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Milchkaffee

Text zum Thema Alles und Nichts...


von wupperzeit

Die Bedienung brachte endlich den Kaffee, es war eine Ehre, hier bedient zu werden für sein schäbiges Geld, eine Ehre, auf die es sich zu warten lohnte, eigentlich war die Bedienung ein Fotomodell oder eine verzauberte Prinzessin, und der Milchkaffee kein Milchkaffee,  sondern etwas mit französischem oder italienischen Namen, große weite Welt in lauwarmer Brühe, aber sie wollte sich unbedingt hier mit mir treffen, in diesem Designerquatsch, unbequeme Stühlchen und klapprige Tischchen, obwohl ich diese Omacafés so sehr liebte, mit den geblümten Stühlen und den tiefen Teppichen und die Bedienung ist  alt wie vieles und also ein wenig staubig, wie die Fenster, zum Beispiel, und es gibt schwarzen Kaffee  oder Kaffee mit Milch und fette Torten, aber sie wollte hier hin und ich verstand und versuchte zu verstehen, immer noch für einen Moment.

Wir standen nicht mehr gemeinsam auf, seit drei Tagen, sie blieb liegen an den ersten beiden Tagen, und heute bin ich früher aufgestanden als sonst, um ihr zu zeigen, dass ich verstanden hatte oder noch versuchte zu verstehen. Jedenfalls stand sie sonst morgens mit mir zusammen auf, 3.00 Uhr früh, damit ich nicht alleine sitzen musste bei Kaffee und Zigaretten, bis ich die Müdigkeit besiegt hatte und zur Arbeit eilen konnte. Sie hätte das nicht gemusst, wie nichts, da ihr Tag erst später begann, wie alles, aber sie tat es als Versprechen und ich verstand es so. Ich bin morgens für Dich da, heute Abend also wieder und nachts, und morgen dann wieder. Vielleicht, doch es ist, als ob ich auf Dich warten würde. Und ich habe sie geliebt für diese Geste, wie sie dasaß, tapfer ihre Müdigkeit niederkämpfend, und wie sie ihre Croissants eintauchte in ihren dünnen Kaffee. Milchkaffee, und ich trank ihn auch, und aß ein weiches Brötchen, statt wie früher: schwarzer Kaffee, und ich rauchte nicht mehr dazu. Und sie mochte keinen Kaffee und wird ihn nie mögen, niemals und nie. Eine Geste, und eine Liebe ohne Gesten ist ja gar keine, sie ist Geschwätz oder ein anderes Wort, das mir egal ist, bedeutungslos, schon lange, genau gesagt: seit ich sie kannte. Hatte ich alles und nichts gefunden. Heute Morgen war ich schon fertig um 3.00 Uhr früh, und als sie mich ansah sagte ich: „Bleib ruhig liegen, ich muss heute früher los.“

Meine Jacke behielt ich an, ich fror plötzlich wieder, und ich war müde und nervös wie seit langem nicht mehr, und ich sah in ihr Gesicht und auf ihre Finger, die gereizt auf der Zeitung herumtrommelten, einen Totentanz intonierend, oder etwas ähnlich albernes, aber es war auch so schlimm genug, diese Plauderei mit ihr über dieses und das, ungesagt blieb dieses alles und nichts, und wer zuerst verletzt wurde,  würde es bleiben für immer. Was mochte wohl in dieser Zeitung gestanden haben, dass sie so sehr malträtiert wurde von ihren Fingern, und sie zuckte zurück, als ich ihr meine Tasse hinüberschob, und sich unsere Finger dabei berührten, und auf der Zeitung entstand ein weißer Fleck dabei, und ich sagte, meinen Kaffee trinke ich heute lieber schwarz.

Und ich kannte alle ihre Gesten, ich konnte abends die Augen schließen, während sie erzählte von ihrem Tag, ich wusste, wie ihre Hände ihre Worte erzählten, und ich konnte auf ihre Hände sehen, und ich wusste, was ihre Worte gerade sprachen, und ihr Lachen hörte ich, bevor sie lachte, und ihr Weinen lange bevor es begann, oder…. Nie habe ich das letzte Stück einer Schokolade oder einer Praline oder einer Torte gegessen, das war für sie, und sie hat es nie gegessen, es war für mich, und am nächsten Tag haben wir beide heimlich eine neue Tafel gekauft, Torte oder Schachtel, was wir nicht kaufen konnten: haben wir uns geschenkt. Nur diese Gesten, und ihre Gesten für mich und meine für sie, ich kannte sie alle, verdammt. Und weniger. Und nicht mehr. Immer dem Anderen das letzte Stück von etwas, dass man besonders liebt, von einer Schokolade, Torte, Praline oder von sich selbst, oder was man nicht kaufen kann… und geschenkt bekommt...

