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Turmbau zu Babel

Prosagedicht
von  wa Bash.

Worte zur Kunst II: Manierismus
Turmbau zu Babel
 
MORGENS, wenn der Wecker
schrillt, reißt es dich aus dem
Bett
 
das Grenzenlose 
der Traum vom Fliegen
 
ein Bündel unter der Felldecke
die Augen kurz vorm Ertrinken
 
du sagst nichts mehr
du schweigst Sprechblasen an
die Wolkendecke
 
und verläufst dich mittlerweile
stummgedacht in auferlegten
Höhen

URL dieses Textes:  www.keinVerlag.de/406495.text

Anmerkung von wa Bash: *Text zum Bild:   Pieter Brueghel d. Ä.: Turmbau zu Babel Rotterdam, Museum Boymans van Beuningen

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

AZU20 Kommentar von  AZU20 (19.06.2017)    diesen Kommentar melden
Das Bild hat es mir immer schon angetan. Interessanter Text dazu. LG
 wa Bash meinte dazu am 19.06.2017: freut mich, danke dir. das bild hat was, stimmt...

 ...und Deine Meinung zu diesem Kommentar?
Kommentar von  GastIltis (19.06.2017)    diesen Kommentar melden
Ja, wie du mit (oder trotz) des schönen Brueghel-Bildes und deines Textes kurz vorm Ertrinken, den geschwiegenen Sprechblasen und den stummgedachten Höhen(flügen) zur Babylonische Sprachverwirrung kommen willst oder kannst, ist noch offen. So oder so: empfehlenswert! LG Giltis.
 wa Bash meinte dazu am 19.06.2017: also ich bin jetzt nicht so bibelfest, aber die kleine Textstellen und deren Interpretation habe ich so verstanden, dass es vor der Zeit des Turmbaus nur eine Sprache gab und das diese einer sog. göttlichen Sprache am nächsten war, was man auch immer daruter verstehen kann (vllt gibt es halt einfachere Sprachen und jene mit mehr Ausdrucksweisen etc). nun gut, also es wurde ein Turm gebaut und Gott verstand es als menschlichen Größenwahn und streute VErwirrung beim Bau in dem aufeinmal jeder andere Sprachen sprach. für mich persönlich ist somit Kommunikation = null, also kann man genausogut gleich sprachlos rumrennen. gut, der bau kam zum erliegen und die Menschen verstreuten sich. da in der Bibel vieles Symbolhaft ist, kann man dies auch mit Träumen vergleichen, dort steht ein Turm zB für höhere Ziele, Aufsteigen, kann aber auch Isolation bedeuten. usw. usf. dh als Resume habe ich daraus gezogen, wenn es auch nur theoretisch ist, das dieser Turm für das menschliche Streben steht und wie sagte schon Goethe so schön in seinem Prolog im Himmel: es irrt der Mensch...
(Antwort korrigiert am 19.06.2017)

 ...und Deine Meinung zu diesem Kommentar?


  

Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes  Worte zur Kunst II: Manierismus.
Veröffentlicht am 19.06.2017, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 25.06.2017). Dieser Text wurde bereits 114 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.08.2017.
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