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Die 1. Waldlesung in der Schweiz ist Vergangenheit, ich höre Zukunftsmeldodien

Bericht zum Thema Aktuelles


von Maya_Gähler

Am Samstagmorgen stand ich sehr früh auf. Vieles war noch zu tun, trotz der Vorbereitungen der letzten Wochen. Kuchen musste noch gebacken werden. Schließlich sollte ja für die Kids ein Zvieri für Sonntag parat stehen. Ein Blick in den Spiegel gab mir ein deutliches Zeichen, färb mal lieber deine Haare, sonst kriegen die Autoren nen größeren Schock, als sie eh noch erleben würden. Denn die Überraschung würde Einigen wohl etwas Unbehagen verschaffen, darüber war ich mir total bewusst. Aber das Risiko wollte ich einfach eingehen. Also Farbe war auf dem Kopf, die Schokokuchen im Ofen, Taschen waren gepackt.
Nun musste nur noch der Sessel drei Stockwerke ohne Lift nach unten getragen werden. Wie gut, dass mein russischer Nachbar auch gerade seine Wohnung verließ. So konnte das Monstrum, nicht der Nachbar, der Sessel, etwas bequemer seine Reise durch das Treppenhaus in Angriff nehmen. Meine Tochter Jessica war so aufgeregt. Sie freute sich auf das, was da kommen möge, obwohl sie keine Ahnung hatte, was da überhaupt alles seinen Lauf nehmen würde. Doch neue Leute kennen lernen, das findet sie generell klasse.

So kurvten wir noch durch die Gegend um den Vorverkauf einzuziehen. In jedem Geschäft der gleiche Spruch: „Mer händ leider nüt verchauft“. Na ja, ich war ja mittlerweile abgehärtet. Die Wochen vorher haben es mich gelehrt mit Enttäuschungen noch besser umzugehen. Also blieb mein Lächeln dort, wo es hingehört, in meinem Gesicht. Die Herumfahrerei beinhaltete noch einen Besuch beim Bäcker, dem Sponsor für den Trollwaldkuchen. Ja und was soll ich sagen, ich musste mein Lächeln festnageln. Der Kuchen sei noch nicht gebacken. Er würde auf Sonntag frisch hergestellt werden, aber bringen könne man ihn nicht. Fieberhaft überlegte ich, wen ich da wohl am Sonntag mitten in der Lesung zum Bäcker schicken könnte. Mir fiel niemand ein, denn alle hatten doch irgendwie schon einen Job auf dem Achenberg. Ich fragte, ob es möglich sei, dass der Kuchen auf den Samstagnachmittag fertig sein könnte. Denn dann wäre es kein Problem mit dem Abholen. Ja doch, das könne man so richten. Tiefdurchatmen, Danke, *strahl.

So ging es weiter. Ach so, huch wo ist mein Handy? Anhalten, schauen wo es ist. Holla, da ist ne Meldung drauf. Nummer kenne ich nicht, Deutsche Vorwahl. Kann nur einer der AutorInnen sein. Ich lese da: *Maya, könntest du bitte zum Zoll kommen. Ich soll die Bücher verzollen. Ich möchte sie dir „schenken“ ;) Steffen.* Ich fuhr wie ein geölter Blitz Richtung Zoll. Gut auf Schweizerseite ist nix zu sehen, fahren wir nach Deutschland. Hmmm… da ist auch keiner. Handy raus, anrufen. Da meldet sich eine Stimme, die mir schon sehr vertraut schien, obwohl ich sie noch nie vorher hörte. Ich entdeckte ihn und winkte. Fuhr dann zu ihm und die Begrüßung war herzlich. Steffen erklärte mir den Sachverhalt, er sollte seine eigenen Bücher verzollen, ohne zu wissen, ob er überhaupt auch nur ein Einziges verkaufen würde. Die sind doch gestört die Schweizer. Also luden wir die Schachtel in das Auto, das meiner Schwester gehört, welches eine deutsche Nummer hat und ich mit Schweizerpass fuhr es. Steffen meinte nur, wenn das die Zöllner nicht wieder durcheinander bringen würde. Kein Problem für mich, also die Leute zu verwirren, hihi. Wir machten ab, dass ich ein paar Minuten vor ihm über den Zoll fahren würde. Wie nicht anders erwartet von mir, mich winkte man einfach durch.
Steffen kam dann auch ohne weitere Kontrolle über den Zoll.

