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Genre des Tages, 11.05.2021:
Essay
Eine über die Tagesaktualität hinausgehende, relativ freie Aufsatzform auf hohem, fast literarischem Niveau.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Über den aristotelischen Sinnsucher und blinde Hühner, die auch mal ein Korn finden von Bluebird (10.05.21)
Recht lang:  Transzendentale Eschatologie von Terminator (7896 Worte)
Wenig kommentiert:  Lob der Stille von LotharAtzert (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Zitate und Aphorismen unter der Lupe von solxxx (nur 26 Aufrufe)
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Verloren

Betrachtung zum Thema Verlust


von Nora

Die Liebe in mir ist stark,
stärker als ich jemals geglaubt.

Der Schmerz in mir ist größ,
größer, als ich jemals gespürt.

Die Hoffnung in mir ist winzig,
winziger als ich jemals gewollt.

Der Verlust meiner selbst ist nah,
näher als ich jemals gedacht.

Er kommt näher, Stück für Stück.
Bald ist er da, ich bin verloren.

Wenn die Liebe von Zweifeln getötet,
der Schmerz die Hoffnung zerbricht,
ist der Verlust meiner Selbst mir sicher.

Ich möchte kämpfen, die Liebe und die Hoffnung nicht verlieren, doch was immer ich auch versuche, ich stehe hier, am Ende , am Schluß meiner Reise allein.

Ganz allein und verloren mit meinem Schmerz!

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