitglieder
einfältige Grüße,
Philipp
_Totenlicht_ (29) ergänzte dazu am 06.06.2007:
oh, alazàn, abermals ist es amüsant.danke für deine erschöpfende antwort auf meine reaktion deinen uralten kommentar betreffend. fast möchte ich mich bei dir entschuldigen, dass es niemand als auftrag ansah, sich dir gegenüber als "echt" zu offenbaren. wie konnte der wahre grufti es zu lassen, dass du zu solch einer prägung gelangst und diese in einer generalisierung ausdrückst. (als scheinbare unfähigkeit " Extreme Ausleben von Szenen lediglich auf extreme Klischees beschränkt: wie soll man sich sonst ausdrücken?")
.
hättest du differenziert und oder den weniger intelligenten der 5% doch nur einen hinweis darauf gegeben, dass sie ausgenommen sind, ich hätte nie das wort erhoben.
.
so entschuldige ich mich an dieser stelle für meinen eindruck den ich von dir hatte.
.
belehrte grüße,
ein licht.
Alazán meinte dazu am 06.06.2007:
Du brauchst dich nicht zu entschuldigen - mir hätte klar sein sollen, dass mein verallgemeinernder Kommentar gleichsam auch leider Aufruf an solche ist, die fundamentalistisch-"echt" sind, und mir darum anstreichen müssen, was ich hätte differenzierter sagen sollen - obwohl ich davon überzeugt bin, dass jeder doch eigentlich verstanden hat, dass ich die 5 % auch bei meinem alten Kommentar im Hinterkopf hatte.
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Kommentar von steinkopf73 (34) (30.01.2007)
 Ja liebe Selene so war es schon immer irgendwie, jede Gruppe ist die wahre und die anderen sind Idioten. Bei den sogenannten Erwachsenen ist das übrigens nicht anders:-)
Rebellische Grüße
Selene meinte dazu am 30.01.2007:
Danke dir steinkopf für deinen Kommentar und das Aufnehmen in die Favoritenliste. Ja, so ist das leider, irgendwie sind wir doch alle kleine, intolerante, kleinkarierte Spießer;) Bei den "Erwachsenen" ist es dann so von wegen "BMW-Fahrern gehört die Überholspur" und "Alle Schwächlinge fahren einen Smart" (jetzt mal im sehr überzogenem Sinne).
Danke dir sehr für deine Meinung,
mit lieben Grüßen, Selene
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Kommentar von Nehemoth (25) (30.01.2007)
 Ich weiß allgemein nicht so ganz, was ich von urbanen Stammeskulturen halten soll :).
Möchte allerdings eine Anekdote aus einem ungemütlichen Städtchen namens Selb zum besten geben:
Mein Bruder feierte mit "den Punks" auf irgendeiner Wiese.
"Die Punks" wurden schließlich von "den Nazis" angepöbelt und umgekehrt. Während sich die Stimmung noch aufheizte, erschienen "die Türken" und "die Russen", die sich sofort mit "den Nazis" gegen "die Punks" solidarisierten. "Die Bullen" machten dem ganzen ein Ende. Soviel zu den Themen Toleranz und Selbstverständnis, auch wenn es sich um Extremfälle handelt.
Das Problem an den Stammeskulturen ist, dass es sie in der öffentlich dargestellten Form nur deswegen gibt, weil Jugendliche meinen, die öffentliche Meinung zu einer Kultur wäre mit dem Selbstverständnis der Kultur identisch.
Sido selbst wäscht seinem Sprössling den Mund mit Seife aus, wenn dieser flucht (lt. BILD..)
Schluss damit.
Auch wenn du die Situation überzeichnet haben magst, hast du doch den Nagel auf den Kopf getroffen.
Eine "To whom it concerns"-Empfehlung ist angebracht.
lg Frank
PS: Hat Alázan mit seiner Einschätzung Recht? Habe neulich zwei Bücher über die Gothic-Szene gelesen und war doch recht erstaunt, dass die interviewten Szenemitglieder jeglichen Tiefgang vermissen ließen, stattdessen Kleidung, Musik und Friedhöfe als einzige Kriterien nannten. Somit wäre die Gothic-Szene nichts als schwarz gefärbter, zahnloser Punk. Du machst nicht diesen Eindruck.
PPS: Ich liebe Sopor Aeternus!
