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Der Gnoll und sein Pech

Minnesang zum Thema Abenteuer


von Blutmond_Sangaluno

Der Gnoll und sein Pech
Oder:
Des Gnollen Pech war mein Glück


Nachts um Schlafeszeiten
Lief ich zu meinem Pferde
Es war ein hohes Ross bei weitem
Man sah’s schon in der Pferdeherde

Was mich trieb hieß Abenteuer
Adrenalin war mit dabei
Mit dem Gaul gings über Mäuer
Ein Sturz- es wär vorbei

Doch dies geschah natürlich nicht
Die Geschicht wär sonst nun um
Das Erzählen ist meine Pflicht
Deshalb drucks ich nicht weiter rum

Galoppierend bis zum Morgen
Nun sah ich eine Höhl‘
Ein Tier ward dort geborgen
Denn heraus drang laut Gegröhl

Ein Meister der Schwerteskunst
So einer bin ich hier
Hab noch keinen Kampf verhunst
Ich schwing aus wie ein Stier

Runtergesprungen von meinem Gaul
Den Boden schmerzlich  begrüßt
Jim hielt mich fest mit seinem Maul
Kein Wunder also- das Gras geküsst

Tapfer stand ich wieder  auf
Klopfte die Gewandung ab
Weiter nahm das Schicksal Lauf
Ich rannt los mit sichrem Trab

Vor dem Loche stoppte ich
Denn ein Blümlein spross empor
Dieses war Vergissmeinnicht
Das ich hob hervor

Glück wirst du nun bringen
Beschloss ich lachend froh
Wollte beinah singen
Doch beließ es dann auch so



Überraschung sollt es werden
Nicht, dass es mich schnell erschaut
Sonst wär ich schnell unter Erden
Weil‘s mich von den Stiefeln haut

Tief verborgen in der Höhle
Sah ich nicht mit Freude
Woher kam das Gegröhle
Ich war des Wahnsinns fette Beute

Ein großer breiter Gnoll
Ich wollt schon rückwärts laufen
Da sah er mich mit Groll
Ich störte ihn beim Saufen

Grunzend packte er ‘ne Axt
Seine Augen sprühten rot
Ich fühlte mich wie angewachst
Und dachte an den Tod

Doch mein Glück war groß
Ein ries’ger Sprung
Ich lachte beinah los
Als er in die Decke drung

Der Gnoll war hochgehecht
Die Höhlendecke zwei Meter klein
Das geschah im Recht
Die Kopfesbeule musste sein

Verdutzt lag er auf der Erde
Ich rannte zu ihm hin
Als wär ich auf dem Pferde
Nun zeigte ich wie toll ich bin

Ein Schwinger rechts, ein Schwinger nieder
Der Kopf fasste nicht mehr Hals
Der Gnoll kam sicher nie mehr wieder
Ich schenkte mir dann erst mal Malz

Dies war selbst gebraut von dem Tier
Trotzdem tat es lecker schmecken
Doch es machte etwas wirr
Selbst an mir, dem gut gebauten Recken

Etwas beduselt aber gerade
Ritt ich zurück mit Grinsen
„Nun kommt das worauf ich warte
Ich kipp mir noch mehr hinter die Binsen“


So soff er alles toller
Erzählte allen von dem Gnoll
Dabei wurd er ständig voller
Und bald wurd aus dem Gnoll ein Troll

Anmerkung von Blutmond_Sangaluno:

Aaaalso, das Gedicht existiert schon länger.

Was zum Henker ist ein Gnoll????

Ein Monster, das aussieht, wie eine Hyäne und fast ganz aufrecht steht.

Gnolle gibt es übrigens bei Dungeons and Dragons, einem P'n'P-Rollenspiel (P'n'P - Pen and Paper)


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von LexAnderson (22) (07.06.2006)
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Blutmond_Sangaluno meinte dazu am 07.06.2006:
Hallo Lex,
Danke für das Komentar, ich fühle mich geehrt!

Leider werden die Anmerkungen unter den Text geschrieben, ich
denke, dass unbekannte Geschöpf schreckt Leute ab.
Warum soll man etwas lesen, wenn man noch nicht mal weiß,
was das für ein Tier ist.

Aber danke, dass du es dir durchgelesen hast!

Mit freundlichen Grüßen
Sanga
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Kommentar von PraesidentDeath (24) (07.06.2006)
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Kommentar von Hesse (22) (08.06.2006)
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Blutmond_Sangaluno
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Veröffentlicht am 05.06.2006. Textlänge: 429 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.506 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.09.2019.
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