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Mama

Text zum Thema Ansichtssache


von Manitas


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Mama,
ich habe immer zu dir aufgesehen.
Du weißt das.
wenn ich unten war hast du mir geholfen
aufzustehn.
Hast mir geholfen nicht unterzugehn.

Mama,
du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben.
Meine Bewunderung für dich war unaufhaltsam.
Du hast mir viel Liebe gegeben.
Und du hast mich in den Arm genommen, jederzeit.

Mama,
du bist immer in mir drin.
Lange Zeit gabst du mir den Sinn.
ich habe mich immer auf dich verlassen.

Mama,
ich hab so viel erlebt.
Mama, ich habe geschwiegen
Für dich!
er hat mir wehgetan.
Meine Kindheit genommen.
Mir so viel angetan.
Und ich war ganz still – für dich!

Mama, du hast es gewusst!
Du hast alles gewusst und nichts getan.
Mama, du warst feige!
Mama, ich liebe dich!

Mama,
ich hatte mich aufgegeben.
Doch , Mama, irgendwas hielt mich am leben.
Ein Zwinkern nur am Tod vorbei.
Mama, du warst nicht da!
Du warst nicht da...

Und dann beklagst du dich?!

Anmerkung von Manitas:

Es ist wohl ein Verarbeiten.
(Mama, solltest du das hier irgendwann lesen - bitte nimm es mir nicht übel, sondern sieh es realistisch)



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Kommentare zu diesem Text


Maya_Gähler
Kommentar von Maya_Gähler (27.01.2007)
als zweifache Mutter bin ich immer wieder geschockt, wenn ich solche Texte lese.
Wenn eine Mutter wegsieht, obwohl sie weiß, was mit ihrem Kind passiert.
Ich werde so etwas wohl niemals verstehen...

Dir wünsche ich alles Liebe, viel Kraft und Mut dein Leben zu meistern
Pass auf dich auf
Liebe Grüße Maya
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Manitas meinte dazu am 27.01.2007:
Danke. Ich kann es auch nicht verstehen. Aber ich liebe sie dennoch über alles, nur hat sie ihre unnahbarkeit und dieses göttloiche, allmächtige verloren.
Ist schade, aber ich hab es überwunden...Danke! Schütze deine Kinder so gut du kannst. Sie sind so zart...
Ganz liebe Grüße auch an dich, Ramona
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JohndeGraph
Kommentar von JohndeGraph (01.02.2007)
Das eine was man kann und das andere was man möchte ... Verarbeiten ist aber immer gut! Nimm es wie Du es kannst und verzeih, denn manchmal kann man nicht, obwohl man möchte ... Liebe Grüße J.d.G.
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Manitas antwortete darauf am 02.02.2007:
Danke. Ich verzeihe ihr. Sie ist und bleibt meine Mama. Und ich liebe jeden Tag an ihrer Seite. Sie ist noch immer so wichtig (und wird es auch immer bleiben)...
Jeder sollte seine Mama über alles lieben! Aber da ich ihr das so nicht sagen kann....(obwohl es mir empfohlen wurde)...schrieb ich es hier...
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Kommentar von Mirjam (27) (17.02.2007)
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Manitas schrieb daraufhin am 17.02.2007:
DAnke, es freut mich sehr das zu lesen. Ich denke, du solltest sie nicht hassen. Denn sie ist auch nur ein Opfer ihrer Ängste. Zeige stärke und vergib Fehler...Das hat Größe!
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Mirjam (27) äußerte darauf am 17.02.2007:
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Kommentar von young_mum (24) (13.03.2007)
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Manitas ergänzte dazu am 13.03.2007:
danke dir, Kleines. Es gibt keinen Grund für Tränen. Dafür ist es alles schon viel zu lange her. Man muss immer vorwärts gehen, auch wenn man weiß, was hinter einem liegt. Das ist der richtige Weg und auch du wirst den deinen finden...hab keine Angst vor dem Umherrirren, Umwege sind wichtig, sie gehören dazu. Bussi.
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Kommentar von Leyla (29) (18.05.2007)
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Manitas meinte dazu am 18.05.2007:
Danke dir! Es war komisch, die Stiuation so zu erleben, aber sie hat mich gestärkt! Und das Lieben ist nicht schwer...
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Sternenpferd
Kommentar von Sternenpferd (18.05.2007)
....*
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Kommentar von Tierra (28) (19.05.2007)
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Manitas meinte dazu am 19.05.2007:
DAnke dir, liebe Maus, ja...ich bin nicht allein....Everythings gonna be alright...
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Kommentar von Weltenwanderer (42) (19.05.2007)
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Manitas meinte dazu am 19.05.2007:
Danke dir, dieser Text ist einer meiner ältesten hier. Is alles gar nicht so schlimm.......versuch dir die Gefühle wirklich auf Wolken zu legen und dann ab dafür.....Danke dir und liebe Grüße, Ramona
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Tannenquirlzwilling
Kommentar von Tannenquirlzwilling (14.11.2007)
Trauriges Entsetzen macht sich breit..wenn man sieht, was Kinder alles erleben müssen..Der Text macht vielleicht anderen Leuten Mut zu reden..zu schreiben,zu sprechen..zu verarbeiten.VG Peer
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Manitas meinte dazu am 14.11.2007:
ja, du hast Recht. Trauriges Entsetzen. Heute als erwachsene empfinde ich eine wahnsinns Wut auf die Menschen, die wegsehen. Wenn diese Zeilen Mut machen, dann habe ich mehr erreicht und bekommen als ich je gedacht hätte.
Danke für deine lieben Zeilen Peer. Ramona
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Kommentar von chichi† (80) (26.11.2007)
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Manitas meinte dazu am 27.11.2007:
es ist schon komisch, denn ich sehe das relativ nüchtern irgendwie, wenig persönlich. (Wahrscheinlich selbstschutz) Liebe Gerda, betroffen machen ist ok, krank machen wollt ich gewiss nicht. Ganz gewiss nicht.
Verzeih. Umarm dich mit! Ramona
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Kommentar von Fo-muir (41) (03.12.2008)
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Familienportrait.
Veröffentlicht am 27.01.2007, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.11.2008). Textlänge: 157 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.555 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.12.2019.
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