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Der schlimmste Glaube...

Aphorismus zum Thema Wissenschaft


von Hoehlenkind

Der schlimmste Glaube ist der Glaube zu wissen

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Nehemoth (25) (04.07.2007)
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FranziskaGabriel (44) meinte dazu am 04.07.2007:
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Kommentar von abertausendweit (30) (04.07.2007)
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Hoehlenkind antwortete darauf am 04.07.2007:
Hallo abertausendweit,

Ich kann dir leider weder formal noch inhaltlich zustimmen.

Zum einen glaube ich, daß es mir freigestellt ist, vor zu ein Komma zu setzen, doch das kann sich auch geändert haben mit der Rechtschreibreform. Ich find einfach, daß es ohne Komma besser aussieht. Und den Punkt braucht es nicht, weil dahinter kein anderer Satz kommt und auch so jeder sieht, daß der Satz zu Ende ist.

Inhaltlich meine ich mit dem "Glauben zu wissen" genau die Vorstellung, die du vertrittst. Wenn jemand sagt, er glaubt zu wissen, kann ich das völlig akzeptieren, weil er sich bewußt ist, daß er nur glaubt und Zweifel daran zuläßt. Wenn du aber meinst, daß Wissen etwas völlig anderes ist als Glauben, schließt du den Zweifel daran aus.

Erich Fried hat in einem Kurzgedicht mal gesagt:

Zweifle nicht an dem, der sagt, er habe Angst.
Aber habe Angst vor dem, der sagt, er habe keine Zweifel.


Das heißt jetzt nicht, daß ich oder sonst jemand Angst vor dir haben muß. Doch wenn eine größere Gruppe oder gar eine ganze Gesellschaft in ihren Vorstellungen so sicher ist, daß es keine Zweifel gibt, kann es für die, die mit diesen Vorstellungen in Konflikt kommen, gefährlich werden.

Nimms bitte nicht persönlich, liebe Grüße trotz alledem, Jobst
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abertausendweit (30) schrieb daraufhin am 05.07.2007:
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Hoehlenkind äußerte darauf am 09.07.2007:
Wenn ich Regeln folge, dann allein um verstanden zu werden. Und nicht weil Regeln ein Selbstzweck wären. Kommas sind dafür da, einen Satz sinnvoll aufzuteilen, aber nicht ihn zu zerstückeln. Und ich empfinde es als zerstückelt, wenn zwei Worte in einem längeren Satz alleine stehen müssen.

Für Gedichte - und dazu zähle ich auch Aphorismen - beanspruche ich die künstlerische Freiheit, auch mal über Rechtschreibregeln für Prosa hinwegzugehen. Die Vieldeutigkeit und Offenheit von Gedichten würde oft unter den Regeln leiden. Es ist ein feiner Unterschied, ob ein Gedicht mit einem Punkt beendet wird oder nicht. So wie es auch bei einem Musikstück ein Unterschied ist, ob es definitiv abgeschlossen wird oder langsam ausklingt.

Wissen ist eine besondere Art von Glauben, ein Glauben mit besonders hoher Verläßlichkeit, aber eben kein Gegensatz dazu. Es gibt viel Banales, über das wir uns nicht streiten müssen, wie die Äpfel oder Birnen, die du gegessen hast. Aber fast alles was uns wichtig ist, wofür wir bereit sind zu streiten, beruht auf einem nicht so zweifellosem Glauben.

Seinen eigenen Glauben als objektives Wissen einem subjektiven Glauben von anderen gegenüberzustellen, ist Täuschung und Selbsttäuschung. Es gibt keine objektive Wahrnehmung. Es gibt Intersubjektivität, eine übereinstimmende Wahrnehmung von Vielen, aber diese Übereinstimmung ist nicht nur auf das Objekt zurückzuführen, sondern ebenso auf die Gemeinsamkeiten der Sichtweisen.

LG Jobst
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BrigitteG
Kommentar von BrigitteG (04.07.2007)
Hui. Das ist kurz und knackig, und auch gemein. Also alles, was ein Apho braucht *g*. Grüße von Brigitte.
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Kommentar von Janine (18) (05.07.2007)
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Kommentar von Brunnenfrosch (34) (05.07.2007)
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Hoehlenkind ergänzte dazu am 09.07.2007:
Ich bin einfach nicht an ihm und seinen Gedichten vorbeigekommen, ohne ihn zu mögen und einiges davon zu verinnerlichen, mir anzueignen. LG Jobst
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leorenita
Kommentar von leorenita (12.07.2007)
das glaubst du zu wissen, *ggg*
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Hoehlenkind meinte dazu am 12.07.2007:
Ich glaube, der schlimmste Glaube ist der Glaube zu wissen. Nirgendwo hab ich behauptet, das zu wissen. Woher auch, ich hab noch nicht alle Glauben kennengelernt und werd sie auch nie alle kennenlernen. LG Jobst
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Kommentar von KoKa (44) (08.07.2012)
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loslosch
Kommentar von loslosch (08.07.2012)
das ist zwar vertretbar. man könnte daraus aber (gefährlich) folgern:

Der beste Glaube ist der zu zweifeln.

so haben es die kath. religionslehrer mir schmackhaft machen wollen. motto: bittere medizin ist gesund! lo
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Veröffentlicht am 04.07.2007. Textlänge: 8 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.019 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 02.02.2021.
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