Wir fuhren nach Bad Zurzach auf den Achenberg, stellten Steffens Auto dort ab. Ja und dann wurde meine Nervosität doch ein wenig größer. Es ging zum Bahnhof. Die anderen AutorInnen in Empfang nehmen. Nach und nach trafen sie ein und irgendwie erkannte ich alle als die, die sie sind. Es gab ein großes Hallo und jeder freute sich, dass man sich endlich persönlich kennen lernen durfte.
Als dann alle versammelt waren, lüftete ich das Geheimnis wohin uns unsere Überraschung führen würde. Wohlweislich hatte ich ein Geheimnis daraus gemacht.

Einer der Hauptsponsoren der Waldlesung war das Kernkraftwerk in Leibstadt. Viele werden sich fragen, passt denn das? Ein Kernkraftwerk und eine Waldlesung. Ich habe mir viele Gedanken gemacht im Vorfeld. Mein Hauptbeweggrund der Führung zuzustimmen war, dass man vom Achenberg einen wunderbaren Blick über das untere Aaretal hat. Das KKL ist dabei absolut nicht zu übersehen. Und man setzt sich in Leibstadt sehr für Naturschutz ein. Ein Widerspruch? Wer weiß, das soll jeder mit sich selbst ausmachen. Auf alle Fälle, wurde hier Natur und Kultur auf eine eigene Weise verbunden. Ich erklärte den Weg, falls wir uns verlieren würden. Haben wir aber nicht. Unterwegs hängte sich Daniela und Familie an, die bei Richard auf Besuch waren. Der wohnt nämlich gerade ein Dorf neben dem Kraftwerk. In Leibstadt gab ich noch ein paar kleine Informationen. Jonathan und Daniela hatten wohl den noch größeren Schock, als Balu. Sie kamen zwar mit zur Rezeption, beschlossen aber die Führung nicht mitzumachen, sondern zu Richard zu fahren, um mit ihm auf dem Achenberg zu warten. Sie hatten sich dort ja schon Freitag eingerichtet.
Wie man in Balus Bericht lesen kann, war die Begrüßung „schweizerischhärzlich“. Ich werde hier auch nicht größer auf die Führung eingehen, da Balu das so herrlich gemacht hat, dass ich jedem nur empfehlen kann, diesen Bericht (KKW Leibstadt)  zu lesen.  klick dich zu Balus Text


Nach der Führung ging es im Konvoi einen anderen Weg zurück. Ich wollte allen den Höhenweg zum Achenberg zeigen, der einen Blick frei gibt, den ich jedes Mal mit Wonne genieße. Er wurde auch von den teilnehmenden AutorInnen genossen.
Auf dem Achenberg angekommen, diskutierten wir kurz, wie der Samstag weitergehen solle.
Was soll ich sagen? Er ging genau so weiter, wie ich es mir dachte. Lustig, fröhlich und entspannt.
Ich verließ die Runde noch einmal, Jessica zu ihrer Patentante bringen, sie würde dort schlafen.
Der Kuchen musste ja auch geholt werden. Kuchen war gut… Ein weiteres Monstrum, erwartete mich, er passte gerade so auf den Rücksitz des Autos.
Vorsichtig wieder die Kurven und Schlaglöcher hoch zum Achenberg, wie oft ich diesen Weg fuhr, die letzten Wochen, keine Ahnung. Aber ich kannte wohl jede Biegung langsam blind. Nun das Monstrum stellte die Wirtin und mich wieder vor ein kleines Rätsel. Wie und wo versorgen wir Dieses nun. Aber auch hier wurde eine Lösung gefunden.

