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Hand in Hand

Kurzprosa zum Thema Untergang
von  nachtfalke.

Sie waren verloren in der Fremde, klammerten sich fest aneinander, fürchtend, was da kommen mochte. Ungewisse Fragen ließen sie zweifeln. Dicht aneinander gedrängt sahen sie dem Unbekannten entgegen. Zu wissen, auf das eigene Unglück zuzugehen, birgt nicht die Angst davor. Doch jemanden bei sich zu haben, löste leisen Mut aus. Nicht gänzlich von der Welt eingelassen zu sein, verlieh ihnen zarte Beruhigung. In die Augen des anderen blickend erkannten sie die gegenseitigen Gefühle. Es ließ sie aufrecht stehen. Ein letzter Blick des Verstehens und sie drehten sich gemeinsam, ihrem Schicksal entgegen.
Hand in Hand liefen sie in ihr Verderben.

URL dieses Textes:  www.keinVerlag.de/271398.text

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Kommentar von civilizer (31) (03.09.2010)    diesen Kommentar melden
Tief in ihrem Innern versuchten die Zweifel die Furcht zu nähren, Dunkelheit wollte die Gewissheit übermannen. Ein weiterer Schritt des aneinander Glaubens brachte sie näher zum Abgrund wohlwissend das zurück nur etwas war was die Düstere Hoffnung ihnen vorgaukelte, und als sie der nächste Schritt in die Tiefe riss endete ihr Leben in der Gewissheit das keiner alleine in´s ungewisse schreiten würde.




Wollte ich schon immer mal tun,etwas weiterschreiben was ich gut fand und warten was der Erschaffer dazu sagt.
Ich hoffe das war nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt und falls doch so entschuldige ich mich im vorraus.

 nachtfalke meinte dazu am 03.09.2010: ich finde es sehr schön, dass du dich so mit meinem doch sehr kleinen Text beschäftigt hast, das ist ein großes Kompliment für mich. find ich ehrlich gesagt cool, dass du geschrieben hast, wie es weitergehen könnte.
dein Text geht tatsächlich in die Richtung einer Fortsetzung meiner Szene, die Gefühlswelten liegen nah beieinander.
besonders der erste Satz gefällt mir sehr: "Tief in ihrem Innern versuchten die Zweifel die Furcht zu nähren, Dunkelheit wollte die Gewissheit übermannen."
das hat wirklich was
civilizer (31) antwortete darauf am 03.09.2010: Ich mag so was ,etwas spricht dich an und du versuchst es mit dir zu vermischen ohne das zu zerstören was der Ursprung ist.
Darf ich fragen ob es ein Teilstück ist von etwas das in deinem Kopf etwas grösseres ist ,oder einfach nur eine èmotionale Traumszene`einer dieser kleinen Stimmen die man als Autor hat?
 nachtfalke schrieb daraufhin am 03.09.2010: 'emotionale Traumszene' - ein spannender Begriff
ehrlich gesagt, war das hier wirklich nur eine Szene in meinem Kopf, die ich mir vorgestellt habe. ich mag es, kleine Anrisse aus dem Leben der Personen zu nehmen, die ich in mir vorstelle, und sie darzustellen. so kleine Ausschnitte führen oft dazu, dass man anfängt, sich die ganzen Hintergründe zu überlegen, was davor war, was als nächstes kommt. hier hat das ganz gut geklappt^^
civilizer (31) äußerte darauf am 03.09.2010: Na ich frag nur weil ich immer das problem habe das eben solche lichtblitzartigen
szenen einen aufwühlen und eine ecke einens riesigen unfertigen gemäldes erscheinen lassen der lichtblitz ist die inspiration und man verliebt sich in sie doch das bild aussen herrum fertig zu malen ist harte arbeit und ich glaube das ist der teil der einen autor von einem der schreibt unterscheidedt.Die bereitschaft inspiration und leidenschaft mit arbeit zu kombinieren um am ende das ganze bild präsentieren zu können.(hab ich ehrlich bis heute nur einmal durchgezogen war mehr als nur anstrengend ).
 nachtfalke ergänzte dazu am 03.09.2010: mir geht es aber auch so. ich habe schnell solche Einfälle von irgendwelchen Szenen, aber sie zu einer Geschichte zu machen, fällt mir manchmal schwer. manche möchte ich dann unbedingt ausbauen, um das drumherum zu zeigen und sie zu einer Geschichte werden zu lassen, andere lasse ich lieber stehen, um die Atmosphäre nicht zu zerstören.

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Veröffentlicht am 30.05.2010. Dieser Text wurde bereits 1386 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 28.07.2014.
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