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von erdbeermund


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An Dich, mein Freund, der Du den Nebel in Deiner Tasche trägst und aus Schnee Liebe formst.
Du, gib mir meine Blicke zurück, Blicke die ich heftete an Wände, kahl geschoren nach Deinem Auszug.
Still hast Du Dich, nun, zur rechten Zeit
davongeschlichen, wertlos ist nun Silberbesteck wie
Porzellan, von dem wir aßen und über sinnlose Zeit lachten, wir rauchten das Vergessen aus der hohlen Hand.
Briefe.
Unverhohlen wie unbedingt schmeicheltest Du
dem, was ich noch nicht getan, noch nicht aufgebaut während Deiner Abwesenheit, stahlst mir Worte zwischen den Zähnen hervor und zügeltest mit bittrer Süßigkeit meine Lippen.
Dein Mund, schaler Geschmack des Papiers der letzten Sonntagsausgabe auf heißen Bügelfalten,
Falten,
ich falte Deine Hemden wie einst kleine Boote, schicke sie Dir per Nachtkurier, doch Du rufst nicht mehr an.
Ich fand die Meldung in der gestrigen Morgenzeitung, schreibe Dir letzte Worte, wollte sie an Deine Hauswand heften,
wollte die Stadt plakatieren.

Dein Faible für Hörspielkassetten zerreißt mir das Herz.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Überreflexion (24) (04.07.2007)
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erdbeermund meinte dazu am 04.07.2007:
Herzlichen Dank! (:
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Überreflexion (24) antwortete darauf am 04.07.2007:
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Überreflexion (24) schrieb daraufhin am 04.07.2007:
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erdbeermund äußerte darauf am 04.07.2007:
Ohha. Danke vielmals, ich hatte gehofft dass er Dir, gesprochen, gefällt!
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Überreflexion (24) ergänzte dazu am 04.07.2007:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Secretgardener
Kommentar von Secretgardener (04.07.2007)
Nach dem zweiten, dritten Lesen verstehe ich es besser. Zwar nicht komplett, aber besser. ;)
Interessant, wie Du Phantasievolles und Alltägliches verbindest. Daß das Alltägliche dadurch nicht ordninär, und das Phantasievolle dadurch "weltlicher" wird.
"Unverhohlen wie unbedingt schmeicheltest Du dem, was ich noch nicht getan..." fand ich, als ich es in Ruhe las und verstand richtig toll.
Über den letzten Satz muss ich nochmal überlegen, über den Zusammenhang.
Ich stelle mir beim Lesen einen See vor, auf der einen Seite Dein Holzhaus, wo Du Hemden faltest, weit weg auf der anderen Seite er, der zu einem Zeitungsartikel wurde.
Gefällt mir.


Liebe Grüße, Angelo.
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erdbeermund meinte dazu am 04.07.2007:
Herzlichen Dank für Deinen konstruktiven Kommentar - es freut mich, dass Dir der Text so gut gefällt!
Alles Liebe, Lara.
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Janoschkus
Kommentar von Janoschkus (04.07.2007)
der gefällt mir. mit fortschreitendem textgeschehen wird deine aussprache immer bedeutungsschwerer, in das ende hast du dich emotional gut reingelegt, gut getroffen. schön, dass du sprichst.
gruß Janosch
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erdbeermund meinte dazu am 04.07.2007:
Hab vielen lieben Dank für Kommentar und Klick! Das ist eine Seltenheit und freut mich daher umso mehr.
Liebe Grüße, Lara.
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Kommentar von ChristophEndres (45) (04.07.2007)
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Ingmar
Kommentar von Ingmar (04.07.2007)
salut fräulein erdbeermund. dein text, ein sehr schöner, dabei trauriger text über leeres und letztes. ein text, der einlädt zum wieder und nochmals lesen. und ich mag ihn sehr, trotz, wegen allem.

lg,
ingmar
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erdbeermund meinte dazu am 04.07.2007:
Lieber Ingmar,
ich danke Dir für Deine Worte.
Ich habe gesehen, dass Du immer wieder hier warst, wohl zum Lesen, wie Du sagtest.
Es freut mich immer, wenn ich jemanden zum verweilen verleiten kann.
Liebe Grüße für die Nacht,
Lara.
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Ingmar meinte dazu am 04.07.2007:
ebenso liebe grüsse durch die nacht,
die lange sein wird wie ihr schatten,
ingmar
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Ingmar meinte dazu am 04.07.2007:
.
(Antwort korrigiert am 04.07.2007)
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Bohemien
Kommentar von Bohemien (16.07.2007)
klasse..ließt sich gut...gefällt mir sehr..lg bo
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erdbeermund meinte dazu am 19.07.2007:
Vielen lieben Dank, Bo!
Liebe Grüße, Lara.
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Sternenpferd
Kommentar von Sternenpferd (21.07.2007)
klasse text :o) der schluss ist genial
liebgrüß
*sternenpferd*
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erdbeermund meinte dazu am 21.07.2007:
Huch!
Vielen Dank für die zwei Klicks, und natürlich den Komm!
Ja, der Schluss gefällt mir auch am Besten...(:
Liebe Grüße
Lara
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franky
Kommentar von franky (21.07.2007)
Hey liebe Lara,
Ein wunderschönes Gedicht.
Wir rauchten Vergessen aus der hohlen Hand... Briefe.
Und der Schluß!
Großartig, perfekt.

Liebe abendgrüsse
von
Franky
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Kommentar von DanKo (32) (19.10.2007)
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Diablesse
Kommentar von Diablesse (08.04.2009)
liest und hört sich sehr gut =) liebe grüße, diablesse
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Kommentar von Maskitow (25) (03.04.2010)
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Veröffentlicht am 04.07.2007, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.11.2008). Textlänge: 160 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.880 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.01.2020.
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