Noch einmal den Achenberg runter. Getränke in Deutschland holen, da die Geschäfte in der Schweiz schon geschlossen waren. Ach hallo, da waren ja auch noch die Bücher von Steffen im Kofferraum, merkte ich aber erst, als ich den Kofferraum in Deutschland öffnete. Durften diese auch noch einmal deutsche Luft schnuppern. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht ohne Probleme über den Zoll kommen würde. 20 Jahre deutsch-schweizerischer Zoll macht Übung. So tröstete ich mich selbst. Nach dem Einkaufen nach Hause fahren, ein paar Seiten noch ausdrucken, die ich einer der Autorinnen zur Verfügung stellte.
Mit dem Gedanken, dass ich bestimmt doch noch was vergessen hätte, fuhr ich wieder in die Höhe. Dort angekommen, meinte Balu, ich solle doch mal durchatmen, er habe Angst ich würde einen Herzinfarkt bekommen. Seltsam, ich dachte ich wirke wie die Ruhe in Person. So kann man sich täuschen.
Dann räumten wir alle zuerst einmal die Gartenwirtschaft um, damit wir ein wenig zusammensitzen konnten. Manuel, Suse und Luna fanden ihren Gefallen an den Schaukeln. Es wurde gelacht, geschwatzt, gesungen. Für viele Lacher sorgte die Verdichtung des schlecht verpackten weiblichen Attributes von Emilie. Ich meinte dann nur, ich glaube nicht, dass sie so etwas meinte, als sie mir sagte, sie wünsche sich ein Gedicht von uns. Wie auch immer, wir versuchen ihrem Wunsch gerecht zu werden, Hä….
Steffen betätigte sich den ganzen Abend und die ganze Nacht als der Herr des Feuers. Balu taufte ihn um in Heizmalwieder. Jonathan, Daniela, Manuel und Suse sorgten für die musikalische Unterhaltung. Die Runde ums Feuer wurde immer größer. Wunderbare Lieder wurden gesungen. Sehr stimmungsvoll und mir läuft jetzt wieder Gänsehaut über den Rücken. Alle Anwesenden haben sich miteinander unterhalten. Die Plätze wurden immer wieder getauscht. Der harte Kern hielt es bis kurz vor Zwei in der Nacht aus. Ines und Andreas, hatten den kürzesten Weg ins Bett, sie mussten nur eine Treppe zum Massenlager rauf. Angelika und Hanna Mareike hatten ihr Quartier in Waldshut im Rheincamping. Balu, Manuel, Suse, Otto, Barbara, Katja, Kirsten, Lena, Florian und Mama Wolf in Hotels in Bad Zurzach. Steffen, Jonathan, Daniela und Luna ein paar Schritte zur Wiese nebenan, in ihre Zelte. Ach ja, die Hunde haben uns auch noch einen Spaß bereitet. Es saßen noch am Feuer: Steffen, Balu, Kirsten, Katja, Richard und ich, als wir ein seltsames Geräusch hörten. Es dauerte einen Moment bis wir wussten, was es war. Einer der Hunde hatte sich losgerissen und die Leine schleifte am Boden, das war das Geräusch. Den Hund selbst bemerkte man erst, als man seine Schnauze am Bein hatte. So schwarz wie der Hund ist. Ein paar Minuten später ein ähnliches Geräusch, der zweite Hund hatte es auch geschafft. Richard fing beide ein, brachte sie zum Zelt. Jonathan nahm sie ins Vorzelt. Aber die Hunde hörten uns doch reden. Ja und so kam Ausbrecher Nummer Zwei noch einmal zum Einsatz. Aber er wurde von seinem Herrchen ziemlich schnell zurück gepfiffen. War wohl nix mit Katzen jagen und solchen tollen Spielchen. Die Esel auf der Weide kommentierten dies mit hämischen IA.
Ich fuhr Richard noch nach Hause und irgendwie so gegen drei Uhr fand ich ein wenig Schlaf. Um sieben Uhr war die Nacht vorbei. Ich war durch den Samstag, der sehr heiß und schwül war, total auf Sommer eingestellt, was sich auch in meiner Kleidung niederschlug. Ich warf um 8.15 Uhr meinen Sohn aus dem Bett, er sollte mir noch die schweren Büchertaschen ins Auto tragen. Ferngesteuert lief er mit den beiden schweren Taschen die drei Treppen runter. Irgendwie tat es mir leid, aber ich hatte doch noch so vieles andere für ins Auto zu tragen. Auf alle Fälle, realisierte ich beim ersten Mal runter laufen nicht, dass da keine Sonne war, dass es nicht warm war. Mir selbst war heiß genug. Erst als ich im Auto saß und die Sonnenbrille aufsetzen wollte, da merkte ich, da ist was komisch. Keine Sonne, bewölkter Himmel und oh Schreck… Regen. Ich saß wie versteinert im Auto. Nein, das kann nicht sein. Ich bin einfach noch nicht richtig wach, oder? Aber der Scheibenwischer lief monoton und hatte tatsächlich zu tun. Jetzt nur nicht aufregen, cool bleiben. Ja das sagt man so. Den ganzen Weg zum Achenberg rauf hab ich geschimpft wie ein Rohrspatz, in der Hoffnung, das würde Eindruck machen und die Regenwolken verscheuchen. Pustekuchen. Nix war zu machen.

