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HonigaugenInhaltsverzeichnisTraumjuwel

Liebesqual

Gedicht zum Thema Liebe & Schmerz


von Mondsichel

In Deinen Augensternen, die mir so vertraut,
seh’ ich Tränen, die ich nicht verstehen kann.
So viel Melancholie blickt mir entgegen,
und doch ruht ein Lächeln auf Deinem Gesicht.
Deine Lippen zittern, als wollten sie vor mir,
ein ewig schmerzendes Geheimnis verbergen.
Deine Gestalt vergeht im Schatten des Mondes,
und niemand vermag Dir Sonne zu schenken.

In Deiner Stimme vernehme ich ein Schwanken,
das mir Verwirrung auf mein Innerstes haucht.
So viel Ehrlichkeit und doch fühle ich genau,
dass Du mir so viel mehr noch sagen möchtest.
Deine warme Hand berührt meine Wange,
erst ganz vorsichtig, voller Angst und Scheu.
Dann nimmst Du mich fest in Deine Arme,
und ich spüre, was Du mir nicht sagen kannst.

Wie kannst Du mich denn nur so lieben,
dass allein mein Glück in Deinen Gedanken,
und in Deinem Herzen beständig schlägt?
Wie kannst Du mich denn nur so lieben,
dass Du all Deine Emotionen versteckst,
und Dich mit Schweigen selbst bestrafst?
Wie kannst Du mich denn nur so lieben,
dass Du meine Hand in die eines Anderen legst,
und selbst fast zerbrichst unter diesem Schmerz?

Nur für mich erleidest Du die Liebesqual,
hat auch mein Herz in Deinen Händen gelegen.
So unbeschreiblich groß sind Deine Gefühle,
dass Du mich niemals alleine lassen willst.
Und mir für die Zeit, wo Du mir voraus gehst,
Deine Liebe schenkst, auch wenn Du es nicht bist.
Du gibst alles dahin was vielleicht sein könnte,
nur damit mein Herz niemals mehr zerbricht.

Ja, ich werde glücklich sein, wie Du es wolltest,
und immer dankbar für das sein, was Du mir gabst.
Dennoch frag ich mich wohl ewiglich nur das Eine,
wie Du mich nur so unendlich lieben kannst?
Dass Du noch im Hauch Deines letzten Atemzuges,
mir mit den Tränen Deiner tiefen Verzweiflung,
mein neues Schicksal auf die Lippen küsst...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (09.05.2007)
Hey liebe Arky,

"Wie kannst Du mich denn nur so lieben,"
dieser satz leibt in meinen gedanken wie eine träne aus den liebeswolken;
die wege unseres schicksals sind manchmal so verschlungen und unbegreiflich!
wir können es nur als glücklichen augenblick annehmen und mit dankbarkeit bewahren.
liebe morgengrüsse
von Franky**
diesen Kommentar melden
Mondsichel meinte dazu am 09.05.2007:
*lächel* Ich danke Dir für Deine lieben Worte. Sie malen mir ein großes Lächeln auf die Lippen. Danke auch für den Doppelklick ^^

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Tragische Liebe.
Veröffentlicht am 09.05.2007, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.05.2007). Textlänge: 306 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.122 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.02.2019..
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