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Text zum Thema Verlust


von wupperzeit

Sie schloss immer neue Türen auf, durch die zehnte Wohnung gingen wir,oder durch mehr, aber Haustüren gab es nur eine. In allen Zimmern saßen Menschen, auf Möbeln,die standen auf Teppichen, es gab Haustiere und manchmal viel Streit und Lärm. Was wollen wir hier, fragte ich sie, wo ist unser Heim, wo sind unsere Möbel, unsere Teppiche, unsere Katze, unser Frieden, manchmal. Weitere Türen schloss sie auf, immer kleiner wurden die Räume, die Menschen, die Möbel und alles sonst. In den letzten Wohnungen war kein Platz mehr für Menschen und mehr, nur wir passten hinein unter Mühen, und in die letzte ging sie schließlich: allein.

 
 

Kommentare zu diesem Text


godhang
Kommentar von godhang (27.10.2004)
Irreal und doch irgendwie wahr, mir sagt´s was.
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wupperzeit meinte dazu am 27.10.2004:
Lieber Godhang, vielen Dank für das freundliche Lob. Es sollte eine Parabel werden, über das Verlassenwerden, wenn sie Dir gefällt, freut mich das sehr.
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Kommentar von BloodTears (21) (05.02.2005)
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wupperzeit antwortete darauf am 06.02.2005:
Vielen Dank für Deinen Kommentar, für das freundliche Lob. Ich habe mich sehr darüber gefreut, Andreas
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Kommentar von daniela (39) (26.02.2005)
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wupperzeit schrieb daraufhin am 26.02.2005:
Vielen Dank für Deinen Beitrag, ich habe mich sehr darüber gefreut. "Sie" hat das "zu Hause", das "Heim" weg genommen, es war nicht mehr ihres, eine schmerzliche Erfahrung, oft, Andreas
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Kommentar von Ginnamida (18) (01.05.2006)
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wupperzeit äußerte darauf am 02.05.2006:
Vielen Dank für Dein Lob, ich habe mich sehr darüber gefreut. Ein wenig hatte ich den Text schon vergessen, er ist schon recht alt, sozusagen, die damaligen Gefühle vergessen, und oft glaube ich, dass es die beste Lösung ist, Dinge zu vergessen, ohne die Erinnerung an sie ganz zu verlieren, als neue Erinnnerung und dann neues Vergessen, Andreas
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wupperzeit
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Veröffentlicht am 12.10.2004. Textlänge: 106 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.410 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.09.2019.
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