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Sieg auf EPO

Kommentar zum Thema Sport


von Patze

Man kennt das ja von der Formel 1. Die einen fahren auf Michelin, die anderen auf Bridgestone, Mal haben die einen die besseren Reifen, mal die anderen. Auf jeden Fall ist die Leistung nicht nur vom Können des Fahrers, sondern auch von anderen Komponenten abhängig.
So eine Konstellation könnte ich mir in nächster Zeit auch in anderen Sportarten vorstellen im Bezug auf Leistungssteigernden Mittel. Jeglicher Hochleistungssport könnte miteinbezogen werden. Im Radrennsport könnte ich mir die Sache schon mal recht gut vorstellen. Hier wäre auch keine große Umstellung von Nöten, die Fahrer haben ja schon fleißig Erfahrung gesammelt in diesem Gebiet, eine kleine Regeländerung würde genügen. Sicherlich würden spannende Rennen dabei rüberkommen:
„Vorne weg Jan Ullrich, heute von seinem spanischen Arzt mit EPO versorgt, hat wohl heute alles richtig gemacht. Seine schärfsten Konkurrenten, heute alle auf Anabolika sind weit abgeschlagen. Lance Armstrongs war mit Blutdoping heute auch nicht gut beraten, er kämpft sich nur unter großen Anstrengungen den Berg hoch…“
Auch in der Leichtathletik sind die Mittelchen gut einzubringen.
„Dann sind wir mal gespannt, welche Zahnpasta Dieter Baumann heute Morgen wieder auf der Bürste hatte…“

Sport nur noch ein Wettkampf um das beste Dopingmittel? Kann man sich wenn es ums große Geld geht nicht mehr auf seine eigenen Kräfte und den eigenen Willen verlassen? Anscheinend nicht! Doping gehört nach den neusten Skandalen im Hochleistungssport dazu, wie der Reifen zu Schumachers Ferrari. Saubere Sportler wird man wohl nur schwer finden an der Weltspitze. Denn wer das große Geld will, muss besser sein als andere und wenn der andere schon gedopt ist, muss man noch mehr dopen. Also wird in den Körper gepumpt was Spritzen, Pillen und Konserven hergeben, nur um sich den Titel des Besten zu erschleichen. Wer am Besten dopt gewinnt! Ein Teufelskreis der nur schwer wieder zu durchbrechen ist, denn die Entwicklung neuer Mittel wird steil vorangetrieben. Zurzeit ist sogar zu beobachten dass die Steigerung der Weltrekorde proportional zur Verbesserung der Dopingmittel läuft. Eine traurige Steigerung von Bestzeiten, erzielt von korrupten Forschern denen es auch nur um Kohle geht. Dabei sollte Sport doch eigentlich mehr sein als nur das.
Doch die eigentliche Ironie an der Sache ist eigentlich, dass diese Sportler durch Doping ihren Sportarten großen Imageschaden zufügen. Der Sport wird unglaubwürdig, das öffentliche Interesse schwindet, Sponsoren springen ab, Preisgelder und andere Einnahmen sinken. Das große Geld schmilzt dahin. Für den erwischten Fahrer macht das meistens sowieso keinen Unterschied mehr.
So fallen Helden und Vorbilder gehen verloren. Wahre Helden sterben meist mit einem großen prachtvollen Knall und voller Ehre und Tapferkeit. Noch Jahrzehnte später spricht man von ihnen. Doch diese Helden sterben leise. Sie versinken langsam aber sicher im Sumpf der Skandale. Aus glorreichen Siegern werden Schandflecken der Erinnerung, die man schnell vergisst.

Anmerkung von Patze:

Ein Auszug aus einer Kolumne fürs "Blättle" des ortsansässigen Sportvereins.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (17.10.2019)
"im Bezug auf Leistungssteigernden Mittel" ?

Hoffentlich hatte das Blättle einen guten Redakteur, der das korrigiert hat?
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