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Das Ende des Seins

Kurzgeschichte zum Thema Tod


von LordTakeda

Er blinzelte um eine bessere Sicht zu erhalten und um das Wasser aus den Augen zu schütteln. Ihm war kalt, er hatte schmerzen und Angst. Sein Ende war gekommen. Der Tod klopfte an seiner Tür und er war nicht in der Lage diese zu versperren um den Tod am eintreten zu hindern. Der Regen ließ etwas nach, doch hörte es nicht auf, wie schon seid Stunden, es hatte bereits geregnet als das Elend begann. Erst jetzt fiel ihm der Zusammenhang zwischen ihm und dem Regen auf. Manchmal stürmisch, manchmal sanft, manchmal Glück bringend, manchmal eine Last. Doch vergänglich. Genauso wie es sicher war das der Regen aufhören würde, genauso war er sich bewusst, dass er jetzt sterben würde. Doch warum? Er verstand es nicht. Sein ganzes Leben war dem Frieden gewidmet, der Freiheit und der Liebe und was hatte es ihm gebracht. Im Glauben Ewig zu leben würde es schon so früh enden. Tod, Tod, Tod, alles in seinem Kopf drehte sich nur noch um dieses Wort, doch war es ihm vorher nie in den Sinn gekommen und erst jetzt wurde er sich dessen bewusst. Nicht einmal als er versuchte an seine Geliebte Frau und seine beiden Töchter zu denken, verlies ihn der Gedanke des Todes. Anstatt an die gemeinsamen Stunden voller Glück zu denken, die er mit ihnen hatte, dachte er nur darüber nach, wie sie reagieren würden, wie sie nun ohne ihn leben würden. Er wusste es nicht und langsam kamen ihm Zweifel, er lag nun schon zwei Stunden im Regen, doch er starb einfach nicht. Doch er sah, wie das Blut tropfen für Tropfen seinen Körper verlies und sich mit dem Regen vereinigte und dahin floss und Tropfen für Tropfen spürte er, wie das Leben seinen Körper verlies. Allmählich begann er über sein Leben nachzudenken. Er hatte geliebt, gehasst, getrauert, geholfen und gelitten, doch schienen ihm diese Ereignisse nun völlig sinnlos. Hatte er wirklich umsonst gelitten, hatte es einen Sinn zu lieben, er wusste es nicht mehr. Langsam legte sich Nebel um seinen Verstand. Er wusste, es war soweit, der Tod würde nun die Tür öffnen. Ich bin bereit, komm oh Tod, nimm mich in den Arm und küsse mich
Es wurde dunkler, dunkler als die vorhandene Nacht, dunkler als alles, was er je erlebt hatte. Die Schmerzen wichen einem Gefühl der Sorglosigkeit. Die Angst wich einem Gefühl der Geborgenheit und die Kälte wich einer Wärme, wie er sie noch nie empfunden hatte. Da war er, der Kuss, der alles beenden würde, nun würde er mich mit in sein Reich nehmen
Er schloss die Augen, lies sich gleiten und mit dem letzen fallenden Regentropfen, entwich auch der letzte Tropfen leben. Es war vorbei, der Tod verschwand wieder und es blieb nichts als das Ende.

Anmerkung von LordTakeda:

Schon etwas Älter aber was solls ;) Und bitte Bewerten ;)


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