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Nachtgesang

Prosagedicht zum Thema Leid


von tulpenrot

Fassung vom 25.05.2017


Nachtgesang

Wenn nun der Tag verklungen ist,
senkt Tau sich
auf das wunde Gestern,
kühlt es still.

Der Himmel singt dazu ein Klagelied
so zart,
dass selbst ein Windhauch
mächtig wie ein Sturm erscheint.

Gleich dürren Rosenblättern
taumeln
wirre Träume durch die Nacht.
Kein Trost
für den erschöpften Schläfer,

bis ein neuer Tag behutsam,
auf zarten Spinnenfäden tänzelnd,
das Verlassensein einübt.

Warum schüttelt nicht ein tulpenroter Morgenvogel
sein Gefieder,
lässt leise
eine federleichte Hoffnung
in die Hand
schweben?




vohergehende Fassung


Leise gehen Hoffnungen

Wenn nun der Tag verklungen ist,
senkt Tau sich
auf die Wunden der Zeit
und kühlt sie still.

Der Himmel singt dazu
sein Klagelied
so stumm,
dass selbst ein Windhauch
wie ein Rauschen tönt.

Nacht umspielt den Schlaf
mit dürren Rosenblättern der Erinnerung
hüllt den Traum in knisternde Seide.

Atemlos horcht ein neuer Tag
an der Tür der Zukunft,
blickt auf zitternden Spinnenfäden
in das noch verlassene Blau.

Warum schüttelt nicht
ein tulpenroter Morgenvogel
sein Gefieder
und lässt leise
seine Hoffnung
in des Menschen Hand
sinken?

Anmerkung von tulpenrot:

ursprünglicher Titel "leise gehen Hoffnungen"


 
 

Kommentare zu diesem Text


Martina
Kommentar von Martina (16.10.2006)
Vielleicht kommt die Hoffnung aus einer anderen Quelle- aus der wir sie gar nicht vermuten und sie deshalb übersehn??? Schön geschrieben, lg Tina
diesen Kommentar melden
tulpenrot meinte dazu am 16.10.2006:
Liebe Tina, daran hab ich damals gar nicht gedacht in meiner Verzweiflung - und auch jetzt noch bin ich blind. Aber du hast Recht. Dein Gedanke gibt Hoffnung Danke für deinen KOmmentar - der ist hilfreich.
LG Angelika
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Kommentar von The_black_Death (31) (25.11.2006)
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tulpenrot antwortete darauf am 26.11.2006:
Hallo black death,

dein Kommentar freut mich - nur, die Hoffnung ist tot. Richtig völlig am Ende. Der Vogel wollte nicht.. er ist samt der Hoffnung entschwunden... Schmerzlich, so wie eigentlich dieses Gedciht damals es schon ahnte...

tulpenrot
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franky
Kommentar von franky (25.02.2007)
Hallo liebe Angelika,
ein wunderschönes gedicht.
die hoffnung ist nicht völlig verschwunden,
sie ist noch immer da,
vielleicht hat sie ihre farbe nur versteckt
und blüht wieder mit dem neuen frühling.
ich schicke dir einen sonnenstrahl mit glizernden fäden,
webe daraus ein kleid für die hoffnung,
dann wird sie wieder bei dir wohnen...
liebe morgengrüsse
von Franky
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tulpenrot schrieb daraufhin am 25.02.2007:
Deine lieben Worte und deine Wertschätzung für mein ERstlingswerk überhaupt berühren mich sehr! Es ist in einer der furchtbarsten Nächte meines Lebens entstanden, weitere folgten. Aber es stimmt, "die Hoffnung stirbt zuletzt". Ich habe sie dennoch in diesem Fall mühsam zu Grabe getragen. Hoffnung gibt es da nicht mehr. Aber vielleicht blüht im Verborgenen ein neues Pflänzchen. Das will ich nicht ausschließen. Danke dir sehr.

Angelika
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Kommentar von daniela (39) (31.05.2007)
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tulpenrot äußerte darauf am 01.06.2007:
Du hast recht. Sie ist auch nun in unser Buch, das demnächst erscheint, übernommen worden.
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davidklein (31) ergänzte dazu am 08.09.2007:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Kommentar von davidklein (31) (08.09.2007)
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tulpenrot
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Veröffentlicht am 18.07.2006, 22 mal überarbeitet (letzte Änderung am 22.04.2018). Textlänge: 171 Wörter; dieser Text wurde bereits 12.709 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.04.2019.
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