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Zur Wand

Hermetisches Gedicht zum Thema Existenz


von RainerMScholz

Zur Wand



Dreht sich um im Sterben
auf die andere Seite,
Augen verklebt,
Seele verlebt,
hebt an er, singt ein Lied
dem grausen Sichelmann,
lacht hinein ins
Selbstdrin, flüchtig
der eigenen Angst.

Was ist die Zeit schon wert,
geht doch alles umgekehrt.
Staub zu Asche,
Himmelherrgottsdreck;
und jeder kennt den Preis,
den alle schreiend fordernd:
Nimm was du kriegst,
was du nicht hast,
das nimm vom Anderen.

Sinnlos der Tag, die Nacht;
es war getan als ich noch
abenddämmernd
kam und spät dazu;
Frau Welt ist schon dahin
und jede Beschwichtigung
- lachhaft genug -
nur Lug und Trug
im Fratzenangesicht.

Schau ich hinaus, dreh´ ich
gleich wieder um zur Wand
und warte, daß
der Kelch doch ginge
an mir vorüber, andere
ihn genössen in vollen
Zügen, verdammt
und zugenäht
daran erstickten

wie es ihnen paßt.



(c) Rainer M. Scholz


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