Heute glaube ich: sie hörte gar nicht mehr zu als ich sagte, aber ich will keinen Krieg, das haben wir nicht verdient, und ich sah sie nicht an dabei, ich liebe Dich immer noch, weißt Du, und es macht mich krank,  hier zu sitzen, und Dich wird der viele Kaffee krank machen, Du magst doch gar keinen Kaffee, oder die Blicke der Kellnerin, Du hältst das nicht aus, und ich lasse Dir das letzte Stück, wie immer, von was auch immer, ich liebe Dich immer noch, verstehst Du,  und als ich aufstand und ging,  bestellte sie noch eine Tasse Milchkaffee, oder wie das in dieser Bude hieß, und starrte auf den weißen Fleck auf der Zeitung, der keiner war, und dem man hier wahrscheinlich einen lateinischen Namen geben würde, irgendwann, und als ich auf ihre Finger blickte,  lagen sie wie ruhig auf der Zeitung, ils se sont trouvés comme calmement sur le journal, erano come tranquillamente sopra il giornale.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Isaban
Kommentar von Isaban (06.01.2007)
Es ist ein Paradoxon, wenn man sagt, dass Traurigkeit schön ist. In deinen Zeilen aber liegt so viel Gefühl, so viel Liebe in deiner Schilderung, die eigentlich nur ein paar Minuten Geschehen umfasst, aber von einem ganzen Leben erzählt und von einer großen Liebe, einer sicheren, verrtauten einer Liebe, die lange Zeit sehr glücklich war und dann auf einer der beiden Seiten irgendwann unbemerkt schwand. Unbemerkt, bis die Zeichen nicht mehr zu übersehen waren. Kleine, leise Zeichen, mehr etwas, was zwischen den Zeilen steht, als etwas, das laut und deutlich ausgesprochen wurde.
Bin sehr berührt und ergriffen, auch von der Ruhe, von der Sanftheit, von der Endgültigkeit der Worte, die ein Abschied sind. Hab nicht gewusst, dass an ein so schreckliches, so unglaublich trauriges Ende so schön und zärtlich malen kann.

Liebe Grüße
Sabine
(Kommentar korrigiert am 06.01.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 06.01.2007:
Vielen Dank für Deinen Kommentar, für das Favorisieren und Empfehlen, für die Werbung, die Du ofensichtlich für mich gemacht hast, heute, ich freue mich darüber sehr. Die schönen Worte, die Du für meinen Text gefunden hast...Ganz herzlichen Dank, ich grüße Dich zurück, Andreas
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BrigitteG
Kommentar von BrigitteG (06.01.2007)
Ein bisschen wenig Kommentare dafür, dass Dein Text gut ist... Im Prinzip kann ich mich Sabine nur anschließen. Ein Text von Nähe, Vertrauen, Trauer und Abschied, nicht groß und theatralisch, sondern alltäglich, so wie wir alle das erleben könnten. Und genau deswegen so treffend. Liebe Grüße, Brigitte.
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Isaban antwortete darauf am 06.01.2007:
Ich versteh es auch nicht, absolut nicht, dass hier nicht noch mehr lesen und auch kommentieren. Auch wenn es leise Töne sind, aus diesem Text kann man doch nicht unberührt rausgehen. Ein Text, wie eine wunderschöne, stille, traurige Insel.
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MarieM (55) schrieb daraufhin am 06.01.2007:
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wupperzeit äußerte darauf am 06.01.2007:
Ganz herzlichen Dank für die freundlichen Kommentare, es ist mir ein wenig peinlich, denn eigentlich gebührt die Ehre nicht mir. Es ist ein Projektbeitrag, eine Antwort auf den gleichnamigen Text von Frau Seelenvogel, und ohne diesen Text nicht denkbar. Mein Text war nur früher online, aus technischen Gründen, ich habe das in der Anmerkung mittlerweile vermerkt. Es ist ein reiner Antwortstext, ich bedanke mich aber trotzdem für die Empfehlungen, für das Favorisieren und überhaupt, ich freue mich sehr, Andreas
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modernwoman
Kommentar von modernwoman (06.01.2007)
ich möchte mich meinen beiden vorkommentatorinnen anschliessen und sage: einfach toll. dieser text berührt meine innersten gefühle. ich kann förmlich dieses hingebungsvolle auch in letzter konsequent spüren. es ergreift einfach und schwemmt mit fort auf der woge einer zärtlichen traurigkeit, verstärkt durch den weissen fleck, der keiner ist. jede kleinigkeit in dieser handlung hat seinen richtigen standort.

