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Schlafende Mauern

Sonett zum Thema Geheimnis


von Beaver


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Wie lange ging kein Mensch durch diese Zimmer?
Tapeten blättern von den Wänden. Türen
sind angelehnt und knarren beim Berühren.
Von draußen dringt ein Hauch von Abendschimmer

durch Scherben, die in morschen Rahmen hängen.
Der Boden knarzt bei jedem Schritt, die Bretter
sind faul und brüchig, ringsum liegen Blätter,
längst falb, vertrocknet. In den schmalen Gängen

schwebt feiner Staub in fäulnisschwerer Luft.
Die rußbedeckten Balken stöhnen, ächzen,
als ginge oben wer mit schweren Schuhen.

Da plötzlich hör' ich, wie mich jemand ruft.
Ein Zeichen, Warnen? Bloß ein Vogelkrächzen!
Vielleicht lässt man die Mauern besser ruhen...

Anmerkung von Beaver:

Die Musik im Hintergrund stammt aus dem Film "Das Parfüm", komponiert von Reinhold Heil, Johnny Klimek und Tom Tykwer.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Vaga
Kommentar von Vaga (15.05.2007)
Gefällt mir sehr! Und: Es vorgelesen zu bekommen - erhöht den Genuss. Ich möchte sofort dort sein, zwischen den schlafenden Mauern mit ihren geheimnisvollen Geräuschen. LG - Vaga.
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Ich könnte Dir ja verraten, wo diese Mauern stehen. Aber ich denke, Du wirst eigene kennen. ;o)

Vielen Dank für Deinen Kommentar und liebe Grüße,
Manuel
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Kommentar von janna (60) (15.05.2007)
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Beaver antwortete darauf am 16.05.2007:
Ich hoffe, Du konntest schlafen! Möchte nicht dafür verantwortlich sein, wenn Du nachts wach da liegst und das Haus belauschst. (Gruselige Vorstellung, wenn es dann wirklich spräche...)

Hach, ich habe einfach zu viel Stephen King gelesen. Es sei mir verziehen. :o)

Liebe Grüße und Dankefein!
Manu
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Isaban
Kommentar von Isaban (15.05.2007)
Du weißt, wie gut ich es finde. Form und Inhalt passen gut, auch von deiner Lesung noch einmal untermalt. Metrisch gibt es sowieso nichts zu meckern. Hier ist es dieses Gefühl, das einen beschleicht, was mich an diesen Gedicht so fasziniert. Man hat selbst beim Lesen das Gefühl, man würde unerlaubt in fremden Sachen stöbern, anderer Leute Briefe lesen oder so etwas. So, als könnte man jeden Augenblick ertappt werden und müsste ein schlechtes Gewissen haben. Spannend, ein winziger Hauch Grusel, einfach gut.

Liebe Grüße
Sabine
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Beaver schrieb daraufhin am 16.05.2007:
Danke fürs Mitteilen Deiner Empfindungen, Sabine. Genau so sollte es wirken: Diese Mischung aus verboten, unheimlich und spannend. (So war es auch, als ich durch die Zimmer schlich.) Es freut mich, dass Du es so liest. Und auch, dass Dir die Hörversion gefällt.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Manuel
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Herzwärmegefühl
Kommentar von Herzwärmegefühl (15.05.2007)
Von leicht änstlich bis doch auch Neugier - zögerlich auch, und doch! Gefällt mir sehr in den Bildern, sowie in der Hörversion. Lg Moni
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Beaver äußerte darauf am 16.05.2007:
Danke, Moni. Genau jene Mischung verspürte ich auch, als ich zwischen diesen Mauern umherging. Es war unglaublich!

Liebe Grüße,
Manuel
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Kommentar von StefanP (58) (15.05.2007)
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Beaver ergänzte dazu am 16.05.2007:
Danke für das Doppellob, Stefan. So langsam finde ich gefallen daran, Texte auch mal zu sprechen. Das hat einen gewissen Reiz. Vor allem, wenn man sie dann noch mit Musik unterlegt oder Geräusche einbaut. Mal schauen, was sich da noch so ergibt. Macht auf jeden Fall großen Spaß. Und es freut mich, wenn es gefällt!

Liebe Grüße,
Manuel
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Kommentar von SuseChrist (33) (15.05.2007)
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Beunruhigend. Ja, wir müssen mal dort hin. Ich glaube, es wird Dir dort gefallen. Und den Fotoapparat nicht vergessen. Wobei, vielleicht wecken wir sie dann wirklich. Dann sach ich Dir aber jetzt schon: ich bin schneller! LOL

Gutes Nächtle,
Manusz
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SuseChrist (33) meinte dazu am 16.05.2007:
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Susannski? Susannsz? Gute Frage, aber wir hätten etwas gefunden! :o)

Du magst Dich in der Umgebung besser auskennen, aber ich war schon auf dem Gelände, Du nicht. Damit weiß ich wohl besser, welcher Weg einen Ausgang garantiert und welcher vor Mauern endet. Tja!

Liebe Grüße vom Faulbär
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SuseChrist (33) meinte dazu am 16.05.2007:
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Du bist daneben im Kindergarten? Ich dachte, Du seist in der Uni! Tz!
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SuseChrist (33) meinte dazu am 16.05.2007:
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Stimmt. :o)

Der Faulbär frühstückt übrigens grade Nutellastullen, yammyamm, und lauscht ungarischer Folklore und ist in Gedanken in der Puszta. Ach ja, die Gedichte...
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SuseChrist (33) meinte dazu am 16.05.2007:
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Ach so, na dann viel Spaß! :o) Ich esse mal weiter.

