Zeig mir den Weg

Gedicht zum Thema Verwirrung

von  Martina

Zeig mir den Weg aus der Finsternis
dort wo Schattenwölfe
heulen in grauen Farben
Dort wo man mir meinen Willen zerriss
und gute Gedanken verdarben

Zeig mir den Weg aus der Leere
dort wo Unwissenheit
wie ein Geier sein Aas meine Logik verzehrt
Dort wo unerträgliche Schwere
den Weg nach draußen mir versperrt

Zeig mir den Weg aus der Gleichgültigkeit
dort wo ich hilflos im Klagemoor versank
meine Kräfte sind verloren
Todeswünsche frisch geboren
in einer Melodie die nach Freiheit klang

Zeig mir den Weg aus dem Grauen
dort wo weinende Herzen
wie am Fließband brechen
Alleine würd ich mich nicht trauen
dem Führer des Bösen vorzusprechen

Doch wenn ich weiß jemandem liegt was an mir
dann öffnet sich die schwere dunkle Seelentür
Zeig mir nur den Weg bevor ich erfrier
Dann erhebe ich meine gepeinigten Glieder
und das Leben hat mich wieder


Anmerkung von Martina:

Neu überarbeitet...

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