(Kommentar korrigiert am 30.01.2007)
Selene meinte dazu am 30.01.2007:
Hallo Nehemot, danke dir erst einmal für deinen ausführlichen Kommentar und die Empfehlung. Die Anekdote, die du mir aus deiner Stadt geschildert hast, hätte genauso gut auch in meiner geschehen können. Bei und sind sich "Die Russen" und "Die Türken" so garnicht grün, "die Punks" und "die Gabbas"/"die Nazis" auch nicht usw. usw.
Sicherlich sind es Extremfälle, in denen es wirklich einmal eskaliert, aber die Abgrenzung und das Gefühl der Überlegenheit ist in all diesen Gruppierungen zu finden. Jeder denkt von sich und seiner Gruppe das Beste, was ja auch an sich nicht schlimm ist, wenn man es nicht an den anderen "auslassen" würde.
So dale, zu Alazáns Einschätzung, die du angesprochen hast.
Es ist so und so, es gibt die wirklich "heftigen Goths", die fest verschworen sind und sich auch wirklich durch die von dir aufgezählten Sachen auszeichnen und sich dadurch identifizieren. Ich möchte mich damit nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, es fehlt bei leibe nicht bei allen Gothiks der Tiefgang, da hatten sie vielleicht etwas schlechte Beispiele in den Büchern, die du gelesen hast, aber oftmals fehlt ihnen doch irgendwo das Verständnis für das nicht-schwarze. Wie bereits gesagt, ich zähle nicht zu diesen extrem heftigen Grufti-Vertretern, die sich z.T. komplett von der konformen Gesellschaft abgrenzen. Man muss da differenzieren, da es auch wiederum unter den Gothiks Aufsplittungen gibt (jesses na, jetzt wirds kompliziert).
Also, falls da noch Fragen bestehen, wende dich an mich, ich werde versuchen sie zu beantworten und mich dabei nicht um Kopf und Kragen zu reden;)
Mit sehr lieben Grüßen, Selene
Nehemoth (25) antwortete darauf am 30.01.2007:
Gut. Werde ich mir merken :).
Apropos, um mal den Teufel an die Wand zu malen:
Es gibt doch in der Musik allgemein so viele Stilvermischungen.
Wie wäre es mit GothHop? :-))
Bei Sopor bleibend und lieb grüßend:
-Frank-
Selene schrieb daraufhin am 30.01.2007:
Oh Gott, das hab ich jetzt nicht gehört... das grenzt ja schon an Ketzerei und Kulturrevolution ;)
lol aber wär sicherlich schon irgendwie lustig... düstere industrial beats und dazu son rappender Fler oder Sido... Gott, bitte verschon mich -.-"
Alazán äußerte darauf am 30.01.2007:
Es gibt längst Gothhop, das sind Rapper mit tiefen bösen Beats die über Satan rappen (ohne Scherz). Es klingt scheußlich.
lG :-)
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Kommentar von para.gone (30.01.2007)
 Fänd' den Text witzig. Fänd? Wieso fänd? Weil er dadurch, dass du selbst Goff bist, seine Wirkung verliert - oder absolut selbstironisch ist. Gut geschrieben, auf jeden Fall, aber...
Wieso bist du denn dann noch in der Szene?
Hach, ich werd' mit meinen blonden Härchen und dem Popper-Outfit [O-Ton] auch immer auf Goffkonzerten gemobbt, aber, naja; immerhin bin ich individuell unter der schwarzen Masse ;P
lG, para
Alazán meinte dazu am 30.01.2007:
auf "schwarzen" konzerten komme ich meist extra in weiß oder grün ^^
Selene antwortete darauf am 30.01.2007:
Warum ich noch in der Szene bin? Mh, weil ich dort meine Freunde habe und die sind nicht so intolerant wie hier beschrieben, ich habs ja auch absichtlich überspitzt. Von denen, die sich wirklich als das "einzig Wahre" sehen und von allen anderen, die nicht in der Szene sind nur schlechtes denken, halte ich mich fern. lol und ich bin auch mit ganz "normalen" Leuten befreundet, die von den harten der Szene wohl auch nur als mainstream bezeichnet werden würden.
Ich glaube man muss bei all dem den Mittelweg finden:)
Danke dir aber sehr für deinen Kommentar:)
Liebe Grüße, Selene
(Antwort korrigiert am 31.01.2007)
Nehemoth (25) schrieb daraufhin am 30.01.2007:
Nebenbei bemerkt ist die schwarze Szenen eine der tolerantesten.
