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Was bringt uns das Jahr 2009?

Kommentar zum Thema Jahreswechsel/ Silvester
von  bernard.bonvivant.

Ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2009 wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern.
Dieser Satz steht in ähnlicher Fassung in fast allen Grußworten in diesen Tagen.

Viele Menschen sind derzeit sehr verunsichert. Sie fragen sich, was kommt auf uns im neuen Jahr zu?
In den Medien gilt schon lange der Satz: Eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht!
Warum?
Die Antwort ist einfach. Der Mensch liebt offenbar die schlechten Nachrichten. Aus diesem Grund sind Nachrichten meist eben geprägt von Ereignissen, die mit Leid und Tod angereichert sind. Gute Nachrichten verkaufen sich bekanntlich schlecht.

Ist das wirklich so?

Brauchen wir die Reizüberflutung mit negativen Schlagzeilen, damit wir unser eigenes Los besser verkraften können?

Ich denke, es ist eher eine Frage der inneren Einstellung. Der Mensch ist auf Erden nicht geboren, des Unglücks wegen. Sein Dasein sollte eher darin bestehen ein friedliches und erfülltes Leben zu führen.

Es stellt sich die Frage: Sind wir etwa Opfer einer Manipulation? Unterliegen wir etwa einer fortwährenden Suggestion?

Die Suggestion fand im 17./18. Jahrhundert eine Vielzahl von Anhängern in der Philosophie der Esoterik.
Im Prinzip handelt es sich dabei um eine manipulative Beeinflussung der Wahrnehmung oder der Empfindung ohne dies wissentlich zu bemerken. Eine nicht ganz ungefährliche Sache, kann sie doch einen Menschen in eine gewisse Abhängigkeit führen.
In der heutigen Zeit wird die Suggestion häufig von Wahrsagern und vor allem in der Werbewirtschaft eingesetzt. Natürlich will ich nicht verschweigen, Suggestion wird auch zur Heilung von Hysterie eingesetzt. Es hat eben immer mehrere Seiten in der Betrachtung.

Das Jahr 2009 sollte sich aber erst einmal lösen vom negativen Einfluss der Suggestion. Die Welt ist nicht nur schlecht und die derzeitige schwierige Weltwirtschaftslage hat auch ihre guten Seiten.

Im Grunde wird uns ein Spiegel vorgehalten. Unser Ebenbild im Spiegel stellt uns die Frage:

Was habt ihr angerichtet?

Dies bedeutet aber keineswegs den Weg in unabwendbar schlechte Zeiten. Es ist viel mehr eine Bestandsaufnahme des Lebens.

Welche Wege führten zum falschen Ergebnis?
Was haben wir richtig getan?

Betrachten wir die Fakten nüchtern und sachlich, dann besteht auch kein Grund zur Panik.
Die Selbstreinigung der Geldmärkte ist genauso überfällig wie die ernüchternden Einblicke in so manchen Wirtschaftszweig.

Stehen wir nun vor einer Katastrophe, am Rande eines Abgrundes?

Keineswegs, wir stehen an einer Zeitenwende, einem großartigen historischen Augenblick, der die Welt verändern und dem Menschen ein neues Gesicht geben wird.
Aus grenzenlosem Egoismus wir wieder mehr ein Stück Gemeinschaft erwachsen. Die Zeiten raffgieriger Bereicherung werden schwinden damit eine neue überlebensfähige Gemeinschaft erwächst.
Vor allem aber wird in den nächsten Jahren die Erkenntnis aufkommen:
Kriege führen nicht zu einem erwachen einer starken Weltengemeinschaft. Wir sitzen auf dieser Welt auf der selben Erdenkugel. Unser Schicksal liegt in unseren Händen und die Zukunft der Kinder, unseren Nachkommen müssen wir absichern.

Es wird noch einige Zeit brauchen, aber die Menschheit wird eine neue Ausrichtung finden.
Dieser Weg ist für die weitere Entwicklung des Menschen auf Erden zwingend notwendig.