ich habe den text sehr gern gelesen und muss sagen, normalerweise lese ich hier kaum geschichten. aber ich bin froh, ihn gelesen zu haben. danke für diese berührenden zeilen und dir isaban, danke dass du mich hierher verwiesen hast :-*

liebe grüsse
conny
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wupperzeit ergänzte dazu am 06.01.2007:
Ganz herzlichen Dank für diesen großartigen Kommentar, für die Empfehlung und das Favorisieren, Dein Kommentar hat mich berührt und gefreut, ich grüße Dich zurück, Andreas
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modernwoman meinte dazu am 06.01.2007:
lieber andreas, ich habe zu danken für den berührenden text, der mich für einen augenblick der realität fernhielt ;-)
liebe grüsse in deinen abend
conny
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Kommentar von StefanP (58) (06.01.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 06.01.2007:
Ganz herzlichen Dank für das freundliche Lob zu meinem kleinen Text, für das Empfehlen und Favorisieren, ich habe mich sehr darüber gefreut. Unausweichlich, nichts Außergewöhnliches, gerade darüber verzweifelt man ja am meisten, Andreas
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Vaga
Kommentar von Vaga (06.01.2007)
Zuerst wollte ich auch nur lesen und still wieder gehen, weil er so stumm macht, der Text. Aber meine Finger tun das für mich, sie sprechen ohne Laute und schreiben, was ich sagen will: Er bedrückt durch eindringliche Bilder und besticht in seiner Eindeutigkeit. Um den Kaffee herum rankt sich eine Tragödie, die keinen Ausweg vermuten lässt. LG - Vaga.
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wupperzeit meinte dazu am 06.01.2007:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar, ich habe mich sehr darüber gefreut. Es sind ja immer die selbstverständlichen, scheinbar banalen Dinge, um die sich Tragödien ranken, ich grüße Dich zurück, Andreas
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Kommentar von MarieM (55) (06.01.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 06.01.2007:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar, für das Favorisieren und Empfehlen, keine geringe Ehre für mich, wie Du Dir denken kannst. Lange Sätze, die liebe ich auch, wie im "Bettelweib von Locarno" von Kleist, ein ganz großartiger Text, ich grüße Dich zurück, Andreas
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MarieM (55) meinte dazu am 07.01.2007:
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wupperzeit meinte dazu am 07.01.2007:
Eine Novelle, fast, in einem einzigen Satz, ganz großartig, wie gesagt. Bis bald, Andreas
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kirchheimrunner
Kommentar von kirchheimrunner (06.01.2007)
Heute fallen mir die Worte schwer.

Trotzdem - weil mir auch das Lesen eine Last ist -
habe ich deine Geschichte gelesen.
Sie ist schön und zart.

