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Die Macht der Bilder

Sonett zum Thema Medien
von  Möllerkies.

Dieser Text gehört zum Projekt  Sonette.

Papier bedrucken ist der Job der Presse.
Recherche treiben eifrig Journalisten,
Enthüllen selbst im scheinbar Öden, Tristen
Skandale, Peinlichkeiten und Exzesse.
 
Sodann wird alles eifrig aufgeschrieben,
Es wird gedruckt, die Zeitungsboten laufen,
Für wenig Geld kann man die Zeitung kaufen –
Oft aber ist die Wirkung ausgeblieben.
 
Trotz aller Müh’, die sich Autoren geben,
Oft feht’s dem dürren Wort am prallen Leben,
Gelingt es nicht, die Neugier anzufachen.
 
Reporter informieren uns durchs Schreiben,
Allein ihr Tun wird ohne Wirkung bleiben,
Falls sie dazu nicht auch noch Fotos machen.

URL dieses Textes:  www.keinVerlag.de/358354.text

Anmerkung von Möllerkies: 27.05.2013

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

TrekanBelluvitsh Kommentar von  TrekanBelluvitsh (01.02.2014)    diesen Kommentar melden
Während des 30jährigen Krieges kamen in Deutschland - das es in der Form natürlich noch nicht gab - die ersten Zeitungen und Wochenjournale auf, wurden gelesen und vorgelesen. Aber noch größere Wirkung erzeugten die Flugschriften. Gerade diese waren bebildert, was natürlich auch an einer relativ hohen Analphabetenquote lag, schließlich wollte man ja alle erreichen. Nun, die Alphabetenquote hat sich in den letzten knapp 400 Jahren natürlich grundlegend geändert. Der Rest aber wohl kaum.
 
Darum: Ein Hoch auf die Bilder! (Die schon lange vor Photoshop herrlich manipulieren konnten.)

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Didi.Costaire Kommentar von  Didi.Costaire (01.02.2014)    diesen Kommentar melden
Bei der Frankfurter Allgemeinen hat man sich erst vor wenigen Jahren gegen reine Wortberichterstattung und für den Pressefotografen entschieden, der wahrscheinlich auch eher noch Photograph hieß.
Nicht nur, um die oft-oft-Wiederholung zu vermeiden, müsste V10 eigentlich mit dem schlagkräftigen Trochäus "Ohne Bild..." beginnen. ;-)
Ich selbst kann allerdings dem geschriebenen Wort einiges abgewinnen. Auch hier.
Schöne Grüße, Dirk

 Möllerkies meinte dazu am 02.02.2014: Danke, Dirk. Du hast natürlich recht, zweimal "oft" ist einmal zu oft. Wie es ja auch nicht ganz seriös ist, erst "aufgeschrieben" auf "Wirkung ausgeblieben" und dann "Schreiben" auf "ohne Wirkung bleiben" zu reimen. Vielleicht hätte ich anstelle des Gedichts lieber ein Foto veröffentlichen sollen ... :-)

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MelodieDesWindes Kommentar von  MelodieDesWindes (01.02.2014)    diesen Kommentar melden
Hi, interessante Gedanken. Ich habe großen Respekt vor Journalisten, die sachlich schreiben und im besten Fall investigativ die Rolle als "vierte Gewalt" einnehmen. Dann brauche ich nicht unbedingt ein Bild - siehe FAZ. Dass aber die BILD-Zeitung gemeint sein dürfte, glaube ich bei diesem Text. Dann trifft aber die dürre Sprache nicht ganz zu, da die Redakteure der Bildzeitung schon rhetorisch tief in die Trickkiste greifen. VG MeDeWi
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plotzn Kommentar von  plotzn (08.02.2014)    diesen Kommentar melden
Liegt an unserem Hirn, dass wir Bilder schneller erfassen und abspeichern können als Texte. Bei gut geschriebenen Texten entstehen die bilder im Kopf des Lesers.
 
Schönes Akrostichon, Martin!
 
Liebe Grüße, Stefan

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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes  Spitzen-Verse*.
Veröffentlicht am 01.02.2014, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 16.05.2016). Dieser Text wurde bereits 510 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.08.2017.
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