@Alázan: Hast du ähnliches schon mal bei HipHop-Konzerten versucht?
Falls dem so sein sollte und du es schadlos überstanden hast, muss ich glatt meine Vorurteile gegenüber den Hüpfern revidieren ;).
lg Frank
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Kommentar von liebesengel (14) (30.01.2007)
 Liebe Selene!
Irgendwie dachte ich immer, ich wäre die einzige, die Gothiks und Punks immer anguckt, als kämen sie von einem anderen Stern und die diese Menschen maßlos interessant und (aufgrund ihrer vermeintlichen Toleranz und tiefgründigkeit)bewundernswert findet. Nachdem ich diese Geschichte gelesen habe (die sehr sehr gut geschrieben ist) hab ich mal angefangen, darüber nachzudenken, ob die Leute echt so viel Anders sind als ich. Schließlich halten sie sich auch für "Cool" und reden über die "Mainstreamschlampen". So sind die Menschen ja doch irgendwie gleich. Und irgendwie leider gleich gemein!
Liebe Grüße
Liebesengel
Selene meinte dazu am 31.01.2007:
Hallo liebesengel, danke dir erstmal fürs empfehlen unds kommentieren.
Ja, wir bösen Gothiks sind auch nur Menschen und kochen auch bloß mit Wasser. Möchte jetzt aber um Gotteswillen nicht, dass du nun denkst, dass alle Gothiks so sind. Ich wollte mit meiner Geschichte nicht verallgemeinern und nicht alle Mitglieder diese Gruppen als intolerant abstempeln...
Lieben Dank und schöne Grüße, Selene
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Kommentar von wupperzeit (30.01.2007)
 Ein sehr gut geschriebener Text, da haben die Kollegen natürlich Recht, und nach den ganz erfreulich umfangreichen Diskussionen darüber bleibt mir nur wenig anzumerken. Es war aber in meiner Jugend nicht anders mit den Gruppen, es gab die Popper, die Alternativen, die Rocker, die ersten Punker und Skins, die Spießer, diese Gruppen standen sich größtenteils unversöhnlich und ihre eigene Stärke in der Gruppe und als Gruppe auch durch den Hass auf die anderen definierend gegenüber. Ein Naturgesetz, so scheint es zu sein, dass wir zur Rudelbildung neigen, oder, um es positiv zu formulieren, die Gemeinschaft suchen, - ein empfehlenswerter Text, Andreas
Selene meinte dazu am 31.01.2007:
Ja, ich glaube, dem muss nichts mehr hinzugefügt werden, solch "Rudelverhalten" ist eben dem Menschen zu eigen.
Danke dir für die Empfehlung, hat mich sehr gefreut:)
Mit lieben Grüßen, Selene
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Kommentar von Daina (31.01.2007)
 Hi Selene
Kommst du aus Aachen? Weil zwischen der russischen und der türkischen Gesellschaft kriselt es auch hier.
Aber das sollte jetzt nur eine Feststellung sein. ;)
Der Text imponiert mir... ich habe aber Gott sei Dank in meinem Freundeskreis die Erfahrung gemacht bis "natürlich" auf ein paar Ausnahmen das man sich untereinander sehr gut verstehen kann, mal so gesagt, ich zähle mich eher zu den Gotikerinnen, meine aller beste Freundin hört eher Black und Death metal ihr Freund eher so Hard Rock und ein richtig guter Freund von mir hört weder Metal noch Goth, alle sind sich auf meiner Geburtstagparty begegnet, und siehe da, es klappt,und niemand hat sich über den Musikgeschmack des anderen lustig gemacht, mein Kumpel wollte sogar mit mir zum Amphi Festival fahren, was aber dann am lieben Geld scheiterte.
Und die Moral von er Geschicht... es ist einfach Dumm Freundschaften am Musikgeschmack festzumachen, so lange man sich versteht ist der eigene Musikgeschmack in dem Falle relativ.
Selene meinte dazu am 31.01.2007:
Lol, nein ich komme nicht aus Aachen, komme aus einem kleinen Kuhkaff, etwa ne halbe Stunde von Dortmund entfernt.^^ Aber ich glaube dieses Verhalten kann man überall finden.
