FEUER & FLAMME

Gedicht zum Thema Liebe, lieben

von  harzgebirgler

Ein Anblick echt, total zum irre werden,
von Kopf bis Fuß das reinste Ebenmaß,
kein Einwand mag des Herzens Lust gefährden,
dich anzuschau´n schier ohne Unterlaß.

Bist du auch fern, hab ich dich doch vor Augen,
dein Bild, es läßt mich einfach nicht mehr los,
du weckst Gefühle, die für Dichter taugen,
bist ein Gedicht ja selbst, des Dichtens Schoß.

Dein Blick von Trauer dunkelsanft verhangen,
gefesselt scheint der Augen Licht vom Lid
und deine Anmut hinreissend befangen,
die, selten wunderbar, kaum jemand sieht.

Es ist: Du blühst vollkommen im Geheimen,
bist dir wohl gänzlich Rätsel noch ohn´ Rat,
mag langsam auch ein Ahnen in dir keimen,
wie schön du bist und welchen Feuers Saat.

Es stürzt mein Herz in deiner Schritte Spuren
und streut, entflammt, dir Rosen auf den Weg,
die ich dir zart, wenn gunstvoll die Auguren,
auf Lid und Lippen, Leib und Lenden leg´.

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Kommentare zu diesem Text

chichi† (80)
(12.05.16)
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 harzgebirgler meinte dazu am 12.05.16:
es sinkt das herz vor schönheit in die knie / und daraus wächst meist mehr als sympathie--->"Es ist ein sanftes Gesetz der Schönheit, das uns zieht." (Adalbert Stifter)

herzlichen dank & lg vom harzgebirgler

 JohndeGraph (12.05.16)
Wahre Schönheit kommt von innen!
Was kann man an einem Bild gewinnen,
dass mit der Zeit vergeht?
Wichtiger ist, dass etwas entsteht
das bleibt und nie wieder von dir läßt
das zu dir steht, ganz fest.

Läßt, läßt was reimt sich auf läßt ... fest! Genau, nach lose kommt fest ;).

Entschuldige, aber das war mein erster Gedanke dazu. Grüße J.d.G.
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