Als ich am Ziel ankam, waren Daniela, Jonathan und Sonja, die reformierte Pfarrerin schon fleißig am Lieder üben für den Gottesdienst. Dieser würde nun halt drinnen abgehalten werden müssen. Gut hatte ich eine Jacke dabei, es war recht kalt geworden. Angelika, Hanna Mareike und Julia trafen auch so nach und nach ein. Jeder war traurig, dass das Wetter so umgeschlagen hatte. Luna, die kleine süße Tochter von Daniela und Jonathan wurde sogar ein wenig krank über Nacht. Fieber und Halsweh plagten die Kleine. Aber sie hielt sich tapfer.

Zwischenzeitlich wurde Steffen entdeckt, der seinem Zelt entkrochen war. Er begab sich auf den Weg zur 10fränkigen Dusche.

Der Gottesdienst war sehr feierlich und schön. Bei morning has broken kämpfte ich ganz schön mit den Tränen. Sogar die Sonne blinzelte mal durch und Hoffnung keimte auf. Angelika, Daniela, Jonathan und Luna trugen sehr viel zum guten Gelingen des Gottesdienstes bei. Dafür noch einmal meinen herzlichen Dank.
Fast hätte ich vergessen, dass Manuel, Suse, Barbara, Otto, Knut, Arja, Frau Wolf und Florian auch dem Gottesdienst beiwohnten, was ich echt schön fand.

Der Brunch verlief recht amüsant und bot auch was fürs Auge. Hanna Mareike unterhielt die Gäste mit poetischem Tanz und einer Diabolo Show. Klasse gemacht Hanna Mareike, lieben Dank. Übrigens, Hanna ist die Tochter von Angelika (tulpenrot).

Die Zeit verging wie im Flug und es ging auf halb Zwei zu. Der Büchertisch wurde gerichtet und man spürte immer mehr, wie sich Nervosität bei allen Vortragenden breit machte. Jeder ging auf seine Weise damit um. Es war wie in einem Bienenschwarm. Das Kinderanimationsteam bezog seinen Platz und hoffte auf viele Kids. Diese Hoffnung wurde erfüllt. Unzählige Kinder hatten vier Stunden einen Riesenplausch und das Team kam doch ab und zu ins Schwitzen. Globi wurde mit Freude begrüßt bei seinen beiden Besuchen.

Ja und dann… Um 13.40 Uhr begrüßte ich die Anwesenden. Sogar die Presse war gekommen. Die 1. Waldlesung in der Schweiz begann. Leider nicht wie geplant auf dem vorgesehenen Platz bei der Freiluftkirche, sondern in einem Raum, der aber wenigstens sehr hell war. Regen, Sonne, Dunkelheit wechselte sich ab. Doch davon merkten wir nichts mehr. Wir lauschten den wunderbaren Stimmen der Autoren und ich erlebte ein Wechselbad der Gefühle, musste mich doch aber zusammen nehmen, denn ich sollte doch alle in die Pause begleiten und noch einiges an Infos durchgeben. Und wie das so ist… Man ist aufgeregt, man ist erfreut, man ist traurig ob des Wetters und was passiert? Man vergisst zu sagen, dass es sich beim Trollwaldkuchen um eine pikante Angelegenheit handelt und um nix Süßes. Ich bin nur froh, hatte ich daran gedacht eine süße Alternative zu besorgen. So musste ich mir halt den einen oder anderen lieb gemeinten „Vorwurf“ gefallen lassen… Kuchen ist aber nichts Deftiges… Na ja, ich denke, überlebt haben es alle. Immerhin kam ein schöner Betrag zusammen für die Heilpädagogische Schule in Döttingen. Vielen Dank allen, die den Spendentopf gefüttert haben.