L.G. Hans
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wupperzeit meinte dazu am 06.01.2007:
Ganz herzlichen Dank, dass Du meinen Text dennoch gelesen, kommentiert und empfohlen hast, ich weiß das sehr zu schätzen und danke Dir sehr dafür. Dir auch die besten Grüße und Wünsche, Andreas
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ViolaKunterbunt
Kommentar von ViolaKunterbunt (06.01.2007)
Lieber Herr wupperzeit,
was soll ich noch sagen ... wunderschön, dieser Text. Berührend und eindringlich und leise und so stark.
Schon der erste Abschnitt hat mich total gefesselt. Es sagt soviel aus über den Protagonisten, diese Vorliebe für die Plüsch-Cafés.
Hach - Du schreibst wunderbar. Bin ganz angetan von der Geschichte.
Ganz liebe Grüße, Viola
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wupperzeit meinte dazu am 06.01.2007:
Ja, die alten Kaffeehäuser, man findet sie selten heutzutage, ich bedauere das sehr. Vielen Dank für Dein freundliches Lob und für die Empfehlung, ganz besonders aber für die Nachhilfe in Grammatik, vielen Dank, einfallslos, wie ich leider oft bin, habe ich einfach den Schlusssatz übersetzt, übrigens, ich grüße Dich zurück, Andreas
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Kommentar von MicMcMountain (59) (06.01.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 07.01.2007:
Ganz herzlichen Dank für den Kommentar und die Empfehlung, eine Ehre für mich, wie Du Dir vorstellen kannst, ich grüße Dich herzlich zurück, Andreas
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Kommentar von don.mombasa (27) (15.01.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 15.01.2007:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar und besonders auch für das geänderte Autorenportrait, ich fühle mich sehr geehrt, ich grüße Dich zurück, Andreas
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Kommentar von para.gone (26) (16.01.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 17.01.2007:
Ganz herzlichen Dank für Deinen netten und intelligenten Kommentar, für die Empfehlung: eine Ehre für mich. Normalerweise lese ich auch nicht alle Projekttexte vorher, falls ich zu einem Projekt eingeladen werde, ich mache da auch lieber mein eigenes Ding. Dieses Mal habe ich aber den Text von Frau Seelenvogel natürlich vorher gelesen, mein Text ist ein reiner Antworttext auf ihren, ich übernehme sogar einige Motive und Ideen aus ihrem Text, natürlich habe ich meinen Text aber an Frau Seelenvogel vor der Veröffentlichung geschickt, sie war mit der Veröffentlichung in dieser Form einverstanden, netterweise.

"Die Stille, in der gerungen wird", das hat mir sehr gefallen, die Stille, in der nicht mehr gerungen wird, die Stille danach, vor dem Krieg, der dann unweigerlich kommt,so meine Erfahrung, diese Bemerkung hat mir als Beschreibung ganz besonders gut gefallen, vielen Dank. Über das Lob freue ich mich sehr, ob ich es verdient habe: wie gesagt: ein reiner antwortext, eitel, wie ich aber leider bin, freue ich mich trotzdem darüber, Andreas
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Kommentar von daniela (39) (28.01.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 29.01.2007:
Vielen Dank für das Lob, für die Empfehlung und überhaupt, für Deine Beteilung an unserem Projekt, und Du weißt doch: wir haben jeder unsere eigene Art zu schreiben, gut so, oder nicht?, und wer besser schreibt oder schlechter, das ist doch ein ganz albernes Thema, nicht wahr? Die liebsten Grüße, Andreas
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Kommentar von octave (24) (21.05.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 21.05.2007:
Liebe K.,

wie Du weißt, bedeutet mir ein Lob von Dir besonders viel, ganz herzlichen Dank dafür. Für die Empfehlung, für das Favorisieren sogar, - dass Du wieder hier bist, unter neuem Namen, das ganz besonders,- ich habe mich sehr darüber gefreut. Wieder Benn? :

"So auch in mir, dem immer graute,
von früh her, verschlimmert Jahr um Jahr,
erschien ein Licht, das etwas blaute,
und eine Stunde ohne Trauer war.",

für diese Stunde danke ich Dir, das Gedicht heißt "Schöner Abend", den wünsche ich Dir, wie elegant und originell ich sein kann, manchmal, nicht wahr,

noch einmal: ganz herzlichen Dank,

und auch Dir die allerbesten Grüße,

Andreas
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Maya_Gähler
Kommentar von Maya_Gähler (14.06.2007)
Wie konnte ich diesen Text übersehen? Etwas was mir gar nicht in den Kopf gehen will.

Dieser Text spricht Geist, Seele und Herz an. Ich bin sprachlos, kann nicht in Worte fassen, was ich hier gelesen habe. Ein Text voller Zartheit und doch so prägnant, ein Text voller Vertrautheit und doch so neu für mich, ein Text voller Liebe und doch so traurig... hach... was soll ich sagen...
es klingt alles so banal... dabei ist dieser Text alles andere als banal...
Prädikat: sehr empfehlenswert
LG von der Maya :o)
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wupperzeit meinte dazu am 15.06.2007:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar, für das Empfehlen und Favorisieren, ich fühle mich geehrt durch Dein Lob.

Eigentlich gebührt es nicht mir, ich habe Motive und Ideen aus einem Text unserer früheren Kollegin Frau Seelenvogel übernommen, mit derer freundlichen Genehmigung, versteht sich, ich danke hier noch einmal Frau Seelenvogel sehr, falls sie das liest, lesen sollte: vielen Dank.

