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Schlange der Torheit

Gedicht zum Thema Liebe und Vertrauen


von Mondsichel

Ramm mir den Dolch nicht in mein Herz,
mit unbedachten Worten, so verblendet.
Gespaltene Zungen in Deinen Gedanken,
mahnend, züngelnd, voller Falschheit.
Kein Vertrauen, sie hat Dich gebissen,
die garstige Schlange der Torheit.
Vor meinem Aug’ die Sehnsucht flieht,
spürt’ ich die Liebe doch niemals tiefer.
Die schöne Blüte verwelkt in Deiner Sonne,
mit blut’gem Schwert in Stücke zerschlagen.
Ist Dir nicht lieb mein ehrliches Wort,
so wend Dich ab, aber strafe mich nicht Lügen.
Könnt nie ertragen, verfluchte Schande,
wenn mein reines Herz ein schwarzer Stein.
Doch ist es leuchtend wie der Mond,
keiner Schuld bin ich bewusst.
Drum sprich endlich Deine Leiden,
sprich endlich wer Dich so verzückt.
Das selbst die Unschuld Dir eine Buhlerin,
im Angesichte Deines verlorenen Verstandes.
Geh, lass mich im Winde der Einsamkeit,
such ein neues Abbild der Göttlichkeit Dir.
Doch strafe mich nicht weiter Lügen,
denn Deine Zunge spricht nicht wahr.
Spricht nur vom Feuer entfachter Wut,
die kein Vertrauen mehr für mich kennt…

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von FranziskaGabriel (44) (30.05.2006)
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Mondsichel meinte dazu am 30.05.2006:
Keine Sorge, es ist in dem Sinne nur Beobachtung. Inspiriert hat mich das Stück Othello von Shakespeare. Dort geht es ja auch um Intrigen und die blinde Wut, einer Liebe, die mit falscher Zunge zerstört wurde...
Doch zu oft schon habe ich Schlangen sprechen hören und Liebe fallen sehen... Auch habe ich Freundschaften fallen sehen, die durch neidisches Whispern zerstört wurden. Leider musste ich diese Art von Verblendung der Emotionalität schon öfter erleben. Am Ende gab es jedoch nie einen Sieger. Die Trophäe war stets selbst ein schwarzes Loch am Horizonte der Hoffnungen...
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Kommentar von PraesidentDeath (24) (05.06.2006)
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Mondsichel antwortete darauf am 05.06.2006:
Lieben Dank an Dich Präsi. Da magst Du recht haben. Doch ich finde, sich von jemandem täuschen zu lassen und dann die Liebe zu verfluchen, die so tief im Herzen gebrannt hat, das ist keine Lüge, die man so einfach verzeihen kann...
Grüßle back an Dich
Arcy
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Gefühlsmeere.
Veröffentlicht am 26.05.2006, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.04.2007). Textlänge: 166 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.980 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.04.2020.
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