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Auf der Couch

Innerer Monolog zum Thema Traum/ Träume


von Prinky

Ja bitte, beginnen Sie!
Ereifern sie sich, mir mitzuteilen, warum ich pessimitisch bin! Denken sie daran! Sie sind Psychater, nicht ich!
Sie haben gelernt zuzuhören, schlaue Reden zu halten, und mir klar zu machen, warum ich mein Leben umkrämpeln sollte. Also, bitte!!!
Aber ja doch, sie wissen nur, was ich ihnen erzählte. Also nichts! Daraus kann man dann schlecht einen Vortrag machen!
Habe ich ihnen nicht erzählt, wie mir im Traum die große Liebe verstarb? Eine Liebe, derer ich in Wirklichkeit nie habhaft wurde? Ja, das war schlimm! Im Moment des Traumes war mir meine Liebe bewußt, und ich kannte diese Frau. Jetzt ist sie vergessen, und doch sitze ich hier.
Freunde machten sie Sorgen und beeilten sich, mir die Möglichkeit eines hilfreichen Gesprächs anzubieten.
Danke!
Aber im Ernst! Sie ist tod! Wer war sie? Meine große Liebe? Ja! Doch nur in diesem Traum. In Wirklichkeit waren es immer andere Frauen.
Und obwohl ich vergaß, und Zeit verging, so dachte ich trotzdem nach. Machte Anmerkungen, und verwirrte somit Freunde und Arbeitskollegen.
Jetzt sitze ich hier! Zu Recht?
Na klar! Denken sie nicht auch das ich spinne!?
Oh, aber klar doch! Natürlich war Liebe im Spiel.
Ich weiß noch, daß ich weinend aufwachte. Ich suchte ihre Leiche, um einen letzten Kuß ihrer absterbenden Lippen zu erhaschen. Doch ich war alleine in meiner Wohnung. Und ich kam erst später zu der Erkenntnis, daß ich einem Traum zuliebe litt, und mein Weinen aus einer tragischen Phantasie herrührte. Hmmm, und trotzdem war es schön!
Tragische Liebe bringt einem das eigene Herz wieder nah. Leidend spricht es tief zu dir, und erinnert dich an deine eigene Verletztlichkeit.

Ich weiß nichts mehr über den Grund. Warum sie starb? Und warum SIE meine große Liebe war?
Aber ich weiß, daß Träume Gründe haben müssen.
Dr. Freud sei Dank!
Ich erinnere mich nur wenig, mein Rückblick wird immer mehr zu einer vernebelten Straße. Und sie ist längst verblasst. In meiner Erinnerung ist nur noch jenes unglaubliche Bewußtsein nicht verständlich großer Liebe.
Ja, ich leide also noch immer! Aber ich weiß auch, daß sie mir nur die Ohren vollsäuseln wollen. Mir die Gründe nennen wollen, warum ich so empfand.
Das brauche ich nicht! Ich weiß gar nicht warum ich hierher kam!? Vielleicht als Dank für die Fürsorge meiner Freunde! Vielleicht!?
Immerhin, schon durch ihre Anwesenheit gehen mir Gedanken durch den Kopf. Als ich sie im Bad vorfand, hatte sie eine Zwiebel in der Hand.
Soll die Traumdeutung die sein, daß ich zu Tränen gerührt war? Überhaupt! Sie deuten und ich soll glauben. Sie verdienen, und ich gehe mit mehr Fragen hier raus, als ich kam. Das ist schlau!
Ich weiß was!
Sie gehen heute Abend mit mir essen, und reden mir ein, daß Frauen nun einmal nicht für mich bestimmt sind! Deuten sie an, daß ich vom anderen Ufer bin. Wissen sie was, ich glaube fast alles!
Enttäuschungen lassen einen abgleiten. Scharlatane wittern ihr Geschäft. Sie bemerken eine Enttäuschung, und sie ahnen die Suche nach Gründen. Und dann schlagen sie zu, und wollen einen glauben lassen, sie würden helfen!
Haha!!!! Wissen sie was, ich helfe mir selber!
Ihnen nicht zuhören zu müssen, mein Geld woanders auszugeben, alleine diese zwei Gründe sind es, die mich glücklich machen. Ok, anscheinend haben sie mir doch geholfen!

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Silberfee (46) (15.07.2006)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Prinky meinte dazu am 07.12.2006:
Oho, eine Nachricht vom Juli...Immerhin habe ich diesen Kommentar schon im Dezember gefunden, haha...
Neue Gedanken entstehen beim Lesen eines Textes. Gut, daß es so ist.
Gruß an dich...Micha
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AllgegenwärtigkeitInhaltsverzeichnisKein Wirklichkeitsbezug
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Ein TRAUMhaftes Buch.
Veröffentlicht am 11.07.2006, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 04.02.2008). Textlänge: 544 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.407 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.09.2019.
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