span

Gedicht

von  Alpha

überdauerst du das
oder sprichst du von farben, wir haben doch nie
etwas anderes gesehn
am ende der entbehrlichkeiten ein quäntchen grün,

der rest ist fort,
die nacht ermüdend weit, dass niemand
davon hören will, gläser paaren sich mit tagen und

das verschwimmen ufert aus -

vollkommensein.

niemand weiß, was all das zu bedeuten hat.

wir könnten ebenso gut
etwas völlig erfundenes sein.

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Kommentare zu diesem Text


 gitano (01.10.12)
Die aufgebaute Bildatmosphäre finde ich beeindruckend poetisch...ich bin mir aber nicht sicher ob ich das Anliegen des Textes verstehe. Ich lese eine Infragestellung der aktuellen Existenz...
besonders beeindruckend für mich ist diese Sequenz:

gläser paaren sich mit tagen und

das verschwimmen ufert aus -

vollkommensein.


toll efaßt!
Liebe Grüße
gitano

 Alpha meinte dazu am 01.10.12:
Ich meine fast, den Text kann man nicht 'verstehen', denn so ist er auch nicht entstanden ... Er stieg quasi wie Nebel auf und ich war nur das tautrunkende Land darunter.
Freut mich, dass es zu wirken scheint, wie auch ich es fühle :> grüßend, A.

 Theseusel antwortete darauf am 05.10.12:
Poetische Bilder wollen vielleicht gar nicht verstanden werden ... ich assoziiere "Vackel und Kien" ... und einen .Punkt, wo alles aus ist
AchterZwerg (65)
(02.10.12)
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 Alpha schrieb daraufhin am 02.10.12:
Ah, oh! Mal sehen, was sich noch rausschneiden lässt. Freut mich, dass es 'sehr, sehr beeindruckt' ... Zucker für mein Haupt. Danke fürs Kommentieren. Grüße, A.

 W-M (03.10.12)
!!!

 Alpha äußerte darauf am 03.10.12:
!

 Owald ergänzte dazu am 03.10.12:
?

 Alpha meinte dazu am 04.10.12:
°

 Theseusel (05.10.12)
...und Zunder

 Alpha meinte dazu am 05.10.12:
pssst.
Adam (33) meinte dazu am 15.10.12:
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 Alpha meinte dazu am 15.10.12:
Oho. Eine Gastmeinung. Merci.
gaby.merci (61)
(26.10.12)
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 Alpha meinte dazu am 27.10.12:
Die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Danke fürs Komm. Grüße, A.
gaby.merci (61) meinte dazu am 27.10.12:
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 Nachtpoet (18.01.13)
Ein sehr gelungener Text, weil er nicht ein durchstrukturiertes Gedicht darstellt, sondern eine Art Fragment der persöhnlichen Empfindungen zu sein scheint und somit eher als Material dem Leser zur Verfügung steht. Das macht den Text interessant! LG Ralf
(Kommentar korrigiert am 18.01.2013)

 Alpha meinte dazu am 18.01.13:
Ähm, ähm ... Du meinst das wohl positiv, ich überlege noch, ob ich das auch so auffassen kann ;) Danke schon mal fürs Lesen und Kommentieren. Grüße, A.

 Nachtpoet meinte dazu am 19.01.13:
Ja auf jeden Fall positiv, denn der Text bietet aus meiner Sicht keine Lösung an, oder ein Fazit und somit beschäftigt einen der Text viel länger als es andere tun. Man hakt ihn sozusagen nicht einfach ab... Gruß! Ralf
(Antwort korrigiert am 19.01.2013)
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