Was also bringt uns das Jahr 2009?

Es wird nicht so schlimm, wie es manche Stimmen durch die Lande flüstern. Wer allerdings dieser selbsterfüllenden negativen Prophezeiung folgt, der darf sich nicht wundern, wenn seine Befürchtungen am Ende wahr werden.

Was können wir also dagegen tun?

Gehen wir mit Optimismus und Mut in das neue Jahr. Der Glaube und die Hoffnung an ein gutes Leben werden uns dabei helfen in diesen schweren Zeiten den richtigen Weg zu finden. Eine weitere wichtige Zutat neben dieser Zuversicht ist auch eine Prise Mut.
Diese Einstellung muss allerdings aus unserer inneren Haltung erwachsen, suchen wir in uns selbst die kraftspendende Quelle, damit 2009 trotz aller Pessimisten doch ein gutes Jahr für uns Menschen wird.

© Bernard Bonvivant, Autor des Romans „Das Chaos“

URL dieses Textes:  www.keinVerlag.de/226931.text

Anmerkung von bernard.bonvivant: Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern eine glückliche und erfreuliche Zukunft.

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Kommentar von Caty (71) (31.12.2008)    diesen Kommentar melden
Ach Gottchen. Bist du Investmentbanker? Falls ja, würde ich diesen Text ja verstehen, falls nein - armes Ärschel.
Herzlich, Caty

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Kommentar von D_Epperlein (57) (02.01.2009)    diesen Kommentar melden
Lieber Bernard, auch ich wünsche Dir ein gutes und erfolgreiches Jahr 2009.

Deine Analyse der derzeitigen Situation empfinde ich ebenso. Es wird ein Schreckgespenst an die Wand gemalt und das zeigt seine Wirkung. Zwar ist die Lust beim Kauf für den täglichen Bedarf nicht zurück gegangen, aber beim Autokauf ist die finanzielle Sorglosigkeit offensichtlich geschwunden.

Hinsichtlich Deiner Prognose habe ich jedoch Zweifel. Bei der Gewinnmaximierung mussten einige Unternehmer und Bankiers zwar einen Gang zurück schalten, aber ich glaube, dass – sobald sich für sie die Möglichkeit wieder eröffnet – auch wieder zugegriffen wird.

Ja sicher, ich sollte nicht so negativ denken. Und Du hast meiner Meinung nach recht, es ist ein Wendepunkt gekommen. Es wird sich einiges ändern. Aber ich glaube nicht, dass die Raffgier wirklich ein Ende hat. Notwendig – da stimme ich Dir zu – wäre es für uns und unsere Nachkommen.

Für das Jahr 2009 schaue ich auf Deinen letzten Absatz. Ja, so könnte es ein gutes Jahr werden.

Herzliche Grüße – Detlef

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Kommentar von D_Epperlein (57) (06.01.2010)    diesen Kommentar melden
Lieber Bernard,
ein Jahr ist vergangen, seit ich Deinen Text zum Thema Jahreswechsel gelesen und kommentiert habe. Was hat 2009 gebracht? Die Wende? Ist aus dem Egoismus die erhoffte Gemeinschaft erwachsen und sind die Zeiten raffgieriger Bereicherung vorbei?

Die Hoffnung hat sich meiner Meinung nach nicht erfüllt. Ich hatte sie ja erst gar nicht. Obama ist zwar inzwischen Friedensnobelpreisträger, aber sicherer ist die Welt nicht geworden. Die Rüstung bleibt ein gutes Geschäft. Und die Raffgier(?) - wird kein Ende finden. Nicht, solange es – mehrere - Menschen auf der Erde gibt.
Für das Jahr 2010 wünsche ich Dir alles Gute, Gesundheit und Erfolg!
Liebe Grüße – Detlef

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Veröffentlicht am 31.12.2008. Dieser Text wurde bereits 2527 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.08.2016.
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