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Grotesk-Zeitkritisches Drama
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Fernab des BlutesInhaltsverzeichnisDas Moormädchen

Der Engel vom Spital

Ballade zum Thema Engel


von Prinky

Es war verwundet ein Soldat,
lag schmerzvoll im Spitale.
Dem Tode nah wie nie zuvor,
ward Sonnenlicht ihm fahle.

Es trat in jenen kalten Raum
vom Orden eine Schwester.
Die hielt ihm seine kalte Hand,
mal locker und mal fester.

Sie trat an den Soldaten ran,
nahm seine Hand in ihre.
Sie murmelte etwas von Gott,
was gottlos man verliere.

Er sah an ihrem Leibe hoch,
und Tränen flossen wieder.
Und Güte spürte er imens,
er hörte Glockenlieder.

Und jeden Tag zur Mittagszeit
befand sie sich im Raume.
Die Hand benetzt von ihrer Haut,
ward sie geschickt im Traume?

So kam die Zeit, ihm ging es gut,
die Schwester war verschwunden.
Doch andere, sie waren da,
in manchen stillen Stunden.

Und eines Tages fiel sein Blick
auf ein dort hängend Bilde.
Die Schwester war darauf zu sehn,
man sprach zu ihm: Die Hilde!

Sie starb im Krieg, im letzten Jahr
um Gott reich zu beschenken.
Und der Soldat wurd blickend blass,
musste zurück nun denken.

War alles doch nur Phantasie,
sah er im Fieber Schatten?
Oder bewies der Himmel ihm
von Engeln, die abstatten?

Besuche aus dem Reich des Herrn,
um Leben zu erhalten,
und sei es auch als Wiederkehr
gegangener Gestalten.

Fernab des BlutesInhaltsverzeichnisDas Moormädchen
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