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Prosagedicht zum Thema Oberflächlichkeit


von Mondsichel

Hab den Schlüssel in meine kleine Welt,
so hoffnungsvoll in Deine Hände gelegt.
Und gehofft, dass Du es wagen würdest,
die Tore zu meinem Ich zu öffnen.
Dass Du meine Träume mit mir teilst,
und dass unsere Gedanken sich vereinen.
Wie die Sterne und das Licht am Himmel,
wollt ich mit Dir im Einklang leuchten.

Mein Schlüssel funkelte zurückgelassen,
unbeachtet von Dir, in meinen Händen.
Hab mich selbst an Deine Seele gekettet,
sehnte mich doch nur danach zu sprechen.
So ging ich oft nachdenklich durch die Straßen,
verlor mich im Nebellabyrinth meiner Gedanken.
Fragte mich, welches Gesicht Du betrachtest,
wenn Du in meinen Augen lächelnd versinkst.

Du warst zu blind um mich zu erkennen,
hast Dir eine Welt im Innersten gemalt.
Die nicht die Meine war und sein konnte,
denn ich war nicht ich, in Deinen Augen.
So viele Farben vor Deinem Innersten,
hast Du mein Antlitz engelsgleich gemalt.
Doch war ich nicht der zerbrechliche Marmor,
der unter Deinen Fingern zerbröckelte.

Als ich mein Schwert Dir an die Kehle hielt,
hast fassungslos Du mich nur angestarrt.
Wolltest nicht sehen was in mir funkelte,
als ich die Schlösser für Dich geöffnet habe.
Es gab keinen Weg mehr zurück, nur die Erkenntnis,
dass meine Welt niemals zu der Deinen werden würde.
Denn die Offenbarung meines wahren Ichs,
hat Dich in die Strudel der Zweifel geworfen.

Wie ein Wahnsinniger hast Du versucht,
aus mir die einzig gültige Wahrheit zu machen.
Ich hab mir die Kette vom Hals gerissen,
mich befreit vom Brustpanzer Deiner Grenzen.
Meine Flügel haben Dich ins Chaos geweht,
wo Du unter den Trümmern nun begraben liegst.
Kein Stein wird mehr auf dem anderen stehen,
denn Deine Welt ist auf meinem Treibsand gebaut.

Zitternd krauchst Du vor meinen Füßen am Boden,
ich knie mich zu Dir nieder, im Flügelschlag.
Und weiß nun, warum Engel immer einsam sind,
auf ihrem Weg, im Angesicht ihres wahren Selbst.
Warum der Kampf für unsereins niemals enden wird,
hier in den Zwischenwelten der Unendlichkeit.
Die Schönheit des Scheins zu Staub zermahlen,
zerstöre ich stets, was mich zerbrechen will.

Du wirst wohl ewig am Boden vor mir kriechen,
schließe Dich hinter den Toren meiner Welten ein.
Und kehre zurück in die Welt, auf die ewige Suche,
nach dem Nächsten, der mein Selbst erfahren will.
Der ertragen kann was tief in mir verborgen ist,
oder an der Erkenntnis meinen Welten jäh zerbricht.
Denn dies ist mein Schicksal für die Ewigkeit,
als Engel und Kämpfer gegen die Oberflächlichkeit...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Ebenfalls dem "dunklen Prinzen" gewidmet, der mich in letzer Zeit oft mit seinen Bildern beflügelt... ;)


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Nehemoth (25) (23.07.2007)
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Mondsichel meinte dazu am 09.08.2007:
Dankeschön, auch für den Klick.... *g*
Liebe Grüßle
Arcy
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Kommentar von Stefan_P. (58) (23.07.2007)
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Mondsichel antwortete darauf am 09.08.2007:
Hehe jo, und da werden immer noch welche nachkommen schätze ick. Der Prinz is schließlich auch nich janz unkreativ
Danke für den Kommi und den Klick...

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Kommentar von Symphonie (73) (25.07.2007)
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Mondsichel schrieb daraufhin am 09.08.2007:
Ja... man ahnt gar nicht wie viele es derer gibt... Man muss nur mit dem Herzen sehen liebe Ela... und man wird sie erkennen... Ich habe schon mindestens einem von ihnen in die Augen geschaut und er wird mich nicht mehr verlassen... wohin ich auch gehen mag...

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Chkavhchkah (21) äußerte darauf am 19.05.2012:
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Der dunkle PrinzInhaltsverzeichnisDas wahre Fühlen
Mondsichel
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Für den dunklen Märchenprinzen.
Veröffentlicht am 23.07.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.09.2007). Textlänge: 413 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.044 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.03.2020.
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