Freut mich zu hören, dass dir mein Text gefällt und ich muss dir voll und ganz zustimmen, dass man sich seine Freunde niemals nach so etwas unwichtigem wie z.B. Musikgeschmack oder Klamotten aussuchen sollte.
Wie gesagt, ich habe sowohl Freunde aus der Szene als auch vollkommen "normale" (ja ja, was ist normal;)), man darf nicht so festgefahren und engstirnig sein.
Danke dir nochmals für den Kommentar:)
Liebe Grüße, Selene
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Kommentar von Schädel (08.02.2007)
 Eigentlich ist schon alles gesagt zum Thema Individuum und Szene. Es ist eben einfach wichtig, bei alem was man tut, seinen eigenen Kopf zu behalten und sich nicht irgendwelchen Dogmen, gleich welcher Art zu unterwerfen.
Was mich von der Gothic-Szene seit langem schon mehr entfremdet als Standes-/Gruppen- oder Szenedünkel, ist das nachlassende künstlerische und intellektuelle Niveau de. Ich möchte auch hier nicht verallgemeinern, aber meine Erfahrung ist, das sich die inhaltlichen Schwerpunkte von Musik und Kunst der Szene immer stärker auf einen kitschigen Vampirkult und anspruchlosen Roamantik-Kitsch verengen und ebenso musikalische Kreativität kaum noch eine Rolle zu spielen scheint.
LG
Schädel
Selene meinte dazu am 09.02.2007:
Danke dir Schädel für deine Meinung und die Empfehlung. Ja, vieles wurde zu diesem Thema tatsächlich schon gesagt, wie z.B. auch, dass mich auch in dieser Szene bewege.
Nun ja, das mit dem Vampir-Kitsch etc. stimmt z.T. wirklich, auch dass viele Goths mittlerweile tatsächlich ein wenig "verkitscht" sind, aber na ja, wems gefällt und auch hier keine Verallgemeinerungen, wie du schon sagtest. Mit der Musik... mh mh, kann ich dir leider nur zustimmen, früher war alles irgendwie besser, da noch nie dagewesen, Alles wiederholt sich leidergottes irgendwie. Aber naja das ist eben auch Gschmack- und Ansichtssache, ne?
Danke dir nochmals,
mit lieben Grüßen, Selene
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Kommentar von Baldachin (16.04.2007)
 Der Kerl in der "Lonsdale" Bomberjacke und Springerstiefeln und mit der Unterhose als Mützenersatz auf dem Kopf, das war ich. Ich verkleide mich immer so, wenn ich bei Euch am Bahnhof rumhänge, damit ich jemanden cool darstellen kann, so wie alle anderen auch.
Aber es kann eben nicht jeder eine kevin kline auf dem Kopf tragen.
Bei manchen muss es auch eine C&A tun oder eine Plastiktüte von Saturn. Überhaupt bin ich mittlerweile der Ansicht, dass die Jugend viel zu wenig Drogen konsumiert. Statt dessen werfen die ihr Geld lieber den Szeneläden für Klamotten und teure Drinks in den Rachen.
Ich sag nur: Crack und Unterhose, das ist billig und effektiv. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob man sich als Gothik oder Punk oder Skinhead fühlt. Beim Sex und beim Sterben sind wir sowieso alle gleich. Rein-raus und angewidert weggucken. Und das will geübt sein, auf einem Open-Air-Event mit runtergelassenen Hosen die James-Dean-Nummer. Aber Lehrjahre sind ja bekanntlich keine Herrenjahre. Nur das Sodbrennen bleibt, und die Erinnerung an lippenstiftverschmierte Kippenfilter, die den Abguss verstopfen.
LG Baldachin
Selene meinte dazu am 17.04.2007:
Öhm ja ich werd dann mal versuchen auf deinen Kommentar, der mir zu denken gegeben hat, zu antworten. Natürlich kann nicht jeder eine Kalvin Klein Mütze tragen, aber irgendwie identifiziert man sich ja schoa mit den Sachen die man trägt, die Grüppchen, die in meiner Geschichte hier erwähnt wurden, sind mehr oder minder zufällig ausgewählt worden, je nachdem ob sie in meinem Umfeld nun öfter vorkommen oder nicht (wie bereits oben schon gesagt, kann man mich auch der "schwarzeb Szene" anrechnen, ich sage aber nicht, dass dort alles eitelsonnenschein und toll is;)) Das mit den Drogen, nun ja, kann ich nicht unterstützen, ich denk jetzt einfach mal, dass du das ironisch gemeint hast^^ Tja, ich werd dann mal schaun, wie ich so in 20 Jahren bin^^ Wahrscheinlich lache ich mich dann auch über mich selbst kaputt, mit den knallrot gefärbten Haaren, den Lederröcken, Nietengürteln und Korsagen und dem schwarzen Lippenstift^^
Danke für deine Kommentar!
