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Brief zum Thema Kälte


von erdbeermund

Ich halte mich, allerdings nicht an Dir, denn deine feuchtklammen Ausreden beginnen in der Eiseskälte,
die meinen Atem gefangen hält, zu gefrieren.
Ich klammere mich nicht an Dich, der Du selbst kaum Fuß fassen kannst auf dem nassglatten Boden, mit Raureifsternen überzogen wie ein Spiegelbild des längst verblassten Himmelsbildes, ein paar Stunden zuvor.
Es scheint als seien sie heruntergefallen, heraus aus ihrem windigwolkigkalten Heim, hinab auf die Erde – nicht in der Erwartung, Du trätest sie nur wenige Atemzüge, Augenblicke  später mit Füßen.
Die warme Wolke, die mein Körper ausstrahlt, beginnt bereits zu schwinden, während Du meine Finger so fest zusammenkrampfst dass ich deine Muskeln schreien höre,
vernehme Deiner Sinne Qual.
Ich habe vergeblich unter Schmerzen, unter Ängsten- gezeichnet in schimmernd schmutziges Eis- meinen Platz in Deinen grauen Augen gesucht, meine Finger lange durch Dein schwarzes Haar geschickt, auf der Suche nach einem Gedanken auf mich, den ich mit Dir teile, Stirn an Stirn, hier.
Jetzt, wenn ein Strang entsteht zwischen unseren Körpern, der uns zusammenzieht und an einen Baum kettet, so dass nur unsere Fingerspitzen sich berühren und unsere Nerven eins werden mit dem immer fließenden Strom.
Geliebt hätte ich Dich, hätte Dich gebunden in meinen Duft, gekettet an meinen Schatten, gehindert aus meinem Körper zu schwinden.
Geliebt hätte ich Dich.
Geliebt hätte ich.
Geliebt hätte.
Geliebt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Secretgardener
Kommentar von Secretgardener (20.12.2006)
Wowie, einfach umwerfend.
Die erste Empfehlung hab´ ich schon reingehauen als ich erst ung. ein Drittel gelesen habe, die zweite Empfehlung dann gleich nach dem Ende; schon die ersten zwei Sätze hielten mich gefangen.
Dein Stück ist wirklich so unglaublich wundervoll. Obwohl es doch so kalt ist, hast Du so schöne, phantasievolle Beschreibungen reingemacht, daß man sich so an ihnen erfreut, daß diese Freude beim Lesen überwiegt.
Dein Stück hat soviele umwerfende Einzelheiten, würde zu lang werden sie aufzuzählen...und dann dieser Schluß...schwärm.
Ich würd´ glatt noch eine dritte Empfehlung reinhauen, wenn das gehen würde; mein allergrößtes Kompliment.
Allerliepste Grüße, Angelo.
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Isaban
Kommentar von Isaban (20.12.2006)
Oh, es klingt einfach aus, verdammt!
Ich will das nicht. Das kann nicht frostkalt anfangen und so traurg enden, wenn solche Nähe da ist!
Ach, verflixt, herrlich, traurig, tragisch, schön. Mehr!
Liebe Grüße, Sabine
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Kommentar von Maushamster (30) (21.12.2006)
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Kommentar von FranziskaGabriel (44) (06.01.2007)
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Kommentar von Adonisröschen (37) (09.07.2007)
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Kommentar von Mirjam (27) (21.04.2008)
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Veröffentlicht am 20.12.2006, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 10.06.2007). Textlänge: 217 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.891 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 27.04.2021.
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