Manch ein Mensch und das Leben

Gedicht zum Thema Lebensbetrachtung

von  Fuchsiberlin

Ein sumpfiger Weg
und der Mensch versinkt im eigenen Morast.

Die Tiere liegen unter
dem asphaltiertem schwarzem Teer begraben.

Der Regen stinkt nach Abfall,
und manch ein Mensch kann nicht mehr weinen.

Die Sonne wird im Sondermüll entsorgt,
und manch ein Herz gerät
zwischen die Sonnenstrahlen.

Das Leben wird zum Zeitmesser,
Sekunden existieren als kostbares Gold,
doch nicht jeder erhält ein Geschenk.

Gebete gehen im Lärm der Umwelt unter,
das Leben wurde technisiert.
Horrrorvision.

Die grüne Lunge der Welt wird getötet,
das Leben bestimmt der Mensch,
und merkt nicht immer
wie er die Mutter Erde langsam aber stetig bestattet.

Bagger reißen Löcher,
und Bäume fallen den Sägen zum Opfer.
Land und der Gewinn bestimmen
das Schicksal eine jeden Baums.

Flüsse werden begradigt,
und  künstliche Ufersteine schreien stumm.

In den Ozeanen versinkt mit jedem getötetem Wal
die Hoffnung,

Ein Herz-an-Herz-Gefühl prallt
an zu hohen Mauern ab.

Irgendwo lacht der Seelenleichen-Teufel,
ein einsames Herz verbrennt in der Masse,
ungesehen oder übersehen?

Der Mensch als Täter
und/oder als Opfer.

Jörg

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