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Kurzgedicht zum Thema Aktuelles


von Mondsichel

Ich wünschte Du müsstest selbst einmal,
nur vom allernötigsten Dein Leben bestreiten!
Du brauchst Dir nie Gedanken darüber zu machen,
was morgen ist, wie Deine Zukunft sich gestaltet.
Du musst weder auf Deine Finanzen schauen,
noch Angst um Deinen fetten Arsch haben.
Sitzt sicher auf Deinem Stuhl, wie festgetackert,
hast Arbeit, bist unkündbar in Deinem Job.
Aber anderen willst Du erzählen sie müssten sich,
Deinen Gesetzen, Deinen Vorstellungen unterwerfen!
Weniger Geld, mehr Arbeitsstunden in der Woche,
dafür mehr Abgaben und höhere Preise.
Du frisst Dich satt, andere müssen knausern,
Resignation, Stagnation, Selbstmordgedanken.
Oh ich wünschte wiklich Du würdest morgen,
selbst das Leben führen, das Du herbei geführt hast!
Keine Villa mehr, kein Geld auf der Hand, auf dem Konto,
ausgeliefert Deinen eigenen Bestimmungen, der Willkür.
Die jedes Menschen Herz zermürbt und vergiftet,
mal schauen wie Du zurecht kommen würdest.
Gepfändet, eine Pistole auf die Brust gesetzt,
hast Du dann die Wahl zwischen Leben oder Tod...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von seelenliebe (52) (05.06.2006)
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Mondsichel meinte dazu am 05.06.2006:
Wenn ich mir die momentane Situation in der Politik anschaue und so höre, was von denen alles in den Politik-Runden im Fernsehen so losgelassen wird, da könnte mir echt der Kragen platzen. Ich bin Hartz4 Empfängerin und ich weiß wie es ist damit leben zu müssen und welcher Willkür man ausgeliefert ist. Die brauchen sich wahrhaftig nie Sorgen zu machen, die können noch so viel Scheiße labern, noch so viel Gesetze erlassen, die den Bürger beschneiden. Die sitzen nachher im Alter im Trockenen, mit einer monatlichen Rente, die dem Jahreslohn eines durchschnittlich Arbeitenden entspricht...
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Mondsichel
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Veröffentlicht am 05.06.2006. Textlänge: 159 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.107 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.08.2019.
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