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
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Maya_Gähler meinte dazu am 02.04.2008:
Meine Empfehlung war abgelaufen, drum ganz rasch wieder klicken :o)
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wupperzeit meinte dazu am 04.04.2008:
Danke schön fürs Klicken,

und auch ein Smiley,

Andreas
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Lena
Kommentar von Lena (03.07.2007)
Mir gerade so passiert, deshalb wohl in Marburg gleich berührt, aber dort leider akkustisch nicht alles verstanden, da ich zu dem Zeitpunkt draußen stand. Nach dem Nachlesen jetzt...Gänsehaut...lG, Arja
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wupperzeit meinte dazu am 07.07.2007:
Vielen Dank für das freundliche Lob und für dien Kommentar überhaupt, ich habe mich sehr darüber gefreut, Andreas
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Kommentar von minze (21) (07.07.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 08.07.2007:
Wusste ich auch nicht, dass ich so gut schreiben kann, wie es Dein Kommentar vermuten lässt, ich danke Dir sehr für den Kommentar und die Empfehlung. Ich entscheide einmal gar nicht, ob Du da Recht hast oder nicht, sondern freue mich einfach darüber und fühle mich, auch gerade wegen eines Lobes von Dir: geehrt.

Ich schreibe auch nur das und grüße Dich zurück,

Andreas
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Kommentar von The_black_Death (31) (29.07.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 31.07.2007:
Hallo Stefan,

ja, ein eher ruhiger, ein wenig trauriger Text, das stimmt, leider stammt die Idee mit dem Milchflecken nicht von mir, sondern von Frau Seelenvogel, die momentan nicht unter uns weilt, aber: ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar, und auch:

Einen schönen Gruß,

Andreas
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Kommentar von Narrenspiel (19) (02.03.2008)
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wupperzeit meinte dazu am 02.03.2008:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar, die Empfehlung, das Favorisieren, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Leider es ist so: Die Liebe ist nichts Alltägliches, aber das Verlassenwerden wohl schon,

noch einmal: Ganz herzlichen Dank,

Andreas
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Kommentar von Naoko (23) (01.05.2009)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wupperzeit meinte dazu am 02.05.2009:
Vielen Dank für Deinen Kommentar und vor allem auch für die Empfehlung, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Danke schön,

Andreas
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (03.11.2009)
Mein lieber Andreas,
du solltest endlich mal eine größere Erzählung wagen mit deinem feinen Stil!
Das meinen Isaban und ich, entschieden!
Herzlichst: Uli
(Kommentar korrigiert am 03.11.2009)
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Isaban meinte dazu am 03.11.2009:
Stimmt, Andreas, dich würde ich auch in Romanform gerne lesen.
Du weißt, wie sehr ich deinen Stil schätze.

Liebe Grüße,

Sabine
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wupperzeit meinte dazu am 05.11.2009:
Ganz herzlichen Dank für das freundliche Lob, meine Damen und Herren, und tatsächlich plane ich schon länger, einmal etwas Anderes zu schreiben als diese Internettexte, und mittlerweile plane ich nicht nur, sondern habe auch Lust dazu...

Euch auch liebe und herzliche Grüße,

Andreas
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Kommentar von unicum (58) (28.11.2009)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wupperzeit meinte dazu am 28.11.2009:
Vielen Dank für den freundlichen Kommentar und die Empfehlung, ich habe mich sehr darüber gefreut. Danke schön.

Ich selbst mag übrigens auch keinen Milchkaffee, aber das nur nebenbei,

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
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SapphoSonne
Kommentar von SapphoSonne (01.08.2013)
Leise und still schleicht sich der Abschied ein. Ich mag solch melancholische, berührende Texte sehr. Sie gehen tief in ihrer Alltäglichkeit.
LG Sappho
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wupperzeit meinte dazu am 03.08.2013:
Eine derat alltäglich Liebe, die eben nicht alltäglich ist, weil sie den Alltag überlebt, scheitert leider meistens auf eine alltägliche Art: Sie stirbt.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, das Favorisiern und für die Empfehlung.
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wupperzeit
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Veröffentlicht am 06.01.2007, 13 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.07.2013). Dieser Text wurde bereits 4.833 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 12.12.2018.
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