Die Tiefe

Alltagsgedicht zum Thema Assoziation

von  RainerMScholz

Die Tiefe

Tod wie
Blei auf meiner Seele,
alles grau
und zentnerschwer
nach unten
in das Dunkel
schrecklich.
Sägen,
die Sägen zerfleischen,
zerfetzen, zerschneiden; alles
Worte
mit Z wie
ziegelrot.

Das blauschattierte
Bild an
der Wand: von
Kuwe (mein Freund),
wie böse es ist
und tiefwahr -
und höllenazur.
Zeichner der Welt
und Schreiber
belangloser Zeilen,
die das Nichts
bedeuten.
Zwei Welten, zwei Dimensionen:
getroffen und offenbart,
bloßgelegt
als pulsierende Wunde
ins Schwarze.

Das stumme Schreien,
dieses Ewig, und
dann ...
Die Säge
kreischt ihr einsames Lied.
Gedankenverloren
gehe ich
hinaus, schließe
nicht die
Tür hinter mir,
drehe mich nicht noch
einmal um
taub.

© Rainer M. Scholz

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Kommentare zu diesem Text

shadowhunter (28)
(17.11.06)
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 RainerMScholz meinte dazu am 17.11.06:
Danke schön.
Grüße,
R.
Jack (33)
(16.12.15)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 RainerMScholz antwortete darauf am 17.12.15:
Ich danke.
Grüße,
R.
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