Brücken schlagen

Aphorismus zum Thema Betrachtung

von  EkkehartMittelberg

1 Man möchte manchmal Brücken schlagen, weiß aber zu wenig von der Beschaffenheit des anderen Ufers. ( September 2012 )
2 Brücken sind ambivalent. Freunde und Feinde können sie gleichermaßen nutzen.
3 Wenn eine Brücke geschlagen ist, beginnen neue Aufgaben auf beiden Ufern.
4 Die Brücke ins Jenseits scheint eine Einbahnstraße zu sein.

© Ekkehart Mittelberg, Juli 2017

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Kommentare zu diesem Text


 GastIltis (26.07.17)
Hallo Ecki, alle vier gefallen mir!
Zu 1: vielleicht sollte man mit Charon reden?!
Zu 2: früher wurden sie vermint (die Brücken). Gibt es eigentlich schon intelligente Minen?
Zu 3: die Errichtung von Mautstationen …
Zu 4: demnächst sage ich dir Bescheid (vielleicht).
Sie gefallen mir immer noch. LG Giltis.
PS: am besten gefallen mir die Brücken (oder auch Tunnel), die von zwei Seiten gleichzeitig begonnen werden und sich tatsächlich treffen. Das hat schon in der Antike geklappt.

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 26.07.17:
Es freut mich, dass sie dir gefallen.Merci.
Ich finde es auch großartig, dass Brücken gleichzeitig von zwei Seiten begonnen werden können und sich treffen.
Lancezarus (52)
(26.07.17)
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 EkkehartMittelberg antwortete darauf am 26.07.17:
Merci, Lance. Du hast mich überredet. Ich werde Castaneda lesen.
LG
Ekki
Graeculus (69)
(26.07.17)
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 EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 26.07.17:
Gracie, Graeculus, ich zögere, das "scheint" wegzulassen.
Sollte man Autoren wie Hausdorf "Rückkehr aus dem Jenseits" als unseriös erklären? Ich weiß es nicht.
"Was geschieht eigentlich mit uns, wenn unser vergänglicher Körper „den Weg alles Irdischen“ geht? Ist an diesem Zeitpunkt alles zu Ende? War unser lebenslanges Streben nach Wissen und Erfahrung buchstäblich umsonst – oder geht es „hinter dem Horizont“ weiter? Immerhin lehrt uns die Physik, daß in diesem Universum nichts verlorengeht: Materie verwandelt sich in Energie und umgekehrt.
Hartwig Hausdorf, dessen Bestseller weltweit in mittlerweile 16 Sprachen erschienen sind, beleuchtet diese älteste aller Menschheitsfragen aus der Sicht der Naturwissenschaften, der Psychologie und der Religionen. Gespräche mit Professor Ian Stevenson, der noch immer weltweit größten Kapazität der Reinkarnationsforschung, atemberaubende Fälle offensichtlicher Wiedergeburt und nicht zuletzt ein eigenes aufwühlendes Erlebnis bestärken den Autor in seiner Überzeugung."
Graeculus (69) äußerte darauf am 26.07.17:
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 EkkehartMittelberg ergänzte dazu am 26.07.17:
So eine witzige Replik habe ich lange nicht mehr gelesen, Graeculus. Es war mir ein Genuss.
Festil (59)
(26.07.17)
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 EkkehartMittelberg meinte dazu am 26.07.17:
Danke, Festil, das hast du in meinem Sinne weiter gedacht.
Liebe Grüße
Ekki

 TrekanBelluvitsh (26.07.17)
Ich habe gerade ein Buch über die Ardennenschlacht im Dez. 1944 gelesen und lese zur Zeit die Kämpfe an der Ostfront im Sommer 1944. Jeder will die Brücken haben, für den Angriff, oder damit die Geschlagene fliehen können. Aber das ist natürlich eine rein militärische Deutung, gelt?

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 26.07.17:
Auf jeden Fall danke ich dir für die Ergänzung, denn im militärischen Bereich sind Brücken eminent wichtig.
wa Bash (47)
(26.07.17)
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 EkkehartMittelberg meinte dazu am 26.07.17:
Merci, wa Bash, deine Beobachtung zur negativen Konnotation von " schhlagen" ist sehr interessant. Ein weiteres Beispiel wäre " ein Lager aufschlagen". Vielleicht ist die Konnotation nicht negativ, weil man daran dachte, zur Befestigung von Brücken und Lagern Pflöcke in den Boden schlagen zu müssen
ZUCKERBROToderPEITSCHE (60)
(27.07.17)
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 EkkehartMittelberg meinte dazu am 27.07.17:
Merci, Geisterfahrer ist in diesem Zusammenhang echt witzig.Ich mag sie nicht ausschließen.
LG
Ekki

 TassoTuwas (27.07.17)
Brücken befeuern die Fantasie.
Besonders die von Architekten, Militärstrategen und Poeten!
Gut, dass du zu Letzteren zählst
Herzliche Grüße
TT

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 27.07.17:
Gracie für das Kompliment, Tasso. Man hofft, solange man strebt.
Herzliche Grüße
Ekki

 Habakuk (27.07.17)
was immer auf der and’ren seite seien mag,
egal, ob mir’s gefällt, ich springe, ja, ich wag
und reich die hände, denn auch diese sind ja brücken,
denn ohne brücken bleiben leider ewig lücken.

Gruß

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 27.07.17:
Ich danke dir für diese feinen Verse, Habakuk.
Agneta (62)
(27.07.17)
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 EkkehartMittelberg meinte dazu am 27.07.17:
Merci, Monika, du bist die Erste, die den Zusammenhang sieht.
LG
Ekki

 blauefrau (27.07.17)
Zu 4) fällt mir ein: falls es Engel gibt, muss es keine Einbahnstraße sein.

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 28.07.17:
Merci. Stimmt. Ich war doch gut beraten, "scheint" zu schreiben.

 Isensee (04.08.17)
Wenn ich Brücken schlage, tut mir immer die Hand weh.

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 04.08.17:
Das macht nichts, solange das Herz nicht bricht.
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