Liebe Grüße, Selene
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Kommentar von Grufti.Ente (09.06.2007)
 Interessant, wirklich sehr interessant. Ist mir auch schon häufig aufgefallen, dass viele Gruppen über andere herziehen. Sicher, ab und an lache ich mich auch über die Mode anderer kaputt, aber ich tolleriere sie, will ja auch tolleriert werden. Irgendwie kann ich das nicht nachvollziehen.. Man mag Menschen doch wegen ihrem Charakter und nicht wegen ihrem Musikgeschmack und ihrer Mode, oder? Nachdenklich, aber auch witzig. egfällt mir.
Gruß,
Jan
Selene meinte dazu am 10.06.2007:
Ja, ja die Toleranz, wo ist sie nur geblieben, mh? Freue mich über deine Meinung und auch über die Seitenklicke. Ich kann dieses Gehabe genausowenig nachvollziehen wie du, wie gesagt der Text ist überzogen, aber leider Gottes so überzogen nun auch wieder nicht.
Liebe Grüße, Selene
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Kommentar von Caryptoroth (18.01.2008)
 So überzogen ist das gar nicht. Als ich noch öfter in Gothic-Clubs rumhing, bekam ich dergleichen hautnah mit.
Wehe, es wagte sich mal ein "Normalo" in den Laden. Sofort setzten alle ihren "bösen Blick" auf. Dazu kamen abwertende und teilweise aggressive Gesten und Sprüche. Irgendwann traute sich kein Nicht-Gothic mehr in diesen Club. Jedenfalls nicht an Gothicabenden. Auch die Schreie nach einem strengen Dresscode ertönten immer wieder und füllten ganze Gästebuch/Forumsseiten. Ja, aber dann selbst Toleranz erwarten..
Ich finde das alles sehr schade. Kein Wunder, dass durch solches Verhalten unsereins immer dumm angeguckt wird.
Deine Geschichte ist sehr treffend und auch interessant geschrieben. Normalerweise meide ich Geschichten.
LG,
Caryptoroth
Selene meinte dazu am 18.01.2008:
Na, da freue ich mich ja umso mehr über deine Zeilen und den Seitenklick, wenn du sonst Geschichten eher meidest, zählt das doppelt;)
Ja, es stimmt, dass es schade ist und nicht wirklich dazu beiträgt die Toleranz untereinander zu fördern. Ich meine mir macht es nicht aus auf der Straße mal schief angeguckt zu werden, aber es gibt auch Leutchen, die sich darüber dann schrecklich aufregen, über die "Normalos" eben. Aber wie gesagt, was wollen sie denn erwarten, wenn sie sich selbst intolerant geben? Und unser Outfit fällt eben auf und provoziert. Das mit dem Club kann ich mir bildhaft vorstellen, ich kenns auch z.T., auch den Schrei nach strengen Dresscodes usw.
Man kann alles auch irgendwo übertreiben, finde ich. Jeder so wie er will^.^
Was ich mir aber auch schon mal anhören musste, war ich sei nicht "true", da ich, wenn ich zuhause auf der Couch liege, echt keinen Sinn darin sehe das schwärzeste was ich hab, am besten noch Corsage, anzuziehen, den Lidstrich zu ziehen und mir die Nägel ordentlich schwarz zu lackieren...
Liebe Grüße an dich, Selene
(Antwort korrigiert am 18.01.2008)
Caryptoroth antwortete darauf am 26.01.2008:
Ja, das stimmt. Und ich muß auch nicht mit Samtrock und Spitzenrüschen zur Arbeit gehen. Am besten mit Trauermiene und dauernd über die Grausamkeit des Seins schwadronieren..