Im zweiten Teil der Lesung kamen alle eigenen Texte dran. Die Vortragenden waren auch schon viel entspannter. Im ersten Teil trugen sie alle Fremdtexte vor, was einiges schwieriger ist, man muss sich ja erst in die Texte rein denken, da sie nicht aus der eigenen Feder stammen. Aber Angelika, Arja, Daniela, Ines, Manuel, Suse und Steffen haben das wirklich bravourös gemeistert. Die musikalischen Einlagen von Manuel und Daniela waren eine tolle Bereicherung des Programms und als Luna dann auch noch mit Daniela sang, da rang ich dann doch ganz schön mit mir, um nicht loszuheulen. Mann oh Mann, ich bin aber auch nahe am Wasser gebaut.
Das Ende der Lesung kam schneller, als mir lieb war. Sichtlich bewegt und voller Emotionen trat ich vor das Auditorium. Ich musste mit meiner Beherrschung kämpfen, ließ es mir aber nicht nehmen, mich auf Willy Millowitsch Art bei allen zu bedanken. Er sagte jedes Mal, am Ende einer Vorstellung, Zitat Beginn: „Ich verbeuge mich vor ihrer Majestät, dem Publikum.“ Zitat Ende. Ich tat dies auch, ich bedankte mich auf meine Weise, bei dem Publikum und verbeugte mich vor den Autoren. Ich erzählte noch von meinen Bemühungen Sponsoren zu finden, die den Autoren einen kleinen „Zustupf“ spendieren würden an die Reisekosten etc. Leider vergeblich. Doch es war mir gelungen im Weltbild Verlag, Olten einen Partner zu finden, der für die Autoren Bücher im Wert von 1000 SFr. zur Verfügung stellte. Diese durfte ich dann noch verteilen und so konnte ich doch ein ganz klein wenig etwas von dem zurückgeben, was mir die Autoren entgegenbrachten. Auch meinem OK und allen anwesenden kV`lern, die als Gäste an der Lesung dabei waren, konnte ich ein Bücherpräsent überreichen.
Ich bedanke mich hier noch einmal von ganzem Herzen bei allen, die geholfen haben, dass aus diesem Weekend wirklich etwas ganz Besonderes wurde. Erinnerungen, Emotionen, Erfahrungen die mich mein Leben lang begleiten werden.
Alle, die ihr dabei gewesen seid, ich find euch einfach klasse und bin glücklich, dass ich euch kennen lernen durfte. Auch allen anderen, die mich in irgendeiner Weise unterstützt haben möchte ich noch einmal recht herzlich danken

Mein Resümee:
Jederzeit würde ich es wieder tun. Mit den heutigen Erfahrungen würde ich sicher das Eine oder Andere ändern oder ganz weglassen. Aber was ich an menschlicher Wärme erfahren durfte, das ist etwas, was viel mehr wert ist, als Mühe und Lohn.
Die 1. Waldlesung in der Schweiz ist Vergangenheit. Doch ich höre Zukunftsmelodien.

 klick und du landest bei den ersten Zeilen zur Waldlesung und einigen Fotos
 hier gibt es noch mehr Fotos und Text von souldeep
 ein Text zum nachdenken von tulpenrot

©g.b.=Maya_Gähler
2007-05-29


Lagerfeuerromantik
(von Angelika Scholz)

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Kommentare zu diesem Text


GillSans
Kommentar von GillSans (29.05.2007)
Ein wunderbarer Bericht, wie ich finde....
danke für die schönen Tage.....
liebe Grüße von der Gill
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Maya_Gähler meinte dazu am 30.05.2007:
Freut mich, dass dir der Bericht gefällt. :o)
Ja es waren wirklich zwei schöne Tage mit Euch. Du weißt ja... danke Euch... *Verbeugung
Liebe Grüße aus dem Aargau in den Schwarzwald
Gudrun/Maya
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Kommentar von abaer (73) (30.05.2007)
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Maya_Gähler antwortete darauf am 30.05.2007:
Danke du lieber abaer...
ja das mit dem Wetter, wer konnte das nach den Tagen vorher schon glauben, dass es ausgerechnet am Sonntag schlecht sein wird???
Habe meine Bestellung ja schon lange nach oben geschickt, aber irgendwie muß Petrus da was durcheinander gebracht haben.... das nächste Mal hol ich mir deinen Beistand.

Unter Termine etc ist jetzt alles vorhanden, was du dir gewünscht hast, der Malik hat heute nachmittag ruck zuck gezaubert.... :o)

Lieben Dank für dein Mitfreuen
Grüessli über die Grenze
Maya
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Kommentar von Beaver (41) (30.05.2007)
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Maya_Gähler schrieb daraufhin am 30.05.2007:
*ganzfestemitdemkopfnicke ;o)
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Rayoluna
Kommentar von Rayoluna (01.06.2007)
Wenn ich deinen Bericht lese liebe Maya ärgert es mich, dass ich nicht dabei sein konnte. Deine Erzählung nach hat sich die lange Vorbereitung und Mühe gelohnt. Ich hoffe, dass ich auch irgendwann die Möglichkeit habe, euch persönlich kennen zu lernen.
Liebe Grüße,
Franci
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tulpenrot
Kommentar von tulpenrot (21.03.2020)
Ach ja, wieder gerne gelesen und sich erinnert ...
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (04.12.2020)
Da sind zu viele kleine Widersprüche.
Wieso solche Berichte immer streng chronologisch verfasst werden, werde ich nie verstehen.
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tulpenrot äußerte darauf am 29.01.2021:
Macht nix. Ich war dabei und ich kanns verstehen.
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Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 29.01.2021:
Schön für dich.
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