Spiegelbild

Kurzgedicht zum Thema Erkenntnis

von  Irma

Was ich in dir sah,          Du wirfst mein Bild
war verkehrt                                    nur kalt                             
herum.                                              zurück.

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Kommentare zu diesem Text


 AZU20 (08.12.15)
Interessant mataphorisch. LG

 Irma meinte dazu am 08.12.15:
Dankeschön, lieber Armin! LG Irma

 idioma (08.12.15)
Der ursprüngliche Kommentar wurde am 08.12.2015 von idioma wieder zurückgenommen.

 Irma antwortete darauf am 08.12.15:
Dein Vorschlag mit der Spiegelachse gefällt mir gut, Idi! Lieben Dank, Irma

 idioma schrieb daraufhin am 08.12.15:
aber der Text ist verändert
und die Typografie/Zeilenanordnung funktioniert nicht
ich bereue wie so oft meine Einmischung
idi

 Irma äußerte darauf am 08.12.15:
Erneuter Versuch. Gar nicht so einfach.

 niemand (08.12.15)
Hier kann man so einiges hineinlegen z.B. die falsche/voll illusionierte Vorstellung davon, was man bei einem anderen
als Person bewirkt. Man selber sieht sich veilleicht warm und gut und der andere sieht einen umgekehrt, vielleicht sogar wie man wirklich ist. Einfach gelesen könnte man es auch als eine simple Enttäuschung über den Partner sehen: Man projiziert in diesen Gutes hinein und wird kalt abserviert. Eine Frage noch. Ginge es vielleicht ohne dieses "herum"? Der Titel sagt ja schon einiges.
Auf jeden Fall ein sehr interessantes Kurzgedicht über Spiegelungen denen wir uns gerne unterwerfen: Wie sehe ich mich und wie wirke ich auf andere und diese auf mich.
LG Irene

 Irma ergänzte dazu am 08.12.15:
Vielen Dank, liebe Irene, für deine schöne Interpretation. Ich habe lange überlegt, aber für mich spricht für Beibehaltung des "herum" (abgesehen von der Symmetrie) auch die Tatsache, dass ein Spiegel ja niemals lügt. Er zeigt einem kein verkehrtes Bild, sondern die ungeschönte Wahrheit, nur eben verkehrt herum. Verstehst du, was ich meine? LG und Dank, Irma

 niemand meinte dazu am 08.12.15:
Ja, verstehe

 Irma meinte dazu am 09.12.15:
:-)
Steyk (61)
(08.12.15)
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 Irma meinte dazu am 09.12.15:
Damit sagst du viel Wahrheit, Stefan. Ich freue mich sehr, dich wieder hier zu sehen! Und das ist auch die volle Wahrheit! LG Irma

 EkkehartMittelberg (09.12.15)
Meine Interpretation: Die Ehrlichkeit des Spiegelbilds wird mit Kälte verwechselt.

LG
Ekki

 Didi.Costaire meinte dazu am 09.12.15:
Da ist was dran.
Im Gedicht würde mir an der Stelle, wo "kalt" steht, "korrekt" besser gefallen.

 Irma meinte dazu am 09.12.15:
@Ekki: "Spieglein, Spieglein an der Wand ..." - ja, Ekki, ein Spiegel sagt immer die Wahrheit. Auch wenn man sie so manchmal nicht sehen möchte. Allerdings sprechen Spiegel leider nicht. Manchmal würde man sich wünschen, dass sie zumindest etwas sagen würden. Lieben Dank und Gruß, Irma

@Didi: Das würde die Aussage meines Gedichtes allerdings etwas einschränken. Mir geht es tatsächlich um die von LyrIch empfundene Kälte. Die Widerspiegelung ohne Kommentar. Auch dir lieben Dank. LG Irma
(Antwort korrigiert am 09.12.2015)
Teichhüpfer (56)
(09.12.15)
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 Irma meinte dazu am 09.12.15:
Ja, leider wird nicht alles erwidert, was man sich wünscht. Lieben Dank und Gruß, Irma

 Janna (03.08.23, 07:42)
Meine spontane Interpretation: Ein Mensch entpuppt sich ganz anders, als er in der Vorstellung des LyrDu bisher gesehen wurde.
Passiert öfter.;)

Spannender Text!

Liebe Grüße

Janna
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