Dann wünsche ich dir noch ein schönes Wochenende und liebe Grüße zurück,
Caryptoroth
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Kommentar von NormanM. (19.01.2008)
 Hallo,
eine interessante geschichte. Einige werfen anderen vor, intollerant zu sein, dabei sind sie es selbst, wie in der geschichte zu erkennen ist. Ich gebe zu, dass ich auch nicht alle tolleriere, aber dann nur gruppen, die mir wirklich häufig negativ auffallen. Ich selbst bin neutral, ich gehöre irgendwie keiner gruppe an, ich würde mich auf einem punkfestival wohlfühlen, genauso aber auch auf ner houseparty. Auch damals schon, als ich noch mit langen haaren rumlief.
Lg Norman
Selene meinte dazu am 19.01.2008:
Hallo Norman, erstmal danke fürs Reinschauen und den Seitenklick. Nun ja, so richtig neutral bin ich nicht, aber man kann mich wohl als gemäßigten Grufti bezeichnen. Ich verachte nicht alles, was nicht schwarz durch die Weltgeschichte tingelt. Sicherlich gibt es auch Gruppierungen, die man so nicht tolerieren kann, so wie z.B. die ganze rechte Szene. Aber ich finde unter all den anderen Gruppierungen, egal ob Grufti, Punk, Emo, Metaller und wie sie alle heißen, ich kenne sie z.T. noch nicht einmal alle, gibt es eigentlich keinen Grund so intolerant zu sein. Von daher ist es doch eine gute einstellung neutral zu sein^.^
Liebe Grüße an dich, Selene
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Kommentar von JeanDark (20.01.2008)
 Oh Mann, schon so viele Kommentare, aber ich muss jetzt einfach meinen Senf dazu geben. Früher (mit 13, 14) fühlte ich mich in der Hip Hop Szene zu Hause, aber nicht wohl. Hab da eigentlich nur mitgemacht, weil ich cool sein wollte und eben alle HipHop gehört haben. Mein Leben änderte sich schlagartig als ich auf MTV "Nothing else matters" von Metallica sah. Da dachte ich mir: "Solche Musik will ich auch machen." Als danach auch noch "Die, die my darling" von den Misfits lief (ja, das lief tatsächlich auf MTV), da war es um mich geschehen.
Auch wenn ichz meine rockige Seite entdeckt habe, hab ich mich nicht getraut sie zu zeigen, weil in meinem Ghetto nur Hopper wohnen und auf meiner Schule auch nur solche waren. Auf meiner nächsten Schule waren überraschen viele Punks, die mich liebevoll in ihre Mitte aufnahmen, weil ich das kleine niedliche Küken war. Ein Jahr später war ich fest in der Gothic-Szene unserer Schule integriert und glücklich wie nie zuvor.
Das ist bis heute so geblieben. Ich geh in Gothic Discos und trag nur schwarz, hat sich halt so eingebürgert. Was ich nicht verstehe ist, warum sich Goths und Punks nicht mögen? Ich stehe irgendwie zwischen beiden und habe auch Freunde aus beiden Kreisen und dem Visuel Kei Kreis. Ich finde alle Liebhaber der dunklen Szene und der rockigen Musik sollten zusammenhalten. Leider vereine ich ziemlich viele Klischees eines typischen Goths (Schwarz, blass, SVV, Klapse, depressiv, Melancholie und ich lese lieber als Party zu machen). Trotzdem war ich beliebt, wenn auch nicht immer. Als dann der Emo-Style kam, fühlte ich mich manchmal persönlich beleidigt, weil auf einmal jeder Arsch Chucks anhatte (schön sauber natürlich....), alle trugen Nietengürtel, kaputte Jean und Totenköpfe. Dann kamen Bands wie Bullet for my Valentine und noch schlimmer Tokio Hotel, die für einige ja immer noch als Rockband gelten. "Ich bin auch Rocker, ich hör Tokio Hotel." "Nein Schätzchen, du rockst nicht."
Na ja, ich texte hier irgendwie deinen Kommentarplatz zu. Wollte mich eigentlich nur kurz darüber auslassen, wie gut mir dein Text gefällt. Und übrigens: Ich trage auch Hüfthosen und es gibt auch hin und wieder mal einen Hopper den ich ganz süß finde. Ist halt 'ne Einstellung. Einige sind total nett und intelligent, hören halt nur andere Musik. Nicht alle Goths sind depressiv und ritzen sich (natürlich auch nicht alle Emos). Mehr dazu kommt (mal wieder) in BRAVO-Welt die Zweite, ist aber noch nicht fertig:)
Kurz: Hast du fein gemacht,
dunkle Grüße aus den Tiefen der Hölle, gefüllt mit dem Leid meiner Seele,
Gina
Selene meinte dazu am 21.01.2008:
Hallo du... wow das nenn ich mal einen Kommentar. ^^ Das ist der mit Abstand längste den ich je bekommen habe, glaube ich.^^ Alle Achtung. Danke dir erstmal recht herzlich
fürs Durchlesen und deine Meinung dazu, die ich eigentlich nur voll und ganz unterschreiben kann.
