Lied hoffnungsloser Leidenschaft

Gedicht zum Thema Liebe und Tod

von  Prinky

Deinem Kuss durch viele Tage
ich denk ihm tränenschwer.
Du hörst nicht mehr was ich sage,
du hörst so gar nichts mehr.

Die Lippen dein verließ ich doch,
viel mehr ist es geschehen.
Dein Wandeln ist so spürbar noch,
mir aber am verwehen.

Die Augen, einst voll Flüssigkeit,
aus der Pupillen lachten,
nurmehr blieb da die eine Zeit,
in der wir uns bedachten.

Mein letzter Blick auf dich jedoch
erweist mir kaltes Schweigen.
Zuletzt schließt man den Deckel noch,
und dann höre ich Geigen.

Musik erfüllt den kalten Raum,
wo Blumen trotzig schmücken.
Sie helfen meiner Trauer kaum,
viel eher, sie bedrücken.

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Kommentare zu diesem Text

sterbenderschwan (48)
(26.11.06)
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 Prinky meinte dazu am 26.11.06:
Dafür danke ich dir...Der letzte Gang kann und muss schmerzvoll sein, wenn die Person einem wichtig ist.
Micha

 Traumreisende (26.11.06)
so unendlich viel abschied und unwiederbringlichkeit...

in so schönen worten...
lg silvi

 Prinky antwortete darauf am 26.11.06:
Danke silvi. Abschied und Unwiederbringlichkeit...
Ich weiß...Endlos, und doch hofft man, das Gefühl des Schmerzes
wäre endbar. Micha
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