Du hast jetzt übrigens Post. Bin gespannt!!
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Bellis
Kommentar von Bellis (15.05.2007)
Ein Beaversonett! Pflichtlektüre für Bellis! Zur Metrik muß ich nichts sagen, ist perfekt wie immer. Auch die Atmosphäre ist (wie immer) spürbar. Aber das i-Tüpfelchen ist die Hörversion! Du hast sehr gekonnt den Text auf die Musik gelegt, punktgenau sozusagen. Gänsehaut!
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Pflichtlektüre? 0:o)

Nun ja, die Hörversion. Das enstand eigentlich per Zufall. Hatte meiner Freundin das Gedicht am Telefon vorgelesen und just for fun den Soundtrack von "Das Parfüm" angemacht, um es ein wenig zu untermalen, und ja, es passte hervorragend. :o) Da dachte ich mir, das sollen die anderen auch ruhig mal hören. ;o)

Dank und Gruß,
Manuel
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Kommentar von mischwAld (23) (15.05.2007)
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Ja, es war wirklich gut! :o) Dankefein. Allerdings überlege ich mir gerade, dass es besser ist, ihr geht alle mit mir zu unterschiedlichen Zeiten dorthin. Ansonsten wecken wir die Mauern nämlich wirklich, wenn wir da als Meute auflaufen. ;o)

Liebe Grüße,
Manuel
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mischwAld (23) meinte dazu am 17.05.2007:
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Kommentar von abertausendweit (30) (15.05.2007)
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Hallo a.!

Ich habe bisher keine Fachliteratur, bzw. -Meinung zum Thema Sonette gelesen. Daher kann ich Dir nicht sagen, ob es "verboten" ist, Enjambements zu benutzen. Ich kenne etliche Sonette, auch welche von Eichendorff, die damit arbeiten. Ich wüsste also nicht, was dagegen spräche.

Der unsaubere Reim "Luft/ruft" ist nur gesprochen unsauber. Gelesen ist er 100%ig korrekt. Und wenn wir schon mal bei Eichendorff sind: wenn der "Himmel" auf "Schimmer" reimen darf und damit Welterfolg hat, darf ich das hier auch. :o)

Klar, bei der Hörversion war ich leicht verheuschnupft. Kann ich verstehen, dass man das eher nervig findet. Vielleicht nehm ich es noch mal im Herbst auf :o)

Vielen Dank jedenfalls für Dein Feedback. Hab mich gefreut!

Liebe Grüße,
Manuel
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Kommentar von zackenbarsch† (74) (16.05.2007)
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Beaver meinte dazu am 16.05.2007:
Danke, lieber Friedhelm. Der Ort, an dem ich die Inspiration hierfür sammelte, ist aber auch unglaublich! Ich hätte Stunden dort umherschleichen können (und werde es beizeiten auch noch mal tun). Riesige, halbzerfallene Hallen und Fabrikgebäude, etliche Häuser mit mehreren Stockwerken, bei denen teilweise schon die Decke eingesackt war - und alles überwuchert mit Birken, Moos und Gestrüpp. Da wird man einfach sprachlos und fühlt sich wie ein Eindringling in diesen Ort des Friedens, des Schlafes. Wow!

Liebe Grüße,
Manuel
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Kommentar von rhea (63) (16.05.2007)
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Beaver meinte dazu am 17.05.2007:
Meine Schnupfnasenstimme stört also doch nicht so?! Hm, ist wohl wie bei den Texten an sich auch: manche mögens, manche nicht, manchen ist es schnuppe. :o) Aber es freut mich, dass Du zu ersteren gehörst!

Vielen Dank für Deinen Besuch und Deine Worte, rhea.

Nachtgruß,
Manuel
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Kommentar von orsoy (44) (20.05.2007)
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Beaver meinte dazu am 21.05.2007:
Danke für Deinen Besuch und Deine Worte, Konni. Hab mich gefreut!

Liebe Grüße und eine schöne Woche Dir,
Manuel
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Kommentar von Liamé (27) (25.05.2007)
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Beaver meinte dazu am 29.05.2007:
Vielen Dank für Dein Lob, Vanessa. Da werd ich glatt rot *leucht*

Gutes Nächtle,
Manuel
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Kommentar von Spurensucher (44) (09.06.2008)
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Beaver meinte dazu am 09.06.2008:
Ja, das wäre noch eine Idee gewesen. Nun ist's zu spät. Aber vielleicht gibt's ja eine Fortsetzung? (Oder magst Du sie schreiben?) :o)

Dank und Gruß
Manu
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Spurensucher (44) meinte dazu am 09.06.2008:
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Kommentar von ues (34) (25.10.2011)
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Beaver meinte dazu am 27.10.2011:
Danke fürs Aufstöbern dieses alten Schinkens, ues :o) Freut mich, dass er Dir gefällt. Zu Deiner Geheimnis-Meinung: Ja, das wäre doof gewesen. Das Auflösen der Gruselns gelingt wenigen - auch dem Gruselmeister Stephen King nicht. Ich erinnere mich an das selten dämliche Ende von "Es". Manchmal ist der Grusel am besten, wenn man ihn einfach nicht begründen kann, wenn er einfach "ist", ganz ohne Grund. Naja, manchmal aber auch ein Zeichen von Ideenlosigkeit ;o)

Dank und Gruß
Manu
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Veröffentlicht am 15.05.2007. Textlänge: 95 Wörter; dieser Text wurde bereits 3.430 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.08.2019.
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