(Ich bitte dich, Tokio Hotel und all die anderen "Band" s. Popstars etc und rocken? ... ähm ja... darüber hab ich mich in deinem Bravo-Welt Text schon amüsiert. Zu den Szenen... ich denke das es prinzipiell egal ist welcher Szene man angehört (außer eben die rechte Szene, aber die schließe ich hier mal aus), von daher finde ich diese inneren Abgrenzungen übertrieben, wie oben auch geschrieben.
Und jeder macht auch eine Entwicklung durch. Mit 13 hörte ich Techno und Trance und mein größter Traum war es auf die Nature One und auf die Mayday oder Love Parade zu gehen... darf ich heute in gewissen Kreisen auch net laut agen;)
Ich finde die Szenen ähneln sich z.T. alle in ihren Grundhaltungen, daher finde ich diese Abgrenzung, wie du schon schriebst, unsinnig. Und Klischees gibt es überall, aber man sollte auch nicht verallgemeinernd werden. Ich z.B. trage schwarz, bin aber ein glückliches Wesen und sehe mich auch im Stande mich in ein paar Jahren vor eine klasse Blagen zu stellen
und denen Wissen und Werte beizubringen, obwohl ich sicherlich nicht dem eingefahrene
"Idealbild" der Lehrerin entspreche (tihi wenn die Kinder meine Tattoos sehen...^^).
Was mich jedoch auch ein wenig schockiert hat, war diese, ich nenns mal "dunkle welle", die letztes Jahr so am rumschwappen war.
Auf einmal war es auch für Lieschen Müller angesagt bzw. „total cool“ schwarz zu tragen (oder noch besser. gestreift Oberteile, am besten Rot und Schwarz, ich sag nur Fluch der Karibik), oder aber auch z.T. Corsagen (das war mein persönlicher Schock), Nietanhalsbänder und Gürtel und sich die Haare z,T. (ja nie ganz) schwarz zu färben.
Also mir fiel die Kinnlade runter, als ich bei z.B. Dark Ages zwei dreizähnjährige
"Mainstream" Mädels sah, die sich Nietengürtel kaufen... aber nun gut, jeder wie er will,
aber da fühlte nicht nur ich mich irgendwie... verarscht.^^
Zu Emos und Visus sag ich gar nichts... sollen sie machen wie sie möchten, ist absolut nicht mein Ding, aber ich muss ja nicht alles mögen. Aber ich verachte sie jetzt nicht irgendwie. Einfach nur nicht mein Ding.
^^
So dale, dann komme ich aber auch mal zum Ende.
Freue mich auf deinen neuen Teil von „Bravo Welt“ und danke nochmals fürs Lob und die Seitenklicke.
Liebe Grüße an dich, Selene
JeanDark antwortete darauf am 21.01.2008:
Tja so ist das. Ich liebe Corsagen, leider seh ich darin immer ein bisschen wie eine Presswurst aus(rabäääh, die Welt ist so ungerecht.) Und ich liebe Fluch der Karibik, Piratenmuster waren ja echt voll angesagt. Piraten waren die Punks ihrer Zeit! Rot-schwarz gestreifte Oberteile hab ich auch, aber nur weil Kurt Cobain (mein tragiscer Held) so sexy darin aussah.... *g*
Meine dunklen Freunde und ich sind glaub ich ganz glücklich so wie wir sind. Die Leute auf der Straße nennen uns "anders" wir nennen uns "besonders" denn was ist schlimmer als gewöhnlich zu sein?
Dass du Lehrerin werden willst find ich super. Respect! Wollte ich früher auch mal werde. Für welche Klassenstufen? Ich wollte 8.-10- Klasse, am liebsten in Englisch, Geographie und Kunst. Jetzt will ich Hebamme werden, liegt mir glaub ich mehr:)
Alles Liebe dir,
Gina
Selene schrieb daraufhin am 21.01.2008:
^^ also ich möcht lehrerin für SEK2 werden, also Oberstufe. Für Englisch und Deutsch... bin ja mal gespannt, vor so ganz kleine Kinder will ich mich nicht stellen, dazu fehlt mir doch die Geduld.^^
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Kommentar von mmazzurro (30.01.2008)
 Ein wichtiger Beitrag! Nur den letzten Satz "Was sind wir Grüppchen.." komplett streichen. Das klingt ausserdem wie mit erhobenem Zeigefinger, belehrend ("moralisierend") oder so, damit selbst der letzte und dümmste Leser endlich die Message kapieren soll ("arrogant"). Die Quintessenz des Textes steckt ja direkt davor drin, in dem guten Schluss "..faucht mich Alex herablassend an und würdigt mich keines Blickes mehr."
Da kann ich ja froh sein, dass ich nicht mehr jung bin ... ach, ich wär es doch gern wieder (zugegeben)!
Danke, und lieben Gruss, werner
Selene meinte dazu am 30.01.2008:
Hallo Werner, danke dir für den Tipp mit dem Schluss, ich hab den Satz schon gestrichen. Ja, irgendwie kommt es belehrend rüber (arrogant... vielleicht ein wenig, war nicht so beabsichtigt), aber ist mir in dem Jahr, in dem ich den Text nun schon on hab, nie aufgefallen. Aber an sich spricht der Text ja auch ohne den letzten Satz für sich, das stimmt schon. Ansonsten sag ich danke fürs Reinschauen und für deine Meinung. Mh... ob man froh sein kann, wenn man heutsotage nicht mehr jung ist weiß ich net... bin ja mit 19 doch noch recht jung. Aber wie ist das immer im Leben? Man will das, was man nicht hat. ^^
Liebe Grüße an dich, Selene
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Kommentar von Canis (14.09.2008)
 Ärgerlich, dass ich dieses Forum nicht schon früher entdeckt habe. Dann hätte ich mich schon längst an dieser Diskussion beteiligt. Ist ja doch ein Thema, wozu eigentlich jeder etwas aus eigener Erfahrung sagen kann. Jetzt, wo ich all was weiß ich wie vielter Kommentator hier stehe, wurde eigentlich schon alles gesagt, aber bei einem Punkt möchte ich noch mal einhaken.
Sind Worte wie "normal, Normalos" und "gewöhnlich" nicht schrecklich undefinierbar? Was ist denn schon normal? Wenn ich Dinge, wie "Ja, ist doch normal" höre, verstehe ich zwar irgendwie was gemeint ist, aber es hinterlässt bei mir immer einen negativen Beigeschmack. Und gewöhnlich... ist gewöhnlich nicht das, woran man sich gewöhnt hat? Das muss dann ja nicht zwingend etwas schlechtes sein.
Ich selber tue mich auch unglaublich schwer mit dieser Gruppenbildung, einerseits fühlt man sich davon angezogen, andererseits abgestoßen. Der Mensch ist ganz klar ein Rudeltier, aber auch das Bestreben nach Individualität hat jeder gesunde Mensch von Natur aus. Ich würde mich auch eher dem "dunklen Milieu" zuordnen, aber ich glaube das jeder von uns im Prinzip zu einer Vielzahl von Gruppen gehört, die sich nicht nur auf Musikrichtung und Kleidungsstil konzentrieren. Daraus lässt sich schließen, dass jeder von uns auch einer persönlichen Gruppe angehört, in der nur er/sie ist.
Ich denke, das ist normal. ;)
Ja, ansonsten kann ich mal wieder nur sagen: Gern gelesen.
Und ziemlich aufwühlend, aber auch interessant, was man hier so über andere KV-Autoren erfährt.
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Kommentar von Leyla (29) (13.01.2009)
 Ich mache mir nichts aus Szenen - bin bekennender Freak mit Herz, Goth in edler -auch farbiger- Kleidung und Kulturliebhaber mit ausgeprägter Macke. Schubladendenken ist dumm, sieht den Menschen aber ähnlich.
Wobei ich ehrlich gestehen muss, daß ich mich in der Gesellschaft 'schwarzer' Leute wesentlich wohler fühle, als bei sich selbst in enge Schubladen stopfenden Oberflächenspieglern. ;)
Scharfsinnig beobachtet.
Liebe Grüße,
L. Sag Deine Meinung